| Touren im Kanton Bern | |||||
Buchtipp: Veloland Bern Klappentext : |
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Im Berner Oberland Die insgesamt flache Tour beginnt in Olten.
Der 19.000 Einwohner zählende Ort ist drittgrößter Umsteigebahnhof
der Schweiz und somit ein idealer Ausgangspunkt für Touren im Berner
Oberland. Auf ausgeschildertem Radweg mit Asphaltbelag radeln Sie
am ruhigen Fluss entlang. Schöne Bauernhöfe und idyllisch anmutende
Orte zeigen sich auf dieser Tour. Weiter geht es auf dem ruhigen Radweg, der nun teilweise naturbelassen ist, durch eine weite Ebene nach Altreu, dem Storchendorf. Eine Pause im Biergarten tut gut. Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich in
in Grenchen, wo sich das Swatch-Werk befindet, oder auch in Lengnau. Dazu
muss man den Aare-Radweg verlassen und auf die verkehrsreich Hauptdurchgangsstrasse
Solothurn-Biel. Biel bildet die Sprachgrenze, so dass in der Stadt französisch wie deutsch gesprochen wird. |
Sehenswertes: |
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Tour: leicht Sie verlassen Biel und radeln nun, den See immer zu Linken und zur Rechten die Weinberge des Le Chasseral zum kleinen Weinort Twann. Als nächstes Weindorf
schliesst sich Ligerz an mit dem malerischen Rebbau-Museum. Am Ende des Bieler Sees liegt Le Landeron, und eine Pause auf dem alten Marktplatz tut sicher gut, bevor die Velos wieder in Schwung gebracht werden. Der Ziehlkanal wird gequert. Wieder nähern Sie sich einem netten Ort : es ist Erlach, wo eine langgezogene Landzunge weit in den See hineinragt. Nun geht die Fahrt über das Weinbauerndorf Tschugg und Ins in das Grosse Moos, welches von vielen Kanälen durchzogen wird. Von Ins zieht die recht wenig
befahrene Straße fast schnurgerade zum Murtensee oder auch Lac de
Morat, denn weiterhin herrschen beide Sprachen vor. Der Murtensee - Lac de Morat - lässt sich bequem umrunden. Wer zusätzlich noch Lust auf einen Wadenbeißer hat, der macht einen Abstecher hinauf zum Mont Vully !
Tipp : Gemütlich und lehrreich ist auch eine leichte Radtour auf dem 'Gemüsepfad'. Informationen dazu gibt es im Fremdenverkehrsamt an der Ringmauer. |
Sehenswertes: Verkehrsverband Biel-Seeland Murten Tourismus Berner Jura Tourismus |
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Gemüsepfad-Tour
* Machen Sie mal eine Tour durch den grössten Gemüsegarten der
Schweiz. Auf dem Gemüselehrpfad sind die verschiedenen, im Seeland angebauten
Gemüsekulturen mit Tafeln beschriftet. Verteilt auf zwei Routen sind
speziell interessante Orte mit Fahnen und Infotafeln markiert. |
Tourismusbüro: Tourist-Infostelle Kerzers c/o Märlipinte Fräschelsgasse CH-3210 Kerzers Tel. +41-31-755 51 15 E-Mail : info@maerlipinte.ch Murten Tourismus |
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Vom Lac de Morat über Wohlensee zum Thuner See Tour: mittel Die Velos rollen zunächst aus der malerischen Innenstadt von Murten
hinunter zum Seeufer, wo Sie sich rechts halten müssen, denn nächster
Punkt ist der Ort Kerzers. Wenn Sie Picknick machen möchten, so sollten
Sie spätestens hier einkaufen, denn die Etappe zieht sich und unterwegs
gibt es recht wenig Einkaufsmöglichkeiten. Die Strasse wird
nun schmaler und ruhiger. Landschaftlich erwartet Sie eine sehr schöne
Tour. Auf flacher Strecke radeln Sie nun nach Belp, das sogar einen Flughafen besitzt. Die Strasse folgt der Bahnlinie nach Thun. Das Gelände wird leicht hügelig. Nette Orte und Blick in die Freiburger Alpen machen diese Tour zu einem schönen Velo-Erlebnis. Das malerische Thun umgeben von den mächtigen Berner Alpen mit dem Niesen bildet den passenden Abschluss dieser Etappe. |
Sehenswertes: Touristcenter am Bahnhof und am Bärengraben Thun Tourismus-Organisation |
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| Vom Thuner See zu Sherlock Holmes Tour: leicht Diese Etappe führt vom lebendigen und
malerischen Thun immer entlang des gleichnamigen Sees. Sie folgen dem
Nordufer. Man spricht hier von der "Oberländischen Riviera",
da das Klima hier sehr mild ist. Das smaragdfarbene Wasser der Aare weist
gleichzeitig die weitere Route, da der Fluss das Etappenziel Meiringen
passiert und dann Brienzer wie auch Thuner See durchströmt. Am gegenüberliegenden Ufer ist Spiez mit dem Schloss und den dahinter aufragenden Voralpenbergen zu erkennen. Kleine Rastplätze laden zur Picknickpause. Zwischen den vielen Stationen herrscht reger Schiffsverkehr. Bei Beachtenbucht heisst es kurz kräftiger in die Pedalen zu treten, und es folgen ein paar kurze Tunnel. Nun ist rasch das Ende des Thuner Sees erreicht und vom ruhigen Unterseen gelangen Sie in das mondäne Interlaken. Der Ort bietet sich hervorragend zu Ausflugstouren an (siehe unten).
Von Brienz aus folgen Sie der Strasse am
See entlang und überqueren schliesslich die Aare. Nun orientieren
Sie sich nach Meiringen. Ein asphaltiertes Strässchen führt
weitab vom Autoverkehr ab Unterbach durch blühende Weiden an einem
kleinen Bach entlang. Alternativ zur Nordseite des Thuner und Brienzer
Sees lässt sich auch das jeweilige Südufer erradeln. Von Bönigen führt zunächst ein schöner asphaltierter Radweg über Iseltwald, doch leider verwandelt er sich später in einen Schotterweg, der mit dem Rennvelo nicht zu befahren ist. Der Weg führt direkt an den Giessbachfällen und dem Parkhotel vorbei. Tipp : im Raum Interlaken ein paar Tage einquartieren und die sehenswerte Umgebung per Velo erkunden.
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Sehenswertes: Interlaken Tourismus Tourist Information Meiringen-Haslital Tourismus- |
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Tour: anstrengend Ein Ausflug mit dem Velo nach Grindelwald - das ist ein Wadenbeisser ! Aber eine tolle Tour hinauf in die Gletscherwelt. Ausgangsort dieser sportlichen Tour ist Interlaken. Sie radeln vom Zentrum Richtung Richtung Matten bzw. Richtung Autobahn A 8. Sie folgen dem Fluß Lütschine bis zur Abzweigung Lauterbrunnental/Grindelwald. Hier in Zweilütschinen treffen die Schwarze Lütschine und die Weiße Lütschine zusammen und vereinigen sich zur knapp 9 km langen Lütschine, die später im Brienzer See mündet. Die Schwarze Lütschine kommt von Grindelwald und ist 12,3 km lang, während die Weisse Lütschine aus dem Lauterbrunnental kommt und mit 13,1 km nur wenig länger ist. Wir setzen die Fahrt fort ins Lütschental mit Ziel Grindelwald. Zweilütschinen liegt auf ca. 660 m Höhe, und so sind noch rund 400 m Höhe bis Grindelwald zu gewinnen. Nun steigt die Strasse stetig bis Grindelwald in 1034 m Höhe. Der Ort lebt vom Tourismus. Bergsteiger aus aller Welt streben nach Grindelwald. Die Namen der Berge sprechen für sich : Eiger, Mönch, Jungfrau, Wetterhorn und Schreckhorn. Noch bis ins 19. Jh. reichten zwei Gletscher (Oberer und Unterer Grindelwaldgletscher) bis nah an das Dorf. Seit Anfang des 20. Jh. haben steigende Temperaturen die Gletscher rasant abschmelzen lassen. Die immer wieder fantastischen Blicke in die Bergwelt mit den vielen Gletschern faszinieren und entschädigen allemal für die Anstrengungen. |
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Über den Brünigpaß zu Sherlock Holmes Tour: anstrengend Mit der Überquerung des Brünigpasses verlassen Sie den Kanton Obwalden und gelangen ins sogenannte Berner Oberland im Kanton Bern. Die Tour startet in Giswil und ist anstrengend, da der Der Paß kann alternativ mit der Bahn von Giswil aus überquert werden. Es gibt vom Bahnhof Giswil stündliche Verbindungen. Die Tickets müssen am Automaten gezogen werden. Für das Rad benötigen Sie ebenfalls ein Ticket. Die Bahn begleitet die Hauptstrasse zum Kaiserstuhl, führt dann am östlichen Lungerer Seeufer entlang nach Lungern und dann hinauf zur Paßhöhe, wo sich der Bahnhof Brünig-Hasliberg befindet. Bei guter Wetterlage können Sie also auf der Höhe aussteigen und das Rad bergab rollen lassen. Der Radweg geht von Giswil bald bergan nach Bürglen. Dann geht es auf einem Schotter-Waldweg gut 6 km am Ufer des schönen Lungerer Sees nach Lungern. Hier beginnt der steile Anstieg. Es gibt eine alternative Naturstrasse, die jedoch sehr steil und felsig ist und nicht empfehlenswert erscheint. Die normale Autostrasse ist Teil der Nationalstrasse 8 und auch Hauptstrasse Nr. 4. Die maximale Steigung beträgt 8 % auf beiden Seiten. Gut in die Pedale treten muss man bis zum Kaiserstuhl, dann ist das Stück bis Lungern flacher, bevor es wieder steiler wird. Auf dem Brünigpaß steht das Gasthaus Waldegg, welches nach der geschafften Höhe von 1008 m zu einer Rast einlädt. Unweit der Höhe verläuft die Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Sie haben die Wahl zwischen zwei Routen nach Meiringen. Der Radweg Nr. 9 des Velolandes führt in einem Bogen über Hohfluh nach Meiringen. Dabei geht es nochmal leicht bergan und auf asphaltiertem Weg durch die Bergwelt nach Meiringen. Die letzten circa 3 km der gesamten 8 km haben ein starkes Gefälle. Meiringen wirkt fast städtisch nach unserer Tour durch kleine Dörfer und Weiler und bietet alle Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist Ausgangspunkt für etliche Pass-Fahrten. |
Sehenswertes: Tourist Information Meiringen
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Zwei Seen - Brienzer und Thuner See Tour: leicht Wir starten in Meiringen am Casinoplatz und wählen die Straße zwischen dem Platz und Raiffeisenbank. Dort weist das Radschild Richtung Brienz/Iseltwald. Es geht über die Aare, die von Meiringen aus in ziemlich gerader Linie dem Brienzer See zuströmt. Die Aare entspringt bei Guttannen im Grimselgebiet und ist mit 288 km einer der längsten Flüsse der Schweiz. Die Aare mündet gegenüber von Waldshut in den Rhein. Oberhalb von Meiringen hat sich der noch junge Fluß tief in die Aareschlucht hineingegraben.
Der Radweg leitet bis dicht an den See, doch können wir durchaus schon etwas früher nach rechts über die Autobahn abbiegen und gelangen so rasch zum ersten Ziel. In Brienz begrüßen uns die roten Wagen der Rothorn-Bahn. Am Bahnhof herrscht meistens reger Touristenbetrieb. Sehenswert sind die alten Holzhäuser. Steigen Sie ruhig mal vom Rad ab und gehen durch die Brunnengasse. Die blumengeschmückten Holzhäuser bieten wunderschöne Motive. Wir gelangen wieder auf der Hauptstrasse, die dicht an der Sonnenseite des Brienzer Sees entlang führt. Über Ebligen gelangen wir nach Oberried und weiter nach Niederried. Sehenswert ist das Dorfmuseum, wo in den Sommermonaten noch Brot gebacken wird. Vielleicht ist ja gerade der Ofen geheizt worden ? Unten am See liegt in beneidenswert schöner Lage das Hotel Seeburg mit Restaurant. Die fünf Kilometer bis Interlaken lassen sich schnell radeln. Nach der recht ruhigen Fahrt entlang des Sees bietet Interlaken viel Trubel. Eiger, Mönch und Jungfrau locken Touristen aus aller Welt im Sommer wie im Winter an. Der Höheweg ist absolutes Muß. Herzstück dieses Boulevards ist die Höhematte, von wo man über die Parkanlage hinweg bei gutem Wetter einen Superblick auf die imposante Jungfrau werfen kann. Exklusive Geschäfte mischen sich mit Souvenirläden, noble Hotels wie das 5-Sterne Victoria und Restaurants diverser Kategorien säumen die meist gut besuchte Straße. In Unterseen überqueren wir die Aare. Hier geht es ruhiger zu. Stedtli nennen die Einheimischen ihre Gemeinde, welche zwischen den beiden Seen liegt. 2004 feierte der Ort sein 725 jähriges Bestehen, und man möchte unabhängig bleiben. Bereits 2x wurde eine Fusion mit Matten und Interlaken abgelehnt. Der Radweg geht nach links weg Richtung Därligen, das nach nur 5 km erreicht wird. Der Ort liegt an der obersten Bucht des Thuner Sees, der zweite See der heutigen Etappe. Der Radweg folgt der Straße meist dicht am Ufer des Sees entlang. Die Strecke ist weiterhin flach und bietet immer einen schönen Blick auf das türkisfarben schimmernde Wasser. Leissingen schließt sich nach circa 4 km an. Am gegenüberliegenden Ufer erblicken wir die Beatenbucht mit dem hoch aufragenden Beatenberg. Bis Spiez sind nun nur noch wenige Kilometer zurückzulegen. Die Spiezer sagen, sie hätten die schönste Bucht Europas. Fällen Sie selbst ihr Urteil! Da der Radweg zum höher liegenden Bahnhof führt, läßt sich von dort der Blick auf die Bucht, das Schloß Spiez und den See genießen.
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Meiringen: Tourist Information Meiringen Brienz Tourismus Tourist Information Ringgenberg Interlaken Tourismus Spiez Marketing AG Unterkunft: |
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Tour: sportlich
Imposant ragt der über 2000 m hohe Niesen hier auf. Wahrzeichen des ruhigen Ortes ist das um 1100 errichtete Schloß, welches jedoch erst auf den zweiten Blick am Hang der Bergfluh erkennbar wird. In Wimmis wurden die Strassen ab 1947 geteert und ab 1973 bekamen die einzelnen Straßen und Wege Namen. Wir folgen weiter der Hauptstrasse. In der Port zwischen Simmenfluh und Bergfluh wird es eng, drängen sich doch die Simme, die Eisenbahn und die Straße durch die Schlucht. Wildromantisch mutet dieses Stück an. Der Radweg leitet uns abseits vom Straßenverkehr durch die herrliche Landschaft. Es geht 2x über die Bahngleise, bunte Wiesen und Maisfelder wechseln im Sommer ab. Der Bahnhof Oey-Diemtigtal taucht auf. Hier zweigt ein Radweg ins Diemtigtal ab, doch wir queren die Straße und radeln weiter auf dem Veloradweg Nr. 9, der am Sportplatz steil hinauf geht. Wir gelangen auf den Simmentaler Hausweg. Bei Oberwil liegt das Heidenweidli direkt an der Straße. Gegenüber führt eine Holzbrücke mit stark moosbewachsenem Dach über die recht wilde Simme. Alternativ zum Radweg läßt sich auch die Straße 11 recht gut fahren und ist eventuell aufgrund geringerer Steigung dem offiziellen Radweg vorzuziehen. Unser nächster Ort ist jedoch Zweisimmen, doch vorher ist die ausschliesslich für Radfahrer erbaute überdachte Holzbrücke im neuartigen Rautenfachwerksystem ein Hingucker. Die Simme ist zum wilden Fluß geworden. Wer nicht auf dem nicht asphaltierten Veloweg fahren möchte, nimmt ab Boltigen die Kantonstrasse. Ab Garstadt kommt der Radweg sowieso auf die Hauptstrasse, und hier muß man schon einige Male kräftiger in die Pedalen treten. Diverse alte Häuser stehen hier zum Verkauf. Das dunkle Holz und die Scheiben sind matt vom Straßenstaub. Wer soll das übernehmen wollen ? Zweisimmen leitet seinen Namen von den zwei Bächen ab, der "Großen Simme" und der "Kleinen Simme". Der knapp 3000 Einwohner zählende Ort lebt hauptsächlich vom Tourismus. Der Veloradweg Nr. 9 birgt auf dem Teilstück von Zweisimmen bis Saanenmöser einige knackige Steigungen, die bis zu 25 % betragen. Gleich aus Zweisimmen heraus geht es recht steil hinauf. Auf der Oeschseite schrauben wir uns stetig weiter in die Höhe. Immer wieder begleitet uns die Bahnlinie. Ab Saanenmöser können wir die Muskeln entspannen lassen, denn es geht bis Schönried flach weiter und dann folgt ein Veloplausch ins berühmte Gstaad. Auf gut asphaltiertem Weg rollen die Räder flott hinunter in das bekannteste Chalet-Dorf der Schweiz. Gstaad ist nicht nur Tennis-Fans durch die Swiss Open ein Begriff.
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Sehenswertes: Tourismusbüro: Wimmis Tourismus Unterkunft: |
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Obersimmental -
Von Zweisimmen nach Lenk Ausgangspunkt für diese kurze Tagesetappe ist Zweisimmen, das in einer breiten Talsohle bereits auf 941 m Höhe liegt. Wer will, kann eine Strecke mit der Montreux-Oberland-Bahn (MOB) zurücklegen und dann mit dem Rad z.B. von Lenk nach Zweisimmen radeln oder umgekehrt. Wir kommen von Zweisimmen zunächst in das langgezogene Dorf St. Stephan, wo die Kirche aus dem 12. Jahrhundert einen Besuch lohnt. Dann geht es weiter in das Feriendorf Matten, wo bei Bedarf im Dorflädeli Proviant gekauft werden kann. Der Wintersportort Lenk liegt im oberen Simmental in einer Talmulde. Imposant präsentiert sich das über 3200 m hohe Wildstrobelmassiv zum Talende und auch im Sommer leuchtet hell der Schnee der Gletscher. Wußten Sie, daß das Massiv aus drei fast gleich hohen Gipfeln besteht ? Lenkerstrubel, Mittler Strubel und Großer Strubel haben 3243 -3244 m Höhe. Die Simme, Namensgeberin des Tales, entspringt in 1405 m Höhe im Siebenbrunnen, einer Felsspalte mit sieben Quellen. Der Fluß begleitet uns auf unserer Tour bis Zweisimmen, wo sie weiter das Niedersimmental durchquert, um dann bei Wimmis in die Kander zu münden, die dann in den Thuner See fließt. Im Simmental haben Tradition und die Alpkultur einen hohen Stellenwert. Ein besonderes Ereignis ist am Ende des Bergsommers das Älplerfest in Lenk. Die Küche ist vorwiegend traditionell und so finden sich in den urigen Stuben fast immer Rösti, Käse-Fondue und herzhafte Fleischgerichte auf den Speisekarten; genau das Richtige, um nach einer schönen Tour das Gesehene noch einmal Revue passieren zu lassen. |
Sehenswertes: Tourismusbüro St. Stephan Lenk-Simmental Tourismus AG |
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Lac de Neuchâtel und Lac de Bienne (Neuenburger See und Bieler See) Tour : leicht
Die Stadt bietet uns Shoppingmöglichkeiten, nette Cafés zum Entspannen und eine lange Uferpromenade mit Picknickplätzen. Auf dem Place des Halles wird 3x in der Woche Markt abgehalten. Köstliche regionale Produkte werden angeboten und bieten Grundlage für ein herrliches Picknick.
Über Monruz und St.Blaise gelangen wir zum Endes des Sees. Der Radweg ist mit der Nr. 50, dem Veloradweg Jurasüdfuß, beschildert. Die Strecke entlang des Zihl-Kanals ist nicht asphaltiert, aber herrlich zu radeln. Der Canal de la Thielle wurde im Zuge der Juragewässerkorrektur künstlich angelegt und verbindet den Neuenburger mit dem Bieler See. Während der Sommermonate sind auf dem klaren Wasser etliche Boote unterwegs. Der Kanal ist insgesamt 8,8 km lang, und so sind wir recht bald in Le Landeron angekommen. Der Ort ist ein absolutes Muß. Durch das alte Stadttor gelangen wir ins Zentrum. Zu beiden Seiten der Hauptgasse liegen mittelalterliche Bauten. Zwei prächtige Brunnen verbinden die Lindenallee in der Mitte der Hauptgasse: der 1549 erbaute Fontaine du Braves (der Brunnen der Tapferen) und der Brunnen des Stadtpatrons Mauritius von 1574. Unter den schattenspendenden Bäumen gibt es Gelegenheit zur Einkehr. Le Landeron lebt vom Wein- und Gemüseanbau sowie vom Tourismus.
Wir verlassen und die Zihl-Ebene und folgen dem Nordufer des Bieler Sees nach La Neuveville. Hier am Bieler See erwartet uns ein gemütliches Radeln auf flacher Strecke. Die kleinen, heimeligen Orte am See sind geprägt vom Weinbau. Der schmale Radweg führt meist dicht am Ufer entlang. In Ligerz, das im Französischen Gléresse genannt wird, lädt der imposante alte Gutshof Le Fornel zum Besuch des Musée de la Viticulture, des Rebbaumuseums, ein. Wenn wir der alten Dorfgasse folgen, gelangen wir zum "Hof", dem Le Fornel. Ab hier wechselt die Sprache. Während La Neuveville hauptsächlich noch französischsprachig ist, wird in Ligerz zu 90 % deutsch gesprochen. Vom Radweg aus erkennen wir inmitten der Rebhänge eine Kirche, Doch die Räder rollen weiter in das nächste Winzerdorf, Twann. Wie auch Ligerz besitzt der Ort einen Bahnhof der SBB und eine Schiffsanlegestelle. Die zahlreichen Winzerbetriebe bieten Rot- wie Weißwein an. Vielleicht probieren Sie einmal einen Twanner Roten in einem der vielen Weinkeller. Bei den Weißweinen dominiert der Chasselas, in Deutschland besser als Gutedel bekannt, und bei den Rotweinen die Pinot noir-Traube, aus der man hier gern den lachsfarbenen Oeil de Perdrix herstellt, also einen Roséwein. Twann bietet verschiedene Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Radweg ist vom See etwas den Hang hinaufgeklettert, und so haben wir noch einmal einen schönen Blick auf das Wasser und die flachen Hügelketten am Horizont. Mit Biel ist das Ende des Bieler Sees erreicht. Von Biel können Sie eine wunderschöne, gemütliche Tour entlang der Aare unternehmen mit Ziel Solothurn. Die Tourbeschreibung dazu finden Sie hier.
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Sehenswertes: Point i - Informations touristiques Drei-Seen-Land Rebbaumuseum Ligerz : Mai-Oktober, Sa und So 13.30 - 17.00 h geöffnet, www.rebbaumuseum.ch Tipp : der Bahnhof Neuchâtel bietet ein Info- und Buchungszentrum. Unterkunft : Restaurant zum Alten Schweizer (Mi+Do Feiertag) auch Zimmer |
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| letztes Speicherdatum: 22-Jun-2011 |
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