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Touren im Kanton Bern   Wappen Bern

Buchtipp: Veloland Bern

Die 25 schönsten Velotouren in der Region Bern


Herausgeber/Redaktion: Pro Velo Bern

Klappentext :
Der Kanton Bern verfügt über ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Velowegnetz, wie das handliche Ringbuch verdeutlicht. Die meisten leichten Touren auf Nebenstrassen sind auch für Familien bestens geeignet

 

Buchtipp:

Buch Veloland Bern
Werd Verlag, Ausgabe 5/2010


Aare-Tour von Olten nach Biel

Im Berner Oberland

Tour: leicht
Entfernungen:
Olten (396 m) - Wangen a.d. Aare
Wangen a.d. Aare (432 m) - Solothurn
Solothurn (430 m) - Grenchen
Grenchen (451 m) - Biel (434 m)

Die insgesamt flache Tour beginnt in Olten. Der 19.000 Einwohner zählende Ort ist drittgrößter Umsteigebahnhof der Schweiz und somit ein idealer Ausgangspunkt für Touren im Berner Oberland. OltenVom Bahnhof kommend überqueren Sie die alte Holzbrücke, die die Aare überspannt und gelangen so in die mittelalterlich anmutende kleine Altstadt.

Auf ausgeschildertem Radweg mit Asphaltbelag radeln Sie am ruhigen Fluss entlang. Schöne Bauernhöfe und idyllisch anmutende Orte zeigen sich auf dieser Tour. Bauernhaus im Kanton Bern
Wangen an der Aare bietet sich zu einer Pause an. Auch hier ist wieder eine Holzbrücke über die Aare ein malerischer Blickfang, bevor die Fahrt nach Solothurn, der Kantonshauptstadt, fortgesetzt wird. Imposant liegt die frühklassizistische St. Ursen-Kathedrale mitten in der Stadt.

Weiter geht es auf dem ruhigen Radweg, der nun teilweise naturbelassen ist, durch eine weite Ebene nach Altreu, dem Storchendorf. Eine Pause im Biergarten tut gut.

Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich in in Grenchen, wo sich das Swatch-Werk befindet, oder auch in Lengnau. Dazu muss man den Aare-Radweg verlassen und auf die verkehrsreich Hauptdurchgangsstrasse Solothurn-Biel.

Wer rasch nach Biel gelangen will, wird die rund 10 km auf der Hauptstraße über Pieterlen radeln. Schöner und ruhiger ist auf jeden Fall die offizielle Radstrecke über Büren an der Aare. Dazu orientieren Sie sich südlich nach Büren und folgen dann dem Aare-Radweg entlang des Nidau-Büren-Kanals nach Brügg, und dann sind Sie fast schon in Biel.

Biel bildet die Sprachgrenze, so dass in der Stadt französisch wie deutsch gesprochen wird.

 

Sehenswertes:
Olten:
historische Holzbrücke
Wertpapierwelt
Kunstmuseum Olten

Solothurn:
Altstadt mit Zunfthäusern und Figurenbrunnen
Zeitglockenturm
Kathedrale St. Ursen

Altreu:
die zahlreichen Storchennester
Biel:
St. Petersinsel
Büren an der Aare:
Das Schloss der ehemaligen Landvögte, das Rathaus, die beiden Stadtbrunnen, das Ortsmuseum “Spittel”, die Lauben

Tourismusbüro:

OLTEN INFO Tourist Center
Frohburgstr. 1
CH-4603 Olten
Tel. +41-62-213 1616
Fax +41-62-213 1617
E-Mail :
info@oltentourismus.ch
www.oltentourismus.ch

Solothurner Tourismusverband
Hauptgasse 69
CH-4500 Solothurn
Tel. +41-32-6264646
Fax +41-326-264647
E-Mail: info@solothurn-city.ch
www.solothurn-city.ch

Tourismus Biel Seeland
Zentralstrasse 60
CH- 2502 Biel/Bienne
Tel. +41-32-329 84 84
E-Mail : outlet@tbsinfo.ch
www.biel-seeland.ch


Von Biel zum Murtensee

Tour: leicht
Entfernungen:
Biel (434 m) - 11 km - Ligerz
Ligerz (433 m) - 13 km - Erlach
Erlach (433 m) - 17 km - Murten (453 m)

Sie verlassen Biel und radeln nun, den See immer zu Linken und zur Rechten die Weinberge des Le Chasseral zum kleinen Weinort Twann.

Als nächstes Weindorf schliesst sich Ligerz an mit dem malerischen Rebbau-Museum. RebbaumuseumDieser Hof stammt bereits aus der Mitte des 16.Jh.   Der Radweg leitet sicher abseits vom Verkehr, jedoch teils dicht entlang der Bahnlinie, Richtung La Neuveville. Hier sind noch Tore und Türme der alten Stadtbefestigung zu sehen.

Am Ende des Bieler Sees liegt Le Landeron, und eine Pause auf dem alten Marktplatz tut sicher gut, bevor die Velos wieder in Schwung gebracht werden. Der Ziehlkanal wird gequert. Wieder nähern Sie sich einem netten Ort : es ist Erlach, wo eine langgezogene Landzunge weit in den See hineinragt. Nun geht die Fahrt über das Weinbauerndorf Tschugg und Ins in das Grosse Moos, welches von vielen Kanälen durchzogen wird.

Von Ins zieht die recht wenig befahrene Straße fast schnurgerade zum Murtensee oder auch Lac de Morat, denn weiterhin herrschen beide Sprachen vor.

Sie folgen der Bahnlinie und kommen ins malerische Murten, das Etappenziel sein soll.  MurtenIn Murten können Sie auf der fast noch vollständig erhaltenen Ringmauer einen Stadtrundgang mchen.

Der Murtensee - Lac de Morat - lässt sich bequem umrunden.  Wer zusätzlich noch Lust auf einen Wadenbeißer hat, der macht einen  Abstecher hinauf zum Mont Vully ! 

 

Tipp : Gemütlich und lehrreich ist auch eine leichte Radtour auf dem 'Gemüsepfad'. Informationen dazu gibt es im Fremdenverkehrsamt an der Ringmauer.

 

Sehenswertes:
Ligerz:
Standseilbahn nach Prêles
Rebbau-Museum
Murten :
Murtner Altstadt

Tourismusbüro:

Verkehrsverband Biel-Seeland
Bahnhofplatz 12
CH-2502 Biel
www.biel-bienne.ch
'
Tourismusbüro Erlach
CH-3235 Erlach
Tel. +41-32-338 11 11
Fax +41-32-338 16 56
E-Mail : tourismus@erlach.ch
www.erlach.ch

Murten Tourismus
Französische Kirchgasse 6
CH-3280 Murten
Tel. +41-26-6705112
Fax +41-26-6704983
E-mail : info@murtentourismus.ch
www.murtentourismus.ch

Berner Jura Tourismus
Rue du Marché 4
CH - 2520 La Neuveville
Tel. +41-32-751 49 49
Fax +41 (0) 32 751 28 70

E-Mail : laneuveville@jurabernois.ch



Gemüsepfad-Tour *

Tour : leicht
Entfernungen :
Route 1: 29 km
Route 2: 40 km

Machen Sie mal eine Tour durch den grössten Gemüsegarten der Schweiz.

Von Anfang Mai bis Mitte Oktober lassen sich mit dem Fahrrad auf gut ausgeschilderten und verkehrsarmen Flurwegen über 60 verschiedene Gemüsesorten entdecken. Die Strecken sind absolut eben, so dass Radelgenuss pur angesagt ist.

Auf dem Gemüselehrpfad sind die verschiedenen, im Seeland angebauten Gemüsekulturen mit Tafeln beschriftet. Verteilt auf zwei Routen sind speziell interessante Orte mit Fahnen und Infotafeln markiert.

Die Gemüsepfad-Touren starten beim Bahnhof Kerzers, wo auch Räder gemietet werden können.

* diese Tour liegt im Kanton Neunwalden, wurde hier jedoch der Vollständigkeit halber hinzugefügt

 
Tourismusbüro:

Tourist-Infostelle Kerzers
c/o Märlipinte
Fräschelsgasse
CH-3210 Kerzers
Tel. +41-31-755 51 15
E-Mail : info@maerlipinte.ch

Murten Tourismus
Franz. Kirchgasse 6
Postfach 210
CH-3280 Murten
Tel. +41-26- 670 51 12
Fax +41-26- 670 49 83
E-Mail : info@murtentourismus.ch
www.murtentourismus.ch


Vom Lac de Morat über Wohlensee zum Thuner See

Tour: mittel
Entfernungen:
Murten (453 m) - 12 km - Wohlensee
Wohlensee (481 m) - 20 km - Bern
Bern (542 m) - 30 km - Thun (560 m)

Die Velos rollen zunächst aus der malerischen Innenstadt von Murten hinunter zum Seeufer, wo Sie sich rechts halten müssen, denn nächster Punkt ist der Ort Kerzers. Wenn Sie Picknick machen möchten, so sollten Sie spätestens hier einkaufen, denn die Etappe zieht sich und unterwegs gibt es recht wenig Einkaufsmöglichkeiten.  Die Strasse wird nun schmaler und ruhiger. Landschaftlich erwartet Sie eine sehr schöne Tour. Wohlensee

Sie überqueren zunächst eine Hängebrücke, wo sich eine Auenlandschaft ausbreitet.  Vorsicht ist am Flusskraftwerk Mühleberg geboten, wo die Aare aufgestaut wird, denn hier können Autos passieren. Dann geht es auch mal durch ein Waldgebiet, wo es mit dem Rennvelo kurz schwierig wird. 

Auf einer schönen Forststraße durch den Bremgartenwald rollen die Velos prima bis nach Bern. Orientieren Sie sich auf das Zentrum / Altstadt bzw. den Hauptbahnhof zu. Bern lohnt einen gemütlichen Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen der Altstadt, die von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet wurde. Sehenswert sind der Käfigturm und der Zytglogge-Turm, einst Stadttor, dann weiter durch die Zeughausgasse oder Marktgasse in die Kramgasse und Gerechtigkeitsgasse. Am Bärengraben geht es über die Nydegg-Brücke stadtauswärts Richtung Thun. 

Auf flacher Strecke radeln Sie nun nach Belp, das sogar einen Flughafen besitzt. Die Strasse folgt der Bahnlinie nach Thun. Das Gelände wird leicht hügelig. Nette Orte und Blick in die Freiburger Alpen machen diese Tour zu einem schönen Velo-Erlebnis. Das malerische Thun umgeben von den mächtigen Berner Alpen mit dem Niesen bildet den passenden Abschluss dieser Etappe. 

 

Sehenswertes:
Murten:
Murtner Altstadt
Bern:
Zytglogge-Turm, Zeughausgasse, Bärengraben
Thun:
historischer Weg, Schloß Thun, Märchenschloss Schadau

Tourismusbüros:

Tourist-Infostelle Kerzers
c/o Märlipinte
Fräschelsgasse
CH-3210 Kerzers
Tel. +41-31-755 51 15
E-Mail : info@maerlipinte.ch

Bern Tourismus
Amthausgasse 4
Postfach 169
CH-3000 Bern 7
Tel. +41-31-328 12 12
Fax +41-31-328 12 77
E-Mail : info@berninfo.com
www.berninfo.com

Touristcenter am Bahnhof und am Bärengraben

Thun Tourismus-Organisation
Bahnhof, CH-3600 Thun
Postfach 2582, CH-3601 Thun
Tel. +41-33- 225 90 00
Fax: +41-33- 225 90 09
E-Mail: thun@thunersee.ch
www.thunersee.ch


Vom Thuner See zu Sherlock Holmes  

Tour: leicht
Entfernungen:
Thun (560 m) - 7 km - Oberhofen
Oberhofen (563 m)  - 6 km - Merligen
Merligen (568 m) - 11 km - Interlaken
Interlaken (572 m) - 9 km - Oberried
Oberried (589 m) - 6 km - Brienz
Brienz (566 m)- 10 km - Meiringen (595 m)

Diese Etappe führt vom lebendigen und malerischen Thun immer entlang des gleichnamigen Sees. Sie folgen dem Nordufer. Man spricht hier von der "Oberländischen Riviera", da das Klima hier sehr mild ist. Das smaragdfarbene Wasser der Aare weist gleichzeitig die weitere Route, da der Fluss das Etappenziel Meiringen passiert und dann Brienzer wie auch Thuner See durchströmt.  Schloss Oberhofen am Thuner See

Nach rund 7 flachen Kilometern ist das Oberhofener Schloss eine Pause wert. Malerisch thront es am Ufer und gibt auch Gelegenheit zur Besichtigung.  Bequem radeln Sie nun immer weiter am Ufer entlang mit Blick auf das ruhige Wasser des Thuner Sees.

Am gegenüberliegenden Ufer ist Spiez mit dem Schloss und den dahinter aufragenden Voralpenbergen zu erkennen. Kleine Rastplätze laden zur Picknickpause. Zwischen den vielen Stationen herrscht reger Schiffsverkehr.  Bei Beachtenbucht heisst es kurz kräftiger in die Pedalen zu treten, und es folgen ein paar kurze Tunnel. Nun ist rasch das Ende des Thuner Sees erreicht und vom ruhigen Unterseen gelangen Sie in das mondäne Interlaken. Der Ort bietet sich hervorragend zu Ausflugstouren an (siehe unten).

am Brienzer SeeEin weiterer See schliesst sich an: der Brienzer See. Wie auch am Thuner See folgen Sie hier wieder dem Nordufer. Hier befinden sich für das Oberland typische nette Dörfer und Gemeinden: Niederried, Oberried, Eblingen, bis schliesslich das touristisch bedeutsamere Brienz erreicht wird.

altes Haus in Brienz Fahren Sie ruhig mal in das Dorf hinein. Der schönste und romantischste Teil von Brienz befindet sich im Westen, beim Dorfausgang in Richtung Ringgenberg. Von hier erstreckt sich eine verkehrsfreie Seepromenade vom Bahnhof bis zur Löwenterrasse am westlichen Dorfende. Auch das Geigenbaumuseum lohnt einen Besuch.

Von Brienz aus folgen Sie der Strasse am See entlang und überqueren schliesslich die Aare. Nun orientieren Sie sich nach Meiringen. Ein asphaltiertes Strässchen führt weitab vom Autoverkehr ab Unterbach durch blühende Weiden an einem kleinen Bach entlang. wunderschöner Radweg nach Meiringen Verschieden grosse Wasserfälle rauschen aus der Höhe hinab ins Tal. Am neu erstellten Kreisel biegen Sie nach Meiringen hinein.

Der Ort wird gern als Ausgangspunkt für eine Pässefahrt, z.B. Grimsel, Furka und Susten gewählt. 

Alternativ zur Nordseite des Thuner und Brienzer Sees lässt sich auch das jeweilige Südufer erradeln. 

Achtung am Brienzer See : der zunächst sehr schöne Radweg verwandelt sich später in einen Schotterweg Auf einer Velotour gibt es immer etwas zu entdecken Dazu schlagen Sie in Thun Richtung Spiez ein. Hier lässt sich das Schloß Spiez besichtigen.  Die Strasse führt dann hoch über dem See Richtung Matten, wobei Interlaken nicht mehr berührt wird.

Von Bönigen führt zunächst ein schöner asphaltierter Radweg über Iseltwald, doch leider verwandelt er sich später in einen Schotterweg, der mit dem Rennvelo nicht zu befahren ist. Der Weg führt direkt an den Giessbachfällen und dem Parkhotel vorbei.   

Tipp : im Raum Interlaken ein paar Tage einquartieren und die sehenswerte Umgebung per Velo erkunden. 

  1. Ausflug mit dem Velo ins Lauterbrunnental. Besichtigung der Staubbachfälle und Trümmelbachfälle
  2. Ausflug mit dem Velo nach Grindelwald. Das ist ein Wadenbeisser.
 

Sehenswertes:
Thun:
Schloss Thun mit hist. Museum auf dem Schlossberg
Oberhofen:
Oberhofener Schloß
Interlaken: Höheweg, Blick auf Jungfrau, jap. Garten
Brienz:
alte Holzhäuser, etwas außerhalb Freilichtmuseum Ballenberg
Meiringen:
Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle, St. Michaelskirche mit Ausgrabungen

Tourismusbüros:
Thun Tourismus-Organisation
Bahnhof, CH-3600 Thun
Postfach 2582, CH-3601 Thun
Tel.: +41-33- 225 90 00
Fax: +41-33- 225 90 09
E-Mail: thun@thunersee.ch
www.thunersee.ch

Interlaken Tourismus
Höheweg 37
CH-3800 Interlaken
Tel. +41-33- 826 53 00
Tel. Reservation +41-33 8265301
Fax +41-33-826 53 75
E-Mail : mail@interlakentourism.ch www.interlaken.ch

Tourist Information Meiringen-Haslital Tourismus-
Bahnhofstrasse 22
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33- 972 50 50
Fax +41-33- 972 50 51
E-Mail : info@haslital.ch
www.haslital.ch


Grindelwald

Tour: anstrengend
Entfernungen:
Interlaken (568 m) - 8,5 km - Zweilütschinen
Zweilütschinen (660 m) -11,5 km - Grindelwald (1034 m)

Ein Ausflug mit dem Velo nach Grindelwald - das ist ein Wadenbeisser ! Aber eine tolle Tour hinauf in die Gletscherwelt.

Ausgangsort dieser sportlichen Tour ist Interlaken. Sie radeln vom Zentrum Richtung Richtung Matten bzw. Richtung Autobahn A 8. Sie folgen dem Fluß Lütschine bis zur Abzweigung Lauterbrunnental/Grindelwald. Hier in Zweilütschinen treffen die Schwarze Lütschine und die Weiße Lütschine zusammen und vereinigen sich zur knapp 9 km langen Lütschine, die später im Brienzer See mündet.

Die Schwarze Lütschine kommt von Grindelwald und ist 12,3 km lang, während die Weisse Lütschine aus dem Lauterbrunnental kommt und mit 13,1 km nur wenig länger ist. Wir setzen die Fahrt fort ins Lütschental mit Ziel Grindelwald. Zweilütschinen liegt auf ca. 660 m Höhe, und so sind noch rund 400 m Höhe bis Grindelwald zu gewinnen.

Nun steigt die Strasse stetig bis Grindelwald in 1034 m Höhe. Der Ort lebt vom Tourismus. Bergsteiger aus aller Welt streben nach Grindelwald. Die Namen der Berge sprechen für sich : Eiger, Mönch, Jungfrau, Wetterhorn und Schreckhorn.

Noch bis ins 19. Jh. reichten zwei Gletscher (Oberer und Unterer Grindelwaldgletscher) bis nah an das Dorf. Seit Anfang des 20. Jh. haben steigende Temperaturen die Gletscher rasant abschmelzen lassen.

Die immer wieder fantastischen Blicke in die Bergwelt mit den vielen Gletschern faszinieren und entschädigen allemal für die Anstrengungen.  

 



Sehenswertes:
die Landschaft, die Berge


Tourismusbüro:
Grindelwald Tourismus
Postfach 124
3818 Grindelwald
Tel. +41-33- 854 12 12
Fax +41-33- 854 12 10
E-Mail : touristcenter@grindelwald.ch www.grindelwald.ch



Über den Brünigpaß zu Sherlock Holmes

Tour: anstrengend
Entfernungen:
Giswil (485 m) - 35 km - Meiringen (595 m)

Mit der Überquerung des Brünigpasses verlassen Sie den Kanton Obwalden und gelangen ins sogenannte Berner Oberland im Kanton Bern.

Die Tour startet in Giswil und ist anstrengend, da der bei GiswilBrünigpaß mit einer Höhe von 1008 m aufwartet. Vorweg ist zu sagen, daß die Brünigpaßstrasse stark befahren ist und auch gern von Motorradfahrern genutzt wird. Das Waldegg ist jeden Freitag ab 18.00 h Biker-Treffpunkt.

Der Paß kann alternativ mit der Bahn von Giswil aus überquert werden. Es gibt vom Bahnhof Giswil stündliche Verbindungen. Die Tickets müssen am Automaten gezogen werden. Für das Rad benötigen Sie ebenfalls ein Ticket. Die Bahn begleitet die Hauptstrasse zum Kaiserstuhl, führt dann am östlichen Lungerer Seeufer entlang nach Lungern und dann hinauf zur Paßhöhe, wo sich der Bahnhof Brünig-Hasliberg befindet. Bei guter Wetterlage können Sie also auf der Höhe aussteigen und das Rad bergab rollen lassen.

Der Radweg geht von Giswil bald bergan nach Bürglen. Dann geht es auf einem Schotter-Waldweg gut 6 km am Ufer des schönen Lungerer Sees nach Lungern. Hier beginnt der steile Anstieg. Es gibt eine alternative Naturstrasse, die jedoch sehr steil und felsig ist und nicht empfehlenswert erscheint.

Die normale Autostrasse ist Teil der Nationalstrasse 8 und auch Hauptstrasse Nr. 4. Die maximale Steigung beträgt 8 % auf beiden Seiten. Gut in die Pedale treten muss man bis zum Kaiserstuhl, dann ist das Stück bis Lungern flacher, bevor es wieder steiler wird.

Auf dem Brünigpaß steht das Gasthaus Waldegg, welches nach der geschafften Höhe von 1008 m zu einer Rast einlädt. Unweit der Höhe verläuft die Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Sie haben die Wahl zwischen zwei Routen nach Meiringen. Der Radweg Nr. 9 des Velolandes führt in einem Bogen über Hohfluh nach Meiringen. Dabei geht es nochmal leicht bergan und auf asphaltiertem Weg durch die Bergwelt nach Meiringen. Die letzten circa 3 km der gesamten 8 km haben ein starkes Gefälle. Schild MeiringenDie andere Route folgt etwas weiter der Nationalstrasse bis zur Gabelung Brienz-Meiringen und geht dann über den Weiler Brünigen unweit der Bahnlinie Richtung Meiringen. Die Entfernung beträgt ebenfalls 8 km.

Meiringen wirkt fast städtisch nach unserer Tour durch kleine Dörfer und Weiler und bietet alle Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist Ausgangspunkt für etliche Pass-Fahrten.

 

Sehenswertes:
Meiringen:

Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle, St. Michaelskirche mit Ausgrabungen, die wilde Gletscherschlucht Rosenlaui

Tourismusbüro:
Giswil-Mörlialp Tourismus
Brünigstr. 49, CH-6074 Giswil
Tel. +41-41-675 17 60
Fax +41-41-675 17 46
E-Mail : info@giswil-tourismus.ch
www.giswil-tourismus.ch

Tourist Information Meiringen
Bahnhofstrasse 22
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 50 50
Fax +41-33-972 50 55
E-Mail: info@haslital.ch

www.haslital.ch


Unterkunft:
Restaurant Waldegg, Brünigpaß


Zwei Seen - Brienzer und Thuner See

Tour: leicht
Entfernungen:
Meiringen (595 m) - 15 km - Brienz
Brienz (566 m) - 14 km - Ringgenberg
Ringgenberg (602 m) - 5 km - Interlaken
Interlaken (568 m) - 2 km - Unterseen
Unterseen (567 m) - 6,5 km - Därligen
Därligen (402 m) - 14 km - Spiez (607 m)

Wir starten in Meiringen am Casinoplatz und wählen die Straße zwischen dem Platz und Raiffeisenbank. Dort weist das Radschild Richtung Brienz/Iseltwald. Es geht über die Aare, die von Meiringen aus in ziemlich gerader Linie dem Brienzer See zuströmt. Die Aare entspringt bei Guttannen im Grimselgebiet und ist mit 288 km einer der längsten Flüsse der Schweiz. Die Aare mündet gegenüber von Waldshut in den Rhein. Oberhalb von Meiringen hat sich der noch junge Fluß tief in die Aareschlucht hineingegraben.

Hof bei MeiringenDer Radweg ist gut asphaltiert und verläuft idyllisch zunächst noch an einigen Wohnhäusern vorbei, dann wird es ländlicher. Auf den saftig grünen Wiesen weiden die Kühe, schmucke Bauernhöfe liegen ruhig da. Links neben dem Radweg plätschert ein Bach, der uns weiter bis kurz vor Brienz begleiten wird.

Der Radweg leitet bis dicht an den See, doch können wir durchaus schon etwas früher nach rechts über die Autobahn abbiegen und gelangen so rasch zum ersten Ziel. In Brienz begrüßen uns die roten Wagen der Rothorn-Bahn. Am Bahnhof herrscht meistens reger Touristenbetrieb. Sehenswert sind die alten Holzhäuser. Steigen Sie ruhig mal vom Rad ab und gehen durch die Brunnengasse. Die blumengeschmückten Holzhäuser bieten wunderschöne Motive. BrienzWenn Sie die Gasse weiter hinaufgehen und dann sich weiter nach links wenden, kommen Sie zum Brienzer Geigenbau-Museum, die einzige Fachschule für Geigenbau in der Schweiz.. Bunte Violinen zeigen schon von weitem, wo es sich befindet. Brienz ist auch bekannt für die Holzschnitzerei. Die Schnitzlerstube wurde bereits 1884 gegründet und ist heute die Lehrwerkstatt und Schule des Kantons Bern.

Wir gelangen wieder auf der Hauptstrasse, die dicht an der Sonnenseite des Brienzer Sees entlang führt. Über Ebligen gelangen wir nach Oberried und weiter nach Niederried. RinggenbergEs geht auf flacher Strecke nach Ringgenberg, wo bereits 1230 eine Burg errichtet wurde. Diese wurde 1380 geplündert. Rund 300 Jahre später errichtete man die imposante Burgkirche an der Burgruine. Von der Straße (Schild Seerestaurant) geht es recht steil hinab, doch der kurze Weg lohnt sich.

Sehenswert ist das Dorfmuseum, wo in den Sommermonaten noch Brot gebacken wird. Vielleicht ist ja gerade der Ofen geheizt worden ? Unten am See liegt in beneidenswert schöner Lage das Hotel Seeburg mit Restaurant.

Die fünf Kilometer bis Interlaken lassen sich schnell radeln. Nach der recht ruhigen Fahrt entlang des Sees bietet Interlaken viel Trubel. Eiger, Mönch und Jungfrau locken Touristen aus aller Welt im Sommer wie im Winter an. Der Höheweg ist absolutes Muß. Herzstück dieses Boulevards ist die Höhematte, von wo man über die Parkanlage hinweg bei gutem Wetter einen Superblick auf die imposante Jungfrau werfen kann. Exklusive Geschäfte mischen sich mit Souvenirläden, noble Hotels wie das 5-Sterne Victoria und Restaurants diverser Kategorien säumen die meist gut besuchte Straße. Unterseen

In Unterseen überqueren wir die Aare. Hier geht es ruhiger zu. Stedtli nennen die Einheimischen ihre Gemeinde, welche zwischen den beiden Seen liegt. 2004 feierte der Ort sein 725 jähriges Bestehen, und man möchte unabhängig bleiben. Bereits 2x wurde eine Fusion mit Matten und Interlaken abgelehnt.

Der Radweg geht nach links weg Richtung Därligen, das nach nur 5 km erreicht wird. Der Ort liegt an der obersten Bucht des Thuner Sees, der zweite See der heutigen Etappe. Der Radweg folgt der Straße meist dicht am Ufer des Sees entlang. Die Strecke ist weiterhin flach und bietet immer einen schönen Blick auf das türkisfarben schimmernde Wasser.

Leissingen schließt sich nach circa 4 km an. Am gegenüberliegenden Ufer erblicken wir die Beatenbucht mit dem hoch aufragenden Beatenberg. am Thuner SeeBis Faulensee führt die "9" dicht am Ufer entlang. Thuner SeeIm kleinen Hafen schaukeln die Yachten und Jollen während im Seerestaurant schon Kaffee und Kuchen serviert werden.

Bis Spiez sind nun nur noch wenige Kilometer zurückzulegen. Die Spiezer sagen, sie hätten die schönste Bucht Europas. Fällen Sie selbst ihr Urteil!

Da der Radweg zum höher liegenden Bahnhof führt, läßt sich von dort der Blick auf die Bucht, das Schloß Spiez und den See genießen.

 

 

Meiringen:
Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle, St. Michaelskirche mit Ausgrabungen, die wilde Gletscherschlucht Rosenlaui
Brienz:
Holzhäuser, Seepromenade, Brienz-Rothorn-Bahn, ausserhalb Freilichtmuseum Ballenberg
Ringgenberg: Burgruine und Kirche, Planetenweg, Dorfmuseum
Interlaken: Höheweg, Blick auf Jungfrau, jap. Garten
Spiez:
Schloß Spiez, 1000jährige Schloßkirche, Heimat- und Rebbaumuseum

Tourist Information Meiringen
Bahnhofstrasse 22
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 50 50
Fax +41-33-972 50 55
info@haslital.ch

Brienz Tourismus
Hauptstrasse 148, CH-3855 Brienz
Tel. +41-33-952 80 80
E-Mail : info@brienz-tourismus.ch
www.brienz-tourismus.ch

Tourist Information Ringgenberg
Hauptstrasse
CH-3852 Ringgenberg
Tel. +41 (0)33 822 33 88
E-Mail: mail@ringgenberg-goldswil.ch

Interlaken Tourismus
Höheweg 37, CH-3800 Interlaken
Tel. Information +41-33- 826 53 00
Tel. Reservation +41-33- 826 53 01
Fax +41-33- 826 53 75
E-Mail: mail@interlakentourism.ch
www.interlaken.ch

Spiez Marketing AG
Interlakenstr. 95, Postfach 19,
CH-3705 Faulensee
Tel.+41-33-654 32 64
Fax +41-33-654 01 90
E-Mail: faulensee@thunersee.ch
www.thunersee.ch

Info-Center Spiez
Am Bahnhof, Postfach 357
CH-3700 Spiez
Tel.+41-33- 655 90 00
Fax +41-33- 655 90 09
E-Mail: spiez@)thunersee.ch
www.thunersee.ch

Unterkunft:
Interlaken: von Schlafen im Stroh bis zum Top-Class-Hotel


Niedersimmental

Tour: sportlich
Entfernungen:

Spiez (607 m) - 5 km - Wimmis
Wimmis (629 m) 5 km - Oey
Oey (669 m) - 9 km - Weißenburg-Därstetten
Därstetten (742 m) - 8 km - Boltigen
Boltigen (823 m) - 10 km - Zweisimmen
Zweisimmen (941 m) - 8 km - Saanenmöser
Saanenmöser (1269 m) - 8 km- Gstaad
Gstaad (1050 m) - 3 km - Saanen (1014 m)

SpiezDie sportliche Tour startet in Spiez am Bahnhof, wo sich auch das Tourismusbüro befindet. Am wenig weiter folgenden Kreisverkehr gibt es die Möglichkeit, dem Veloradweg Nr. 9 zu folgen oder auf direkterem Weg Richtung Simmental zu radeln. Der offizielle Radweg beschreibt einen Bogen über Spiezmoos nach Wimmis, während die Autostraße mit Velostreifen über Spiezwiler nach Wimmis führt.

Imposant ragt der über 2000 m hohe Niesen hier auf. Wahrzeichen des ruhigen Ortes ist das um 1100 errichtete Schloß, welches jedoch erst auf den zweiten Blick am Hang der Bergfluh erkennbar wird. In Wimmis wurden die Strassen ab 1947 geteert und ab 1973 bekamen die einzelnen Straßen und Wege Namen. Wir folgen weiter der Hauptstrasse. In der Port zwischen Simmenfluh und Bergfluh wird es eng, drängen sich doch die Simme, die Eisenbahn und die Straße durch die Schlucht. Wildromantisch mutet dieses Stück an. Der Radweg leitet uns abseits vom Straßenverkehr durch die herrliche Landschaft. Es geht 2x über die Bahngleise, bunte Wiesen und Maisfelder wechseln im Sommer ab. Der Bahnhof Oey-Diemtigtal taucht auf. Hier zweigt ein Radweg ins Diemtigtal ab, doch wir queren die Straße und radeln weiter auf dem Veloradweg Nr. 9, der am Sportplatz steil hinauf geht. Wir gelangen auf den Simmentaler Hausweg. SimmentalChalethausPrächtige Bauernhäuser erwarten uns entlang dieses Wegs durch das Simmental. Einige Häuser stammen noch aus dem 16. Jh., die Mehrzahl jedoch immerhin noch aus dem 18. Jahrhundert. Verziert mit Inschriften und Schnitzwerk im Holz sind diese mächtigen Häuser eine Augenweide und stellen ein Kulturgut von hohem Wert dar. In Erlenbach kann man im Agensteinhaus von 1766 das Museum der alten Landschaft Niedersimmental besuchen. Der Radweg steigt und fällt, mal ist er asphaltiert, dann wieder nicht. (z.B. am Campingplatz Infoschild Radweg Infoschild7 % auf 18 km mit 410 m Höhenunterschied oder Straße max. 7 % Steigung auf 17 km und 180 m Höhenunterschied).

Bei Oberwil liegt das Heidenweidli direkt an der Straße. Gegenüber führt eine Holzbrücke mit stark moosbewachsenem Dach über die recht wilde Simme. Alternativ zum Radweg läßt sich auch die Straße 11 recht gut fahren und ist eventuell aufgrund geringerer Steigung dem offiziellen Radweg vorzuziehen. Hof SimmentalIn Boltigen-Reidenbach lädt der Gasthof Bergmann mit seiner Gartenterrasse zur Pause ein. Probieren Sie dort mal das frisch gemachte Bircher Müsli! Von Boltigen leitet ein Radweg zum Jaunpass hinauf, ein wahrer Wadenbeißer.

Unser nächster Ort ist jedoch Zweisimmen, doch vorher ist die ausschliesslich für Radfahrer erbaute überdachte Holzbrücke im neuartigen Rautenfachwerksystem ein Hingucker. Die Simme ist zum wilden Fluß geworden. Wer nicht auf dem nicht asphaltierten Veloweg fahren möchte, nimmt ab Boltigen die Kantonstrasse. Ab Garstadt kommt der Radweg sowieso auf die Hauptstrasse, und hier muß man schon einige Male kräftiger in die Pedalen treten. Diverse alte Häuser stehen hier zum Verkauf. Das dunkle Holz und die Scheiben sind matt vom Straßenstaub. Wer soll das übernehmen wollen ? Zweisimmen leitet seinen Namen von den zwei Bächen ab, der "Großen Simme" und der "Kleinen Simme". Der knapp 3000 Einwohner zählende Ort lebt hauptsächlich vom Tourismus.

Der Veloradweg Nr. 9 birgt auf dem Teilstück von Zweisimmen bis Saanenmöser einige knackige Steigungen, die bis zu 25 % betragen. Gleich aus Zweisimmen heraus geht es recht steil hinauf. Auf der Oeschseite schrauben wir uns stetig weiter in die Höhe. Immer wieder begleitet uns die Bahnlinie. hoch im SimmentalDie einmalig schöne Landschaft entschädigt allemal für die Anstrengung. Saanenmöser ist mit 1269 Höhenmeter der höchste Punkt der Etappe. Wer die 320 Höhenmeter zwischen Zweisimmen und Saanenmöser umgehen möchte, muß die Kantonsstrasse wählen und dabei den Autoverkehr in Kauf nehmen oder man steigt am Bahnhof Zweisimmen in die Bahn.

Ab Saanenmöser können wir die Muskeln entspannen lassen, denn es geht bis Schönried flach weiter und dann folgt ein Veloplausch ins berühmte Gstaad. Auf gut asphaltiertem Weg rollen die Räder flott hinunter in das bekannteste Chalet-Dorf der Schweiz. Gstaad ist nicht nur Tennis-Fans durch die Swiss Open ein Begriff. GstaadPolo und Beachvolleyball spielen eine wichtige Rolle, ebenso Veranstaltungen wie das Menuhin-Festival oder das Country-Night-Festival ziehen Besucher aus aller Welt an. Gäste aus dem Jetset stiegen und steigen gern in den Top-Hotels von Gstaad ab. Der Dorfkern ist autofrei und so macht es Spaß, in Ruhe mit dem Rad an den exklusiven Boutiquen und Restaurants vorbei zu schlendern. Wir haben als Etappenziel Saanen ausgewählt. Von der schmalen Saane begleitet rollen die Räder die drei verbleibenden Kilometer nach Saanen hinein. Der Ort liegt an der Kantonsgrenze Bern / Waadt. Durch eine 2010 fertig gestellte Umgehungsstrasse gewinnt der Dorfkern seinen Ursprung zurück. Schöne, alte Holzhäuser lohnen im Ort ein genaueres Hinschauen. Das gemeindeeigene Hotel Landhaus wurde 1577 erbaut, diente bis 1798 als Rats-Gerichts- und Wirtshaus, wurde 1907 abgerissen, neu gebaut und 1982 renoviert.

weiter Kanton Waadt / Vaud



 

Info

Sehenswertes:
Spiez:

Schloß Spiez, 1000jährige Schloßkirche, Heimat- und Rebbaumuseum
Wimmis: Dorfmuseum Wimmis, Burg und Schloß
Erlenbach : Museum Mi + Sa 14-17.00 h, 1000jährige Kirche
Gstaad: Chalet-Häuser
Saanen: Mauritius-Kirche, Menuhin-Center

Tourismusbüro:
Info-Center Spiez
Am Bahnhof, Postfach 357
CH-3700 Spiez
Tel.+41-33- 655 90 00
Fax +41-33- 655 90 09
E-Mail: spiez@)thunersee.ch
www.thunersee.ch

Wimmis Tourismus
in der Gemeindeverwaltung, Bahnhofstr. 7, CH-3752 Wimmis
Tel: +41-33-657 81 11
Fax +41-33-657 81 10
E-Mail: info@wimmis.ch


Tourismusbüro Boltigen-Jaunpass
Reidenbach, CH-3766 Boltigen
Tel. +41-33-773 6919
Fax +41-33-773 6925
E-Mail: boltigen@lenk-simmental.ch
www.lenk-simmental.ch

Zweisimmen Tourismus
Thunstr. 8, CH-3440 Zweisimmen
Tel. +41-33-722 11 33
Fax +41-33-722 25 85
E-Mail: tourismus@zweisimmen.ch
www.zweisimmen.ch


Gstaad Saanenland Tourismus
Haus des Gastes, Promenade 41
CH-3780 Gstaad
Tel. +41-33-748 81 81
Fax +41-33-748 81 83
E-Mail: info@gstaad.ch
www.gstaad.ch

Unterkunft:
Wimmis: Hotel Motel Löwen
Boltigen-Reidenbach: Hotel Gasthaus Bergmann
Saanen: Hotel Landhaus


Obersimmental - Von Zweisimmen nach Lenk

Entfernungen :
Zweisimmen (941 m) -13 km - Lenk (1068 m)

Ausgangspunkt für diese kurze Tagesetappe ist Zweisimmen, das in einer breiten Talsohle bereits auf 941 m Höhe liegt. Wer will, kann eine Strecke mit der Montreux-Oberland-Bahn (MOB) zurücklegen und dann mit dem Rad z.B. von Lenk nach Zweisimmen radeln oder umgekehrt. alter Hof

Wir kommen von Zweisimmen zunächst in das langgezogene Dorf St. Stephan, wo die Kirche aus dem 12. Jahrhundert einen Besuch lohnt. Dann geht es weiter in das Feriendorf Matten, wo bei Bedarf im Dorflädeli Proviant gekauft werden kann.

Der Wintersportort Lenk liegt im oberen Simmental in einer Talmulde. Imposant präsentiert sich das über 3200 m hohe Wildstrobelmassiv zum Talende und auch im Sommer leuchtet hell der Schnee der Gletscher. Wußten Sie, daß das Massiv aus drei fast gleich hohen Gipfeln besteht ? Lenkerstrubel, Mittler Strubel und Großer Strubel haben 3243 -3244 m Höhe. Die Simme, Namensgeberin des Tales, entspringt in 1405 m Höhe im Siebenbrunnen, einer Felsspalte mit sieben Quellen. Der Fluß begleitet uns auf unserer Tour bis Zweisimmen, wo sie weiter das Niedersimmental durchquert, um dann bei Wimmis in die Kander zu münden, die dann in den Thuner See fließt.

Im Simmental haben Tradition und die Alpkultur einen hohen Stellenwert. Ein besonderes Ereignis ist am Ende des Bergsommers das Älplerfest in Lenk. Die Küche ist vorwiegend traditionell und so finden sich in den urigen Stuben fast immer Rösti, Käse-Fondue und herzhafte Fleischgerichte auf den Speisekarten; genau das Richtige, um nach einer schönen Tour das Gesehene noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

Info

Sehenswertes:
Zweisimmen: Obersimmentaler Hausweg
Lenk : Simmenquelle


Tourismusbüro:

Zweisimmen Tourismus
Thunstrasse 8, Postfach 450
CH-3770 Zweisimmen
Tel. +41-33-722 11 33
Fax +41-33-722 25 85
E-Mail: tourismus@zweisimmen.ch
www.zweisimmen.ch

Tourismusbüro St. Stephan
Nageldach
CH-3772 St.Stephan
Tel. +41-33- 729 80 46
Fax +41-33- 729 80 47
E-Mail: ststephan@lenk-simmental.ch
www.lenk-simmental.ch

Lenk-Simmental Tourismus AG
Rawilstr. 3, CH-3775 Lenk i.S.
E-Mail
: info@lenk-simmental.ch
www.lenk-simmental.ch


Lac de Neuchâtel und Lac de Bienne

(Neuenburger See und Bieler See)

Tour : leicht
Entfernungen :
Neuchatel (430 m) - 10 km - Marin-Epagnier
Marin-Epagnier - 10 km- Le Landeron
Le Landeron (434 m) - 4 km - La Neuveville
La Neuveville ( 433 m) - 5 km - Ligerz (Bern)
Ligerz - 12 km - Biel

NeuchatelWir starten in Neuchâtel, der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, die französischen Charme ausstrahlt. Etliche Bauten der Universitätsstadt sind aus gelbem Sandstein errichtet, wie die Kollegiatskirche. Als ältests Bauwerk der Stadt gilt der Tour du Prison (Gefängnisturm), der gegen geringe Gebühr besichtigt werden kann.

Die Stadt bietet uns Shoppingmöglichkeiten, nette Cafés zum Entspannen und eine lange Uferpromenade mit Picknickplätzen. Auf dem Place des Halles wird 3x in der Woche Markt abgehalten. Köstliche regionale Produkte werden angeboten und bieten Grundlage für ein herrliches Picknick.

YachthafenDer Radweg folgt dicht dem Ufer. Im September findet alljährlich das Fête des Vendanges, das Winzerfest statt, welches sehr viele Besucher anzieht, so dass es ratsam ist, für diese Zeit entweder frühzeitig vorzubuchen oder in weiterer Umgebung zu übernachten.

Über Monruz und St.Blaise gelangen wir zum Endes des Sees. Der Radweg ist mit der Nr. 50, dem Veloradweg Jurasüdfuß, beschildert. Zihl-KanalDann geht es weg vom Wasser und landeinwärts, wobei wir zum Kanton Bern wechseln.

Die Strecke entlang des Zihl-Kanals ist nicht asphaltiert, aber herrlich zu radeln. Der Canal de la Thielle wurde im Zuge der Juragewässerkorrektur künstlich angelegt und verbindet den Neuenburger mit dem Bieler See. Während der Sommermonate sind auf dem klaren Wasser etliche Boote unterwegs. Der Kanal ist insgesamt 8,8 km lang, und so sind wir recht bald in Le Landeron angekommen. Der Ort ist ein absolutes Muß. Durch das alte Stadttor gelangen wir ins Zentrum. Zu beiden Seiten der Hauptgasse liegen mittelalterliche Bauten. Zwei prächtige Brunnen verbinden die Lindenallee in der Mitte der Hauptgasse: der 1549 erbaute Fontaine du Braves (der Brunnen der Tapferen) und der Brunnen des Stadtpatrons Mauritius von 1574. Unter den schattenspendenden Bäumen gibt es Gelegenheit zur Einkehr. Le Landeron lebt vom Wein- und Gemüseanbau sowie vom Tourismus.

Brunnen Le Landeron Le Landeron Le Landeron

Wir verlassen und die Zihl-Ebene und folgen dem Nordufer des Bieler Sees nach La Neuveville. Tour de RiveWie Le Landeron besitzt die Stadt eine gut erhaltene Altstadt mit Stadtmauer und diversen Türmen, wie z.B. der Tour de Rive. Fontaine du BanneretDie Stadtanlage stammt immerhin aus dem 14. Jahhundert ! Typisch sind auch hier wieder imposante Brunnen, die meist mit farbprächtigen Blumen geschmückt sind.

Hier am Bieler See erwartet uns ein gemütliches Radeln auf flacher Strecke. Die kleinen, heimeligen Orte am See sind geprägt vom Weinbau. Der schmale Radweg führt meist dicht am Ufer entlang. In Ligerz, das im Französischen Gléresse genannt wird, lädt der imposante alte Gutshof Le Fornel zum Besuch des Musée de la Viticulture, des Rebbaumuseums, ein. Wenn wir der alten Dorfgasse folgen, gelangen wir zum "Hof", dem Le Fornel.

Ab hier wechselt die Sprache. Während La Neuveville hauptsächlich noch französischsprachig ist, wird in Ligerz zu 90 % deutsch gesprochen. Vom Radweg aus erkennen wir inmitten der Rebhänge eine Kirche, ds Ligerzer-Chilchli"ds Ligerzer-Chilchli". Es handelt sich um eine Wallfahrtskirche von beachtlicher Größe aus dem Jahr 1482, die gern von Hochzeitspaaren gewählt wird. Von hier oben hätte man einen wunderschönen Blick auf den See mit der St. Petersinsel, welche von Erlach aus als lange, schmale Zunge in den See hineinragt.

Doch die Räder rollen weiter in das nächste Winzerdorf, Twann. Wie auch Ligerz besitzt der Ort einen Bahnhof der SBB und eine Schiffsanlegestelle.

Die zahlreichen Winzerbetriebe bieten Rot- wie Weißwein an. Vielleicht probieren Sie einmal einen Twanner Roten in einem der vielen Weinkeller. Bei den Weißweinen dominiert der Chasselas, in Deutschland besser als Gutedel bekannt, und bei den Rotweinen die Pinot noir-Traube, aus der man hier gern den lachsfarbenen Oeil de Perdrix herstellt, also einen Roséwein.

Twann bietet verschiedene Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Dorfgasse TwannWir radeln weiter ins rund 300 Seelen zählende Tüscherz-Alfermée. Auch hier ziehen sich die Reben den Hang hinauf. Im Gemeindeamt von Lüscherz ist seit 1995 ein Pfahlbau-Museum eingerichtet. Dank gebührt Hans Iseli, der in über 60 Jahren Artefakte sammelte, die heute zeigen, daß bereits vor circa 5000 Jahren Pfahlbauer aus dem süddeutschen Raum in das Seenland einwanderten und erste Siedlungen entstanden. Bieler See

Der Radweg ist vom See etwas den Hang hinaufgeklettert, und so haben wir noch einmal einen schönen Blick auf das Wasser und die flachen Hügelketten am Horizont. Mit Biel ist das Ende des Bieler Sees erreicht.

Von Biel können Sie eine wunderschöne, gemütliche Tour entlang der Aare unternehmen mit Ziel Solothurn. Die Tourbeschreibung dazu finden Sie hier.

 

 

Info

Sehenswertes:
Neuchâtel: Kunstmuseum, Schloß, la Collégiale (Kollegiatskirche), Tour du Prison, Centre Dürrenmatt, Hôtel Du Peyrou mit Gartenanlage, Place des Halles, Internationales Uhrenmuseum
Le Landeron: sehenswerte Altstadt mit Brunnen
La Neuveville: historische Altstadt, Chateau de Schlossberg, Fontaine du Banneret
Ligerz: Rebbaumuseum
Lüscherz: Pfahlbaumuseum
Biel: Altstadt, Zeitglockenturm, Ober- und Untertor, diverse Brunnen, reformierte Stadtkirche am Ring

Tourismusbüro:
Tourisme neuchâtelois
Hôtel des Postes
Case postale 3176
CH-2001 Neuchâtel
Tel. +41-32- 889 68 90
Fax +41-32- 889 62 96
E-Mail: info@ne.ch
www.neuchateltourisme.ch

Point i - Informations touristiques
Kiosque du Centre
Madame Von Allmen Marie-Frédérique
Rue du Centre 3
CH - 2525 Le Landeron
www.landeron.ch

Office du Tourisme Jura bernois Tourisme
Rue du Marché 4
2520 La Neuveville
Tél. +41-32- 751 49 49
Fax +41-32- 751 28 70
E-Mail: laneuveville@jurabernois.ch
www.jurabernois.ch

Bielersee Tourismus
Postfach 1, CH-2513 Twann 
Tel. +41-32- 315 76 67
E-Mail : info@bielerseetourismus.ch
www.bielerseetourismus.ch

Drei-Seen-Land
Tel. +41-32- 329 84 88
E-Mail: info@drei-seen-land.ch

Rebbaumuseum Ligerz : Mai-Oktober, Sa und So 13.30 - 17.00 h geöffnet, www.rebbaumuseum.ch

Tipp : der Bahnhof Neuchâtel bietet ein Info- und Buchungszentrum.

Unterkunft :
Hotel Kreuz
Fam. Mettler Kaspar, Tel. 032 315 11 15
Montag Ruhetag
www.kreuz-ligerz.ch

Restaurant zum Alten Schweizer (Mi+Do Feiertag) auch Zimmer

    letztes Speicherdatum:
22-Jun-2011