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Touren in Graubünden   Wappen Graubünden

Vorderrheintal - vom Oberalppass zur 1. Stadt am Rhein

Tour: leicht
Entfernungen :
Oberalp (2044 m) - 12 km - Sedrun
Sedrun (1130 m )- 10 km - Disentis
Disentis (1143 m) - 29 km - Ilanz
(702 m)

"Cordial beinvegni" - herzlich willkommen heißt es im Bündner Oberland auf Romanisch

Von der Höhe des 2044 m hohen Oberalp-Passes rollen die Räder bergab. Nette, noch ursprünglich wirkende Orte wie Tschamutt, Rueras und Camicholas weisen den Weg nach Sedrun, das nur noch auf einer Höhe von 1404 m liegt. Wir sind hier in der sogenannten bündnerischen Surselva.Kirche von Rabius

Weiter geht es bergab nach Disentis (romanisch Mustér), das von der Benediktiner-Abtei geprägt ist. 

Auf ca. 20 km werden 900 m Höhe verloren.

am alten Stadttor von IlanzDer nächstgrößere Ort Trun zeigt sich als stattliches Dorf an der Einmündung des Val Punteglias und liegt nur noch 852 m hoch.

Die Strecke wird weiterhin vom Glacier-Express begleitet, dessen rotlackierte Wagen sich ab und zu durch die herrliche Landschaft schlängeln.

Die Kilometer rauschen dahin, bis Ilanz, die 1. Stadt am Rhein (Vorderrhein) erreicht ist.

 

Sehenswertes:
Disentis: Kloster Disentis
Ilanz: Margaretenkirche
Ilanz: Reste der Stadtbefestigung mit Rotem Tor (Porta cotschna)und Obertor (Porta sura). Diese stammt aus dem Jahr 1513

Bücher:

Tourismusbüro:
Disentis Sedrun Tourismus
Via Alpsu 2, CH- 7180 Disentis/Mustér
Tel. +41-81-920 40 30
Fax +41-81-920 40 39

E-Mail: info@disentis-sedrun.ch
www.disentis-sedrun.ch

Trun Turissem
Tel. +41-81-943 31 49
Fax +41-81-936 30 30
E-Mail:
turissem@trun.ch
www.trun-turissem.ch

Ilanz/Surselva Information
Bahnhof RhB, CH-7130 Ilanz
Tel. +41-81-920 11 05
Fax +41-81- 920 11 01
E-Mail: ilanz@surselva.info
www.ilanz.ch


Domleschg und Schyn-Schlucht

Tour: mittel
Entfernungen:
Bonaduz (662 m) - 15 km - Sils i.D.
Sils i. D. (672 m) - 13 km - Tiefencastel
Tiefencastel (851 m) - 4 km - Surava
Surava (957 m) - 7 km - Filisur (1032 m)

Ein gut ausgeschilderter Radweg führt durch das Domleschg, ein weites Becken, das von bewaldeten Hängen eingerahmt wird. Alte Burgen zeugen von der einst wichtigen Durchgangsroute.

Die Strecke ist flach, bis Sils erreicht ist. Durch die Schyn-Schlucht steigt die Strasse dann stetig an. Zwei Tunnel, welche gut beleuchtet sind, müssen mit etwas Steigung durchradelt werden.

Tief unten im Tal rauscht die Albula dahin. Tiefencastel  am Zusammenfluss von Albula und Julia hat nur rund 300 Einwohner und liegt malerisch auf einer Felsnase. 4 km sind es bis Surava, die Strecke wird nun beschaulich.

Der Kurbetrieb in Alvaneu Bad ist 2002 mit einer modernen Badeanlage wieder begonnen worden. Eiiner der schönsten Golfplätze im Alpengebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ortes. Engadiner Haus

Filisur ist ein langgezogenes Strassendorf im Albula-Tal, welches bereits 1262 urkundlich erwähnt wird. Es gilt als besterhaltenes Engadiner Strassendorf. Durch die neue Umgehungsstraße wir der historische Dorfkern nun von Autoabgasen verschont. Die herrlich anzuschauenden Häuser in Engadiner Bauweise mit ihren blumengeschmückten Erkern und Sgraffiti-Malerei bieten wunderbare Fotomotive. 

Filisur kann bestes als Ausgangspunkt für eine Albula-Passfahrt mit Ziel Engadin genutzt werden. Eine Beschreibung von Schweizer Alpenpässen finden Sie unter dem Menüpunkt Pass (Albula-Pass)

Die UNESCO hat die "Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina" definitiv in die Welterbeliste aufgenommen. Zu Recht !

 

Info

Sehenswertes:
Tiefencastel:
Kirche St. Peter zu Mistail aus dem 8. Jh.
Bad Alvaneu: seit 2002 moderne Badeanlage mit dem schwefelhaltigen Heilquellwasser in Betrieb
Surava: kath.Kirche Son Sieri (St. Georg)
Filisur: historischer Dorfkern

Bücher:

Tourismusbüro:
Verkehrsverein Tiefencastel
Tel. +41-81-681 12 44
Fax +41-81-681 15 88
E-Mail : admin@tiefencastel.ch
www.tiefencastel.ch

Bad Alvaneu
Albulastrasse
CH-7473 Alvaneu Bad
Tel. +41-81-420 44 00
Fax +41-81-420 44 02
www.bad-alvaneu.ch


Filisur
Tel. +41-81-420 41 65
E-Mail: info@filisur.ch

zuständig für Filisur auch:
Bergün - Filisur Tourismus
Hauptstr. 83, CH-7482 Bergün/Bravuogn
Tel. +41-81-407 11 52
Fax +41-81-407 14 04

E-Mail: info@berguen-filisur.ch
www.berguen-filisur.ch


Unterkunft:
Filisur :
Hotel Restaurant Grischuna
Familie R. & A. Uffer
Am Bahnhof, CH-7477 Filisur
Tel. +41-81-4041180
Fax: +41-81-4042480
E-Mail :
hotel.grischuna.filisur@bluewin.ch


Fotogenes Unterengadin

Tour: leicht, da stetig abfallend, jedoch Anstieg nach Guarda
Entfernungen :
St. Moritz (1856 m) - 32 km - Zernez
Zernez (1472 m) - 6 km - Susch 
Susch (1426 m) - 9 km - Guarda
Guarda (1650 m) - 6 km - Ardez
Ardez (1470 m) - 27 km - Martina (1035 m)

Man sagt, daß in St. Moritz die Sonne an 322 Tagen im Jahr scheint. Der Ort gilt als einer der bekanntesten Ferienorte der Welt. St. Moritz bietet Superlative und krasse Gegensätze : Kultur und Natur, elegante Geschäfte (ein Mekka für Liebhaber der Prestige-Marken) neben unberührter Natur, gletscherbedeckte Berge ringsherum und die glasklaren Oberengadiner Seen. Im Winter werden hier die Pferderennen auf dem zugefrorenen See gelaufen. Zwei Olympische Winterspiele sowie zahlreiche Ski- und Bob-Weltmeisterschaften hat St. Moritz bereits gesehen. Der Ortsname war so gefragt, dass er als Marke eingetragen und international geschützt werden musste.Wegweiser

St. Moritz unterteilt sich in Bad und Dorf. Schick, elegant und fast städtisch präsentiert sich die Plazza Mauritius. Doch nicht allzuweit davon entfernt herrscht am See schon wieder gemütliche Ruhe.

Von St. Moritz rollen die Räder Richtung Celerina und Samedan und weiter nach Bever. Auf der Webseite der kleinen Berggemeinde steht zu lesen, daß Bever eine Liebe auf den zweiten Blick ist. Hier werden eher die stillen Töne angeschlagen; der Ort ist guter Ausgangspunkt für Bergwanderungen, Biketouren und Nordic-Walking-Trips in die herrliche Natur.

Die Strecke fällt leicht, aber stetig.

LaPunt-Chamues-ch liegt am Fuße des Albula-Passes noch auf 1700 m Höhe. Die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Engadiner Bauern- und Patrizierhäuser geben dem Dorf einen ganz besonderen Charme.typisch Engadiner Dorf

Zuoz bietet ein schönes Dorfbild. Beliebtes Fotomotiv ist der Dorfbrunnen mit dem Bären als Wappentier der Plantas. Das circa 1500 n. Chr. entstandene Rechtswirtshaus Crusch Alva, die Kirche San Luzi, die nach dem Dorfheiligen benannt wurde und deren erste Bauabschnitte bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückreichen sowie die alten Patrizierhäuser sind noch heute Zeugen bewegter Geschichte.

Die Bürger von Zernez haben sich für den Anschluss an das Oberengadin und somit an die Destination Engadin St. Moritz entschieden; politisch gehört der Ort jedoch bereits zum Unterengadin. Zernez ist eng verbunden mit dem Schweizer Nationalpark beherbergt das Informationszentrums des Parks.

Das heimelige Susch sollte man sich anschauen. Wunderschöne Häuser im Engadiner Stil bezaubern den Besucher. Die beiden Flüsse, an denen der Ort liegt, der En und die Susasca, haben im Laufe der Jahrhunderte immer wieder für Überschwemmungen gesorgt, aber auch schwere Brände, zuletzt 1925, haben dem Ort stark zugesetzt.

Von Susch radeln Sie weiter über die Weiler Lavin und Giarsun, wo der Aufstieg nach Guarda, dem Bilderbuchdorf des Engadins, beginnt. Die Straße steigt recht steil an, doch die Anstrengung lohnt auf jeden Fall. in Guarda
Kennen Sie eigentlich den Schellenursli ? Das ist ein kleiner Engadiner Bauernbub, der mit seinen Eltern im Engadiner Dörfchen Guarda lebt. Einen Tag vor Chalanda Marz besucht er mit den anderen Buben vom Dorf Onkel Gian, der einem jeden eine Glocke gibt, eine schöner als die andere.

Guarda steht unter nationalem Schutz. Zu Recht, denn das intakte Dorf bietet ein wunderbares Ortsbild mit den typischen Engadiner Häusern und Brunnen. Nehmen Sie sich also etwas Zeit, um in aller Ruhe das Dorf zu geniessen. Fotomotive gibt es sozusagen an jeder Ecke. Auf dem Weg zum Weiler Bos-cha findet man die Überreste einer alten Mühle, die im Jahre 1951 durch eine Lawine zerstört wurde. Weiter geht es nach Ardez.

Das 1460 m hoch gelegene Ardez gilt als Musterdorf der rätoromanischen Sprache und Wohnkultur. Viele stattliche Bauernhäuser mit ihren typisch bemalten und sgraffitoverzierten Fassaden stehen unter Denkmalschutz.in Guarda

Über Tarasp kommen Sie nach Scuol, dessen Bädertradition eine lange Geschichte hat. So finden sich exklusive Wellnesshotels im Ort, ausgestattet mit großartigen Saunalandschaften, Dampfbädern, Whirlpools und Grotten. Scuol ist auch für seine Mineralwasser der verschiedenen Quellen weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Die Trinkhalle im Engadin Bad Scuol dient gleichzeitig als Begegnungs- und Gesprächsort. Man kann zwischen den Heilquellen Sfondraz, Bonifazius, Lischana und Luzius auswählen.

Allmählich verengt sich das Tal, das Gefälle des Inn nimmt zu und die Kilometer schwinden rasch.

Zielort der Engadiner Tour ist der kleine nur 100 Einwohner zählende Grenzort Martina, der zur Gemeinde Tschlin gehört. Im Ort liegt die Zollstation und das Hotel Martina. (Hinweis : das Hotel ist nicht durchgehend besetzt). Östlich auf österreichischem Gebiet liegt nur 3 km entfernt das tirolerische Nauders und vier Kilometer südlich der „Dreiländergrenzstein“ (2179 m), das Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Südtirol/Italien. Wer nach Nauders will, muß die Martinahöhe am Innerklimmen; eine Alternative zur Übernachtung bietet auf österreichischem Boden das weiter talabwärts liegende Pfunds. In Martina verlassen Sie übrigens noch nicht Schweizer Boden. Sie radeln noch ein paar Kilometer im engen Tal weiter. Erst bei Vinadi, wo die Straße zum Samnauntal abzweigt, wird nach Österreich gewechselt.

 

Info

Sehenswert:
St. Moritz: Panorama der Luxushotels
Zernez: Nationalparkmuseum
Susch: die Türme "La Tuor"und "La Praschun"
Zuoz, Susch, Guarda, Ardez : Dorfbilder im Engadiner Stil
Martina: Kirche San Plasch von 1515 und Kirche San Niclà aus 12.Jh.

Bücher:
UnterengadinUnterengadin
Biert-Bonorand, Balser, Hrsg. v. BAW Bündner Wanderwege
Engiadina Bassa, Val Müstair, Samnaun, Nationalpark (kein Radwanderführer
€ 11,90

 

Tourismusbüro:
Engadin St. Moritz
St. Moritz Tourist Information
Via Maistra 12
CH - 7500 St. Moritz
Tel. + 41 (0)81 837 33 33
Fax + 41 (0)81 837 33 66
E-Mail : stmoritz@estm.ch
www.stmoritz.ch

Verkehrsverein Zernez
Chasa Fuschina
CH-7530 Zernez
Tel. +41-081-8561-300
Fax +41-081-8561-155

E-Mail : zernez@estm.ch

La Punt Ferien
CH-7522 La Punt Chamues-ch
Tel. +41-81-854 2477
Fax +41-81-854 3877
E-Mail: info@lapunt.ch
www.lapunt.ch

Gäste-Info Guarda
Dorfstrasse
7545 Guarda
Tel. +41-81- 862 23 42
Fax +41-81- 862 21 66
E-Mail : guarda@engadin.com
www.scuol.ch/guarda

Gäste-Info Ardez
7546 Ardez
Tel. +41-081- 862 23 30
Fax +41-081- 862 25 16
E-Mail : info@ardez.ch
www.scuol.ch/ardez


Gemeinde Tschlin (für Martina)
7559 Tschlin
Gemeindeverwaltung
Tel.: 081 866 33 03
Fax: 081 866 32 47
E-Mail: info@tschlin.ch

ENGADIN/Scuol Tourismus
Stradun, CH- 7550 Scuol
Tel. +41-81-861 22 22
Fax +41-81-861 22 23
E-mail : info@engadin.com
www.scuol.ch


Von Arosa durchs Schanfigger Tal nach Chur

Tour: leicht, da stetig abfallend
Entfernungen:
Arosa (ca. 1800 m ü.M.) - ca. 30 km - Chur (590 m ü.M.)

Dies ist ein besonderer Veloplausch, der alles bietet, was das Herz begehrt: von der Kantonshauptstadt Chur als Startpunkt gönnen Sie sich zunächst das Bahnerlebnis Rhätische Bahn mit dem Zielort Arosa. Sie können die Tour als reine Tagestour fahren oder aber, wie die Autorin es tat, als Extraschmankerl zur einer mehrtägigen Tour von Chur am jungen Rhein entlang bis zum Bodensee.

Das als Wintersportort bekannte Arosa liegt auf ca. 1800 m ü. M. am Ende des Tales. Von hier starten wir den Veloplausch. Gute Bereifung und beste Bremsen sind Voraussetzung, denn 360 Kurven und teils starkes Gefälle fordern intaktes Material und Ihre Konzentration.

Die Anreise nach Arosa selbst ist schon ein Erlebnis. Ausgangspunkt ist Chur, die Bündner Hauptstadt und älteste Stadt der Schweiz. Gemütlich startet die Bahn ähnlich einer Straßenbahn am Churer Hauptbahnhof und zuckelt an Stadtmauer und Obertor, dem Wahrzeichen der Stadt, vorbei, bevor es dann mit dem Eintritt ins Schanfigger Tal gebirgiger wird. Etliche Tunnel werden passiert, und immer höher windet sich der rote Zug durch das teils enge Tal in die Gebirgswelt hinauf. Imposant spannt sich das Wiesener Viadukt über den Talgrund (Erdpyramiden). Nun wird der Bahnhof von Langwies erreicht, der letzte auf dieser Talseite. am Bahnhof LitzirütiDer Zug rattert über die 42 m hohe und 285 m lange Brücke auf die andere Talseite. Schnaubend und quietschend erreicht der rote Zug die hübsche Station Litzirüti.

Nach einem kurzen Halt werden die letzten steilen Kurven bis zur Endstation Arosa in Angriff genommen. Der Untersee kommt in Sicht, noch ein kleiner Tunnel und der Kur- und Wintersportort Arosa ist erreicht. Der Zug hat an der Talstation am Obersee sein Ziel erreicht.

Aufgrund der Höhenlage ist Arosa schneesicher, doch das interessiert uns als Radfahrer im Sommer sicherlich weniger.

Auf 26 km werden in einer Stunde Fahrt bergab über 1000 Höhenmeter überwunden. Ringsherum reihen sich imposante Berggipfel aneinander. Die frische Gebirgsluft ist klar und angenehm, so wie es sich für einen Kurort gehört.Arosa - Pferdekutschen am Obersee

Direkt am Bahnhof liegt die Seilbahnstation zum Weisshorn. Gegenüber, vor dem Obersee, warten die Pferdekutschen auf Kundschaft. Falls Sie das Tourismusbüro aufsuchen möchten, müssen Sie die Straße (Poststrasse) hinaufradeln. Das Büro liegt rechterhand. Hier kann auch kurzfristig eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden und vermittelt werden.

Gemütlich geht die Fahrt an Postamt und Sporthalle vorbei. Die Poststrasse geht in die Schanfigger Strasse über. Am Ortsausgang heißt es auf einem großen unübersehbaren Schild, daß noch 360 Kurven Urlaub vor Ihnen liegen. Die wollen wir genießen ! Übrigens gibt es ein Projekt unter www.kurvensicher.ch, bei dem Sie eine Partnerschaft für eine Kurve Ihrer Wahl erwerben können. Sie können im Internet, von Chur startend, schon einmal die Kurven virtuell ansteuern.

Das persönliche Erlebnis, und dazu vom Fahrradsattel aus, bleibt jedoch ohnegleichen. Wir genießen noch einmal den Blick in die majestätisch aneinander gereihten Gipfel. Bereits die ersten Meter aus Arosa hinaus geben einen Vorgeschmack auf die Talfahrt. Die teils engen Kurven erfordern gute Aufmerksamkeit.

In Litzirüti liegt der kleine niedliche Bahnhof nah an der Straße. Gegenüber ist ein Biker-Weg ausgeschildert. Graubünden bietet auch für Biker bestens beschilderte Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Dorfladen in LangwiesDorfladen in Langwies

 

 

 

 

 

 

"Willkomma bin unsch Dorfladen in Langwies". Der Dorfladen von Langwies ist nicht zu verpassen. Hier gibt es Proviant, aber auch Gelegenheit, einen heißen Kaffee oder kühle Limo - je nach Wetterlage - draußen auf der Holzbank zu genießen.

Weiter rollt das Rad talwärts : Peist, St. Peter, Castel und Maladers heißen die netten Ortschaften auf dem Weg nach Chur. Kurven und schöne langgezogene Abschnitte reihen sich aneinander. Oben am Ortsausgang von Arosa hatte das große Schild 360 Kurven Urlaub versprochen. Fast möchte man nicht glauben, daß es so viele Kurven bis zum Rheintal sein sollen, doch es stimmt, auch wenn Sie sicherlich nicht mitzählen werden. Blick auf Chur

Mit jedem verlorenen Höhenmeter wird es etwas wärmer. Auf der gut geteerten Arosastrasse rollt das Rad flink dahin. Schon tauchen die ersten Dächer auf. Die letzte enge Kurve bietet einen tollen Blick auf die rund 5000 Jahre alte Kantonshauptstadt. Erste Reben ziehen sich am Steilhang zwischen Arosastrasse und Planaterrastrasse dahin. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um die Stadt zu erkunden. Alle Sehenswürdigkeiten liegen recht nah beieinander. Kennen Sie den Arcas und das Bärenloch schon ?

Jeden Samstag findet morgens der Churer Wochenmarkt statt, Gelegenheit, um sich mit frischem Proviant zu versorgen.der Arcas in Chur

Chur ist in Graubünden ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ist aus Deutschland gut und ohne oftmaliges Umsteigen per Bahn zu erreichen.

Die Stadt liegt am Schweizer Rheinradweg, der in Andermatt beginnt und weiter durch Graubünden bis zum Bodensee führt. Der Rheinradweg bis Stein am Rhein wird auf dieser Site ebenfalls beschrieben.

 

 

Info

Sehenswertes:
Arosa:
Heimatmuseum Eggahus, Seilbahn zum Weisshorn
Chur:
Obertor, Arcas, Kathedrale, Luzi-Kirche, Bischöfliches Schloss, Rathaus, Rhätisches Museum in der Hofstrasse 11, Bündner Kunstmuseum am Postplatz

 

Tourismusbüro:
Arosa Tourismus
Poststrasse, CH-7050 Arosa
Tel. +41-81-378 70 20
Fax: +41-81-378 70 21
E-Mail :
arosa@arosa.ch
www.arosa.ch

Graubünden Ferien
Alexanderstr. 24, CH-7001 Chur
Tel. +41-81-302 61 00
Fax: +41-81-302 1414
E-Mail : contact@graubuenden.ch
www.graubuenden.ch

Chur Tourismus
Bahnhofplatz 3, CH-7000 Chur
Tel. +41-81-252 1818
Fax +41-81-252 9076
E-Mail : info@churtourismus.ch
www.churtourismus.ch

 

Bücher:
Buch Graubünden

Kochkunst Graubündens

Karten:

Graubünden 1 : 120 000. Holiday Map.
Ausflugs- und Touristikkarte. Attraktives Kartenbild. Umfassende Regionenabdeckung. Informative touristische Inhalte. (Maßstab: 1:120.000) € 8,90

Unterkunft:
Chur bietet Unterkunft in diversen Kategorien


Von der Kantonshauptstadt zum Weindorf Malans

Tour: leicht
Entfernungen:
Chur (590 m ü.M.) - ca. 18 km - Malans (568 m ü.M.)

Schlechtwetterfront im AugustDie Tour von Chur nach Malans ist bequem als Halbtagestour zu radeln. Sie können die Strecke nach Ankunft und Besichtigung von Chur anschliessen oder als Anschlusstour zur Etappe von Arosa nach Chur, so wie es die Autorin getan hat.

Vom Bahnhof Chur orientieren Sie sich links, am Postamt vorbei, dann über die Überführung (Gürtelstrasse) und gleich rechts. Es geht durch ein Wohngebiet Hier ist bereits de Rheinradweg Nr. 2 ausgeschildert. Eine Weile begleiten uns die Bahngleise und die Autobahn zur Rechten und der dahinschäumende Rhein zu Linken. Die Strecke ist gut zu radeln und asphaltiert.

Beim Sportcenter 5 Dörfer heißt es über die Autobahn zu wechseln. Der gut asphaltierte Radweg verläuft dann an den Rebenhängen entlang mit der Autobahn zur Linken. Doch das stört nicht, denn der gut zu fahrende Weg liegt etwas höher und bald ist Zizers erreicht.

Knapp einen Kilometer hinter Zizers leitet der Rheinradweg nach rechts. Das Schloß Marschlins versteckt sich hinter Mauern und hohen Maisfeldern. Die B28 muß unterquert werden, und nun ist das Ziel Malans greifbar nah. Weite Rebhänge ziehen sich am Hang entlang. Wir folgen dem Weinwanderweg in den Ort hinein.

das Meierhüsli in MalansDas Weindorf Malans liegt in der "Bündner Herrschaft" zu der auch Jenins, Fläsch und Maienfeld als Hauptort gehören. Gasthof Krone in Malans

Es lohnt ein kleiner Rundgang durch das Dort, das alte Herrschaftssitze und Patrizierhäuser aufweisen kann.

Wer einen weiten Blick in das Rheintal haben möchte, kann den 8,5 km langen Salisweg erwandern.

Der höchste Punkt ist mit dem Fadärastein erreicht, und da rund 600 Höhenmeter zu bewältigen sind, wartet als Belohnung nicht nur das Gasthaus Fadära (Ruhetag Mi u. Do) sondern auch ein phantastischer Blick in die Landschaft.

 

Info

 

Sehenswertes:
Chur:
Obertor, Kathedrale, Luzi-Kirche, Bischöfliches Schloss, Rathaus, Rhätisches Museum in der Hofstrasse 11, Bündner Kunstmuseum am Postplatz

Tourismusbüro:
Chur Tourismus
Bahnhofplatz 3, CH-7000 Chur
Tel. +41-81-252 1818
Fax +41-81-252 9076
E-Mail : info@churtourismus.ch
www.churtourismus.ch

Bücher:Buch Sehenswertes in Graubünden

Sehenswürdigkeiten, topografische Karten und ausgesuchte Hotels
Herausgeber/Redaktion: Walder, Achim

 

 

 

 

 

Unterkunft:
Hinweis: in Landquart gibt es im Sommer 2009 keine Unterkunftsmöglichkeit ! Die in einigen Reiseführern genannten Hotels haben geschlossen
Malans: Meierhüsli (B&B) Fam. Hartmann


Heidiland

Tour: leicht
Entfernungen:
Malans (568 m) - 6 km - Heididorf

Heididorf - 1 km - Maienfeld (504m)
Maienfeld (504m) - 3 km - Fläsch (528 m)

Wir verlassen das Weindorf Malans auf der Herrengasse. Es geht an der Kirche vorbei und schon müssen wir kräftig in die Pedalen treten. Wir kommen durch einen kleinen Wald und bleiben immer auf der Straße, bis Jenins erreicht ist.

Wußten Sie, daß in Graubünden Wein angebaut wird? Weinstube Torkel vor JeninsBereits in Chur ziehen sich die Reben am Hang entlang. Das Anbaugebiet zieht sich bis Fläsch hinunter, das wir ebenfalls auf der kurzen Tour besuchen werden. In den Weinbaugemeinden, zu denen die Orte Malans, Jenins und Fläsch zählen, bietet sich Gelegenheit zum Probieren von Wein.

Hinter Jenins zweigt ein Weg Richtung Heididorf ab. Wer kennt nicht die rührende GeschichteHeidiland um Heidi, Peter und die Klara von Johanna Spyri. Sie können das Heidihaus besichtigen und es gibt sogar eine Poststelle mit Heididorf-Sonderstempel. Dorfladen und Tiergehege fehlen nicht.

Vom Dorf rollt das Rad auf teils holpriger Strecke nach Maienfeld hinunter. Wir biegen links in die Spitalgasse, müssen kurz auf die Bundesstrasse, und radeln dann in die Weinfelder. Der Radweg ist gut ausgeschildert. Rasch ist der Weinort Fläsch erreicht. Die kleinen Radschildchen leiten durch verwinkelte Gassen. Das Dorf markiert die nördlichste Gemeinde der Bündner Herrschaft. Hier am Fuß des Fläscherberges wachsen die Trauben in exponierter Hanglage. Weinberge um Maienfeld

In Fläsch gibt es keine Hotels, und deshalb verlassen wir das nette Fläsch und radeln auf der Augass zum Rhein hinunter. Wir überqueren den Alpenrhein, biegen direkt rechts auf den Radweg und können nun das Rad auf dem Rheindamm locker rollen lassen. Da die Strecke ist auch für Skater geeignet ist, scheint das Rad von allein zu fahren. Wer will, kann einen Abstecher in das nah liegende Bad Ragaz unternehmen.

Wir befinden uns nun im Kanton St. Gallen. Auf Höhe Sargans, kurz bevor der Rhein eine Kurve beschreibt, beginnt auf der rechten Uferseite das Fürstentum Liechtenstein.

 

 

Info

Sehenswertes:
Heididorf
www.heididorf.ch


Tourismusbüro:
Heidiland Tourismus AG
Valenserstrasse 6
Postfach 89
CH-7310 Bad Ragaz
Tel. +41-81-720 08 20
Fax +41-81-720 08 28

E-Mail: info@heidiland.com
www.heidiland.com

Unterkunft:
in Fläsch gibt es Gastronomie jedoch keine Hotels


    letztes Speicherdatum:
04-Nov-2011