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| Touren im Tessin | ||
| Valle Leventina | ||
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Tour : leicht
Nicht verpassen sollten wir Giornico.
Im Dezember 1478 war der Ort Schauplatz des Battaglia dei Sassi Grossi
- der Schlacht von Giornico, in welcher die Eidgenossen die Mailänder
schlugen. Heute ist es ruhiger in Giornico, das von Rebbergen eingerahmt
wird und 7 Kirchen beherbergt. Neben Wein werden auch Kastanien geerntet,
doch die meisten Einwohner von Giornico müssen ausserhalb des Ortes
ihr Geld verdienen. Wir biegen von der Hauptstrasse ab und überqueren
auf einer alten Bogenbrücke den Ticino. Die vor uns liegende alte
romanische Kirche lohnt nicht den Weg nach oben, ist sie doch versperrt
und ziemlich verfallen. So zweigen wir nach links ab, besuchen hier die
ebenfalls romanische Kirche San Nicolao mit dreischiffiger Krypta und
folgen dann dem sorgfältig mit Steinen gepflasterten Weg zurück
über die Bogenbrücke auf die Hauptstrasse. Gute und einzige Übernachtungsmöglichkeit in Giornico bietet das Hotel Turista oberhalb des Ortes. Am Ortsende erinnert ein Denkmal an den Sieg der Leventiner und Urner über das Mailänder Heer im Dezember 1478. Bei Faido weitet sich das Tal. Mit Erreichen der Biaschina, einem früheren Bergsturz, verändert sich das Klima. Typisch sind jetzt auch die Häuser mit den Aussentreppen und Dächern aus Stein. Weinreben gedeihen auf den Berghängen. Der Bau der Gotthartbahn brachte Industrie
in den Ort. Das 1946 gegründete Stahlwerk Monteforno, welches einst
1750 Arbeitsplätze bot, gibt es heute nicht mehr. Nach der Übernahme
durch Von Roll in 1977 wurden massiv Arbeitsplätze abgebaut und im
Januar 1995 geschlossen. Das Dorf wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts
mehrfach vom Ticino überschwemmt und Ende des 19. Jahrhunderts wanderte
circa ein Fünftel der Einwohner nach Amerika, vor allem Kalifornien,
aus. Das Tal ist nun weiter geworden und rasch ist Biasca erreicht. Dieser Ort liegt am Ende des Blenio-Tales, das zum Lukmanier-Pass hinaufführt. Von weitem ist die etwas erhöht liegende Kirche San Pietro gut zu erkennen. Der ausgeschilderte Radweg leitet bequem weiter nach Bellinzona, der zweitgrößten Stadt im Tessin. Bellinzona liegt in der Talebene des
Ticino und zwischen dem Sopraceneri (nördliches Tessin) und Sottoceneri
(südliches Tessin). Von Bellinzona gelangt man gleich zum vier Alpenpässen
: San Bernardino - Nufenen - Gotthard und Lukmanier. Die hübsche
Stadt ist zwar Verkehrsknotenpunkt durch die A2 (Basel - Lugano - Chiasso)
und A13 (St. Margrethen - San Bernardino - Bellinzona) sowie die Gotthardbahn,
bietet aber südländisches Flair und Kultur pur. In Bellinzona gibt es eine große
Palette an Übernachtungs-möglichkeiten, so dass die Stadt, im
besonderen die Altstadt mit den mächtigen Burganlagen, in Ruhe besichtigt
werden kann. Von Bellinzona fahren stündlich Züge zurück nach Airolo. |
Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro : Ente Turistico Lago Maggiore Ente Turistico Biasca
e Riviera Bellinzona :
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| Strada Alta | ||
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Tour : mittel bis anstrengend Wer ein wenig kraxeln möchte,
der folgt ab Airolo dem Schild Strada Alta. Die Strada Alta erstreckt
sich über den linken Hang des Leventina von Airolo bis Biasca und
verläuft in mal steigend, mal fallend in circa 1000 m Höhe.
Die Strecke ist zwar anstrengender
als die Strasse im Tal, bietet dafür jedoch Ruhe, eine kühlere
Luft im Sommer und auch gewisse Highlights. Es geht über die Orte Brugnasco,
Altanca, Ronco, Deggio. Tief unten im Tal ist das graue Band der Autobahn
gut zu erkennen. Vor Altanca wird die Standseilbahn
zum Ritom-See gequert. Hier oben weht auch im Sommer ein angenehm leichter
Wind, die Temperatur ist angenehmer als unten im Leventina-Tal, wo sich
im Sommer die Hitze staut. |
Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro : |
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| Von Bellinzona zum Lago Maggiore | ||
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Tour : leicht Die Tour startet in Bellinzona und die Fahrt geht durch das tellerflache Piano di Magadino, dem Delta des Ticino. Den Velofahrer erwartet ein genussvolles Radeln abseits der Hauptstrassen. Der Radweg leitet Richtung Locarno. Eine herrliche Promenade führt ins quirlige Locarno. Wir überqueren die Maggia mit Ziel Ascona. Die Strasse verengt sich nun. Nun müssen wir auf der einzigen Strasse entlang des Sees zusammen mit dem Autoverkehr radeln. Besonders im Sommer muss aufgrund des Ausflugsverkehrs aufmerksam gefahren werden. Die teils schlecht asphaltierte Strasse verläuft oberhalb des Wassers; es gibt hier leider keine Möglichkeit an das Ufer zu gelangen. Nur die Villen haben direkten Seezugang. Dennoch : traumhafte Ausblicke auf das glitzernde Wasser des Lago Maggiore und die umliegenden Berge begeistern. Es gibt keine Steigungen, die Strecke
ist komplett flach. Malerisch liegen die Isole di Brissago, die Brissago-Inseln,
im See. Zwischen Brissago und Cannóbio
verläuft die Landes-grenze. Benvenuti a Italia. Übernachtungsmöglichkeiten
unterschiedlicher Kategorien bietet das überaus malerische Cannóbio;
es sind auch Campingplätze vorhanden. Ein Bummel durch die Gassen
oder von der Anlegestelle zum Hfen lohnt auf jeden Fall. Bei Cánnero erblicken wir zwei kleine Inseln im See, welche unbewohnt sind. Die Castelli di Cánnero sind ein fotogener Blickfang. Die nächsten Orte Oggebbio und Ghiffa fliegen rasch vorbei. In Verbania endet diese Etappe. Von Verbania aus kann man mit der
Autofähre nach Laveno übersetzen. Die Fähren verkehren
mehrmals stündlich, so dass man nicht mit langen Wartezeiten rechnen
muss. Die Tragflügelboote, die z.B. von Cánnero aus den See überqueren, können keine Räder transportieren. |
Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro :
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| Valle Verzasca | ||
Tour
: mittel bis anstrengend
Entfernungen : Gordola (205 m) - 6,5 Vogorno - 5 km - Lavertezzo (536 m) Lavertezzo - 6.5 km - Brione 756 m Brione - 2.5 km - Gerra (826 m) Gerra - 4.5 km - Sonogno (919 m) Von Gordola zweigt das Sträßchen zum Verzasca-Tal ab. Sofort heißt es nun kräftig in die Pedalen treten, doch bald hilft sicher nur noch Absteigen und Schieben, denn diese Serpentinen haben es in sich. Der Blick schweift in die sonnenüberflutete Ebene, wo die Konturen des Lago Maggiore im Dunst des Tages verschwinden. Es folgen ein paar kurze Tunnel bis zur Staumauer des Vogorno-Stausees, wo ein kleines Touristenbüro (Diga Verzasca) eingerichtet wurde. Hier sind auch Erfrischungen zu erhalten. Nach rund 6,5 km ist Vogorno 495 m hoch mit dem Weiler Berzona (486 m) erreicht. Vogorno setzt sich aus zahlreichen Fraktionen zusammen, die sich am Hang oberhalb des Stausees verteilen. Das Hotel / Restaurant Al Lago bietet eine gute Einkehrmöglichkeit (Ü-Tipp : hier einquartieren und als Ausflugsbasis wählen. Vorbestellung ratsam). Von der Terrasse bietet sich ein schöner Blick auf den Stausee und in die umliegenden Berge. Der Weiler Berzona lohnt einen kleinen Rundgang durch die engen Gässchen. Eng schmiegen sich die typischen Steinhäuser aneinander, deren Mauern bis 60 cm dick sind. Bis auf Restaurationen abgesehen wurde ohne Mörtel gebaut, die Giebel zur Sonne gerichtet, um Licht in die einfachen Behausungen zu lassen. Die winzigen Fensteröffnungen wurden mit einer Kalkschicht umrahmt, um das Licht hineinzuleiten, aber auch, so der Erzählung nach, um Mäuse und Gespenster abzuschrecken. Die Häuser kleben dicht am Felshang, nur durch schmale Gassen getrennt, aber geschmückt mit leuchtenden Hortensien und an Gneisstäben rankendem Wein. Viele der Häuser werden inzwischen als Ferienhaus privat genutzt und wurden so vor dem Verfall gerettet. Oft finden sich dann Satellitenschüsseln und Solaranlagen auf den Steindächern. t. In Vogorno lohnt die Kirche S. Bartolomeo einen Halt. Weiter
geht es talaufwärts. Eine schmale Brücke weist hier zum Dorf
Corippo auf der anderen Talseite, doch wir bleiben auf der Kantonstrasse.
Als nächsten Höhepunkt hält das Verzasca-Tal den Ort Lavertezzo
bereit. Die Höhendifferenz bis hierher ist recht gering, haben wir
doch nur 536 m erreicht. Ein äußerst beliebtes Fotomotiv ist
die doppelte Bogenbrücke über die Verzasca. An heißen
Sommertagen sind die bizarren Felsen im Flussbett ein begehrter Platz
zum Bräunen, doch Vorsicht ist geboten, denn der Stein ist glatt.
Das kalte Gebirgswasser und die starke unberechenbare Strömung sind
gefährlich. Fast an jedem Wochenende sind Unfälle zu beklagen,
oft mit tödlichem Ausgang. Von Lavertezzo führt die Straße weiter talaufwärts über Aquino und Motta und wechselt dann bei Ganne über die Verzasca und erreicht kurze Zeit später Brione, den Hauptort in 756 m Höhe. 3 km weiter liegt Gerra inmitten von Kastanienwäldern. Mit zunehmender Höhe gewinnen Laub- und Nadelwald die Oberhand. Das Tal weitet sich nun und es tauchen die malerischen Orte Gerra und Frasco auf. Endziel der Etappe ist Sonogno. Auf
dem holprigen Gässchen schieben wir das Rad an den typischen Steinhäusern
vorbei bis zum Dorfofen, wo noch wie in alter Zeit Brot gebacken wird.
Etliche gemütliche und
urige Grotti laden zur Pause. Unbedingt sollten Sie die lokalen Spezialitäten
probieren. |
Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro :
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| Rund um den Luganer See | ||
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Tour : mittel Es handelt sich bei dieser Tour um eine leichte und äußerst reizvolle Rundfahrt um den Lago di Lugano. Start ist von jedem Ort möglich, da der Luganer komplett umrundet wird. Hierbei werden abwechselnd die Schweiz und Italien beradelt.
Wir starten die Tour in Ponte Tresa, dem Ort der charakteristisch für diesen Radausflug ist : Schweiz und Italien bunt gemischt. Der Ort liegt an der Mündung der Tresa, die den Ort zwei Ländern zuordnet. Ruhig liegt der See zur Linken und gemütlich geht es dicht am Wasser entlang südwärts. In Riva San Vitale am Fuß des Monte San Giorgio legen wir eine Pause ein. Sehenswert ist das Battistero di Riva San Vitale, ein Baptisterium, welches im 5. Jahrhundert gebaut wurde und somit das älteste christliche Bauwerk der Schweiz darstellt. Interessant auch das Taufbecken aus dem Jahr 1200. Wir radeln weiter am See entlang über Bissone mit seinem eindrucksvollen Dorfplatz. Oben am Hang verläuft die Autobahn, die den Autofahrer nur allzuschnell an dieser herrlichen Landschaft vorbeirauschen läßt. Gegenüber liegt schon Melide, das wir über den Seedamm erreichen. Der nächste Ort ist das
malerisch durch seine Lage am Hang plazierte Morcote mit seinen vielen
Palazzi und reichgeschmückten Fassaden von Patrizierhäusern.
Imposant präsentiert sich die monumental wirkende Treppe mit 404
Stufen. In Figino liegt eine der zwei Jugendherbergen im Raum Lugano. Die Fahrt führt weiter nach Agno, das durch die Schmalspurbahn Ferrovia Lugano-Ponte Tresa erschlossen wird. Nun sind es nur noch wenige Kilometer zum Etappenstart Ponte Tresa. Lugano wird auf dieser Radtour nicht berührt, da wir vom Seedamm aus linkerhand dem Ufer folgen. Es lohnt sich, einen Tag ohne Rad für Lugano einzuplanen. Mit der Bahn gelangen Sie bequem und rasch dorthin. Tipp : Früh starten, um die Ruhe des Sees geniessen zu können und um Zeit für einzelne Orte zu haben |
Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro : Ente turistico Morcote http://lagolugano.ticino.ch
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| letztes Speicherdatum: 11-Mai-2010 |
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