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Pässe in der Schweiz      

St. Gotthard - 2.108 m

Entfernungen :
Andermatt (1447 m) - 3 km - Hospenthal
Hospenthal (1452 m) - 10 km - Gotthard (2108 m)
Gotthard (2108 m) - 14 km - Airolo (1176 m)

Ausgangspunkt für die Gotthard-Überquerung ist der Ski-Ort Andermatt. Die rund 3 km nach Hospenthal bieten ein gutes Warmradeln, da die Strecke relativ flach verläuft.

Rund 650 m Höhenunterschied sind auf 10 km zurückzulegen. Wer auf 'alten' Spuren den Weg zur Höhe einschlagen will, kann der kopfsteingepflasterten alten Gotthardstrasse folgen. einst ging's nur mit der Postkutsche über den Gotthardpass

Die Höhe bietet ein eher trostloses Bild. Das Hospiz /Albergo San Gottardo (Hotel) liegt etwas abseits von der hier oben breit angelegten Straße.

Vom Hospiz zweigt auch die Tremola ab. Es ist die alte, mit Pflastersteinen versehene sich stark windende Südrampe, welche allerdings bei nassem Wetter gemieden werden sollte. Nicht umsonst wird vom Tal des Zitterns gesprochen. Die neue, gut asphaltierte Straße führt durch Galerien bei nur ca. 7 % Gefälle.

Weite Schlaufen bieten später einen großartigen Blick ins Ticino-Tal. Erster Ort im Valle Leventina ist Airolo, wo bereits Italienisch gesprochen wird, da wir uns jetzt im Kanton Tessin befinden.

Airolo bietet ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten

 

 

Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich.

Unterkunft :
im Gotthard-Hospiz

 

Bücher :
Das Hindernis verbindet
Erschienen: 01.2003
Kurzbeschreibung:Der Gotthard ist einer der jüngeren Schweizer Pässe. Dank seiner zentralen Lage, der Gotthardbahn und dem Straßentunnel ist er zum wichtigsten Nord-Süd-Übergang der Zentralalpen geworden.Werd-Verlag, € 44,00

Gotthard / S. Gottardo - Grimsel - Susten - Oberalp 1 : 50 000
Wanderkarte. Carta escursionista
Erschienen: 04.2005
€ 12,95

 


Tourismusbüro :
Andermatt Gotthard Tourismus
Gotthardstrasse 2
CH-6490 Andermatt
Tel. +41-41-888 7100
Fax +41-41-888 7101
E-Mail : info@andermatt.ch


Oberalp-Pass - 2.044 m

Entfernungen :
Andermatt (1447 m) - 11 km - Oberalppass (2044 m)
Oberalppass (2044 m) 13 km - Sedrun (1405 m)

 

Von Andermatt ist der Anstieg zum Pass mit 11 km relativ kurz und landschaftlich äusserst schön. In vielen Serpentinen windet sich die Strasse höher hinauf und gibt dabei immer wieder den Blick auf Andermatt frei. von der Passhöhe winkt eine kilometerlange Abfahrt ins Vorderrheintal

Rund 600 m Höhendifferenz sind es bis auf den 2044 m hohen Pass, wo die Grenzlinie zwischen Graubünden und dem Kanton Uri verläuft. Auch eine Sprachgrenze gibt es : bisher wurde Deutsch gesprochen, im Vorderrheintal hingegen Rätoromanisch.

Mit dem See ist die Höhe geschafft, ein Gasthaus bietet warme Speisen und ein Kiosk das übliche Touristenangebot. Genießen Sie den Blick über den See und die umliegenden Dreitausender.

Von der Höhe rollen die Räder nun ins schöne Val Tavetsch. Einen urigen Eindruck vermitteln die Ortschaften Tschamut, Selva und Rueras, bevor mit Sedrun ein Hauptort des Tals erreicht wird.

Mutter- wie Amtssprache in Sedrun ist Räto-Romanisch/Sursilvan. Vielleicht machen Sie in Sedrun eine verdiente Pause und probieren einmal ein paar Bündner Spezialitäten wie Capuns alla tatta, Bizzochels oder Maluns.

 



Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich.

Unterkunft :
Hotel Rheinquelle
Hotel & Gruppenunterkunft
Postfach 108
CH-7188 Sedrun
E-Mail: info@rheinquelle.ch
www.rheinquelle.ch
Mobile +41-79 412 41 57
Tel. +41-81-949 1112
Fax +41-81-949 1994

Bücher :
Gotthard / S. Gottardo - Grimsel - Susten - Oberalp 1 : 50 000
Wanderkarte. Carta escursionista
Erschienen: 04.2005
€ 12,95

 


Furka-Oberalp-Bahn, 2 DVD-Videos
200 Min.

 

 


Tourismusbüro :
Andermatt Gotthard Tourismus
Gotthardstrasse 2
CH-6490 Andermatt
Tel. +41-41-888 7100
Fax +41-41-888 7101
E-Mail : info@andermatt.ch

Sedrun Disentis Tourismus
Via Alpsu 62
CH-7188 Sedrun
Tel. +41 (0)81 920 40 30
Fax +41 (0)81 920 40 39
E-Mail : info@disentis-sedrun.ch
www.disentis-sedrun.ch


Flüela-Pass - 2.383 m

Entfernungen :
Zernez (1474 m) - 6 km - Susch
Susch (1426 m) - 13,5 km - Flüela (2383 m)
Passhöhe (2383 m) - 17 km - Davos (1558 m)
größte Steigung/Gefälle : 11 %
geöffnet : Wintersperre zwischen November bis Mai

Startpunkt dieser Passtour ist Zernez im Engadin.

Auf den wenigen Kilometern nach Susch können die Muskeln gut warmgeradelt werden, bevor die Steigung beginnt.

In teils steilen Serpentinen windet sich die Strasse über 13,5 km durch das Val Susasca hinauf zur 2383 m hohen Passhöhe. Die Steigung liegt bei fast durchgehend 11 %. Insgesamt 10 Kehren auf gut ausgebauter Straße bringen uns auf die Höhe.

Am Schottensee ist ein Passhotel vorhanden, wo eine Einkehr gut tut. Das heutige Passhotel wurde bereits 1869 als Ospiz erbaut. Der Flüela wurde bereits im Mittelalter zum Warentransport genutzt. Von Tirol wurde Salz herauftransportiert, während aus Graubünden Erz herbeigeschafft wurde. Auf der Passhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide. Der Paß wird seit Eröffnung des Vereinatunnels zwischen Klosters und Lavin nicht mehr ganzjährig offen gehalten, denn die Straße wird zur Winterzeit oft von Lawinen verschüttet.

Die Passhöhe präsentiert sich äußerst karg mit zwei trostlos daliegenden kleinen Seen. Wir treten die Abfahrt an und verlieren in den Kehren gut an Höhe. Die Landschaft präsentiert sich weiterhin recht kahl bis hinunter zu den Karlmatten. Bei rund 10 % Gefälle rollen die Räder flott ins Flüelatal. Eine gemütliche Pause gibt es beim Gasthaus "Tschuggen". Unsere Fahrt wird vom Flüelabach, der aus dem Schottensee gespeist wird, begleitet. Ab dem Gasthof Alpenrose wachsen wieder Bäume und die Landschaft nimmt ein lieblicheres Gesicht an. Mit Dorf, das nur noch 1560 m hoch liegt, sind wir bereits fast an unserem Ziel Davos angekommen. Davos teilt sich in Davos Platz und Davos Dorf und hat den Status Luftkurort. Mit seiner Lage auf 1560 m ü. M. ist Davos die höchstgelegenste Stadt Europas. Im Winter lebt Davos vom Wintersport. Sehr erfolgreich ist der HC Davos, der Eishockeyverein der Stadt, der schon mehrere Meistertitel erringen konnte. Im Sommer sind die Windsurfer auf dem Davoser See unterwegs.

Bahnverlad:
kein Bahnverlad
Postauto

Unterkunft :
Passhotel Flüela

Sehenswertes :
Zernez : Nationalparkmuseum
Susch : die Türme "La Tuor"und "La Praschun"
Davos : Kirchner Museum , Natureisbahn

Bücher :
Tourismusbüro :
Zernez Tourist Information
CH-7530 Zernez
Tel. +41-81-856 1300
Fax +41-81-856 1155

E-Mail : zernez@estm.ch
www.engadin.stmoritz.ch/zernez


Davos Klosters Tourismus
Alte Bahnhofstrasse 6
CH-7250 Klosters
Tel. +41-81-410 20 20
Fax +41-81-410 20 10
info@klosters.ch
www.klosters.ch


Albula-Pass - 2.312 m

Entfernungen :
Filisur (1032 m) - 7,5 km - Bergün
Bergün (1367 m) - 8,5 km -Preda
Preda km - 8 km - Passhöhe (2312 m)
Passhöhe - 9,5 km - La Punt (1687 m)
grösste Steigung/Gefälle 12 %

geöffnet : 1. Juni bis 31. Oktober

Eines vorweg : der Albula gilt als einer der schönsten Velopässe der Schweiz.

Die Paßstraße ist gleichzeitig Radweg. Durch die harten Winter muss die enge und kurvenreiche Straße immer wieder geflickt werden und ist daher oft holprig. Von Vorteil ist jedoch der geringe Autoverkehr. Als Radler können wir immer wieder den Fahrgästen der roten Rhätischen Bahn (die auch Radler und Rad mitnimmt, falls Petrus nicht mitspielt) zuwinken.

Von Filisur in 1032 m Höhe windet sich die Straße dicht an der Albula entlang durch eine herrliche Landschaft, welche die Mühen des Anstiegs voll entschädigt. Zunächst geht es circa 5 km lang angenehm los, doch dann warten 2 Kehren, die uns rasch an Höhe gewinnen lassen. Die Steigung beträgt hier bis 12 %. Beim Bergüner Klamm hat sich die wild dahinschäumende Albula einen tiefen Durchbruch erarbeitet. Die Felswände wölben sich fast bedrohlich über die Straße. An manchen Stellen geht es auf der anderen Seite über 100 m steil in die Tiefe. Dann flacht die Straße etwas ab und der trutzige Turm von Bergün kommt in Sicht.

Mit Bergün (1367m) ist nach rund 8 km ein weiteres Bilderbuchdorf erreicht. In reicher Vielfalt reihen sich die alten Bürgerhäuser im Engadiner Stil aneinander. Typisch die Sgraffiti-Malerei an den Hauswänden, kunstvolle Fenstergitter und große geschnitzte Holztüren. Geschmückt werden die Erker oft mit Nelken. Die folgenden Kilometer zwischen Bergün und Preda sind im Winter eine einmalig schöne Rodelstrecke. Jetzt im Sommer nutzten wir die Strecke als Radweg.Landwasser-Viadukt

Bis Preda sind nun weitere Höhenmeter zu erklimmen. Die kurvenreiche Straße steigt zwischen 8 bis 11 %. Immer wieder begleitet uns die Rhätische Bahn, die mittels mehrerer Kehrtunnel und Viadukte die Steigung überwindet. Der Bau der Strecke bedeutet eine technische Höchstleistung. Doch auch vom Radfahrer wird hier Höchstleistung verlangt, denn bis zur Passhöhe gibt es wenig Verschnaufen. Die Eisenbahn verschwindet in Preda in einem 5865 m langen Tunnel. Circa 1,5 km nach Preda kommt der smaragd- bis dunkelgrün schimmernde Palpuognasee (Lai da Palpuogna) in das Blickfeld. Baden ist hier untersagt, um die Natur zu schützen. Mit dem See sind 1918 m ü. M. erreicht. Noch fehlen etliche Höhenmeter bis zur 2315 m hohen Passhöhe.

Wir kommen an der Versuchsalp für Tierproduktion Weißenstein vorbein. Höher hinauf wird die Landschaft nun karger, denn wir haben längst die Baumgrenze hinter uns gelassen. Wir kommen ins Teufelstal, das Val digl Diavel. Auffallend sind die herabziehenden Schuttströme. Diese trostlos wirkende Steinlandschaft entstand durch einen mächtigen Felssturz.

Nun sind es noch etwa 4 km bis zur Passhöhe und es heißt nochmal kräftig in die Pedalen zu treten. Doch schon von weitem ist das Hospiz auf der Höhe zu sehen. Auf der meist zugigen Höhe bietet das Hospiz eine willkommende Rastmöglichkeit, jedoch keine Unterkunft. Der Pass ist flach. Ringsherum liegen Weideflächen, auf denen Kühe gemütlich grasen.

Flankiert von den Gipfeln des Albulastocks rollen die Räder hinab Richtung Oberengadin. Die Abfahrt durch das Val d`Alva ins Oberengadin ist kurz, aber eindrucksvoll. Nur rund 9 km und 9 Kehren trennen den Radler von La Punt.
Hinweis : besondere Aufmerksamkeit verlangt der Bahnübergang vor La Punt - Gefahrenstelle!

Anmerkung : die Bahn ist auch eine gute Alternative bei schlechtem Wetter. Einstiegsmöglichkeiten in : Filisur, Bergün, Preda - die Höhe wird von der Bahn umgangen !

Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich

Sehenswertes :
Filisur : historischer Dorfkern, Landwasserviadukt
Preda : bahnhistorischer Lehrpfad

Unterkunft :
Preda
Preda Kulm, Sonnenhof


Bücher :

ein phantastisches Buch zur Albula-Bahn
Brüngger,Gian; Keller, Tibert; Mengotti, Renato
€ 30,50

 

 

 

Paula Roth.
Ihr Leben als Wirtin der Bellaluna im Albulatal, erzählt in vielen Selbstzeugnissen und Dokumenten
Erschienen: 09.2004 € 26,50

 

 

Tourismusbüro:
Bergün Filisur Tourismus
Hauptstrasse 83
7482 Bergün/Bravuogn
Tel. +41 (0) 81 407 11 52
Fax +41 (0) 81 407 14 04

E-Mail: info@berguen-filisur.ch
www.berguen-filisur.ch

LaPunt Tourist Information
Chesa Cumünela
CH-7522 La Punt Chamues-ch
Tel.+41-81-854 2477
Fax +41-81-854 3877
E-Mail:
lapunt@estm.ch
www.engadin.stmoritz.ch/lapunt


Susten-Pass - 2.224 m
Entfernungen :
Meiringen (595 m) - 6.5 km - Innertkirchen
Innertkirchen (625 m) - 12 km - Gadmen
Gadmen (1204 m) - 10 km - Hotel Steingletsch
Hotel Steingletsch (1865 m) - 5 km - Passhöhe (2224 m)
Sustenpass - 18 km -  Wassen (930 m)

größte Steigung/Gefälle : 9 %

geöffnet : 15. Juni bis 15. Oktober

Unter Radfahrern gilt der Susten als einer der schönsten und modernsten Pässe in der Schweiz. Nach 8jähriger Bauzeit konnte die heutige Paßstrasse 1945 fertiggestellt werden und ist, da noch jung an Jahren, mit breiten Fahrbahnen, möglichst wenig Kehren und etlichen Parkplätzen ausgestattet. Insgesamt müssen 14 Tunnel durchfahren werden, wobei der längste Tunnel mit 325 m auf der Höhe zu finden ist.

Der Sustenpass verbindet die Kantone Uri mit Bern. Bereits seit dem Mittelalter existierte ein Saumpfad über den Susten, dessen Name von "sust" für Lagerplatz herstammt.

Von westlicher Seite geht es durch das Gadmertal über 34 km zur Passhöhe. Vom Osten ist das Meiental von Wassen aus zu durchqueren, wobei hier der Anstieg nur über 18 km zu bewältigen ist. Von Meiringen aus ist auch der Grimselpass zu fahren, während auf der östlichen Seite der Gotthard von Wassen aus Anschluß bietet.Susten

Der Susten bietet Ausblicke auf mehrere Dreitausender und deren Gletscher.

Für die Beschreibung haben wir Meiringen als Ausgangsort über den Susten gewählt, da der Paß in dieser Richtung befahren wurde. Wir radeln noch recht gemütlich von Meiringen bis Innertkirchen, wo bald zwei Kehren mit 9 % Steigung einen Vorgeschmack geben. Zwischen Nessental und Gadmen wird die Steigung angenehmer. Weiter rollt das Rad an den Kalkfelsen der steilen Gadmerflüe vorbei nach Obermaad. Gadmen wie auch der Weiler Obermaad wurden und werden häufig von Lawinen heimgesucht. Der Weiler wurde 1808 von einer Staublawine verschüttet und 22 der 70 Bewohner fanden den Tod. Die gut asphaltierte Strasse steigt weiter stetig mit durchschnittlich 9 % an. Es sind des öfteren kurze Tunnel zu durchfahren, für welche aufgrund der Kürze kein Licht benötigt wird. Das Hotel Steingletsch liegt 5 km unterhalb der Passhöhe auf 1865 m Höhe. Es bieten sich phantastische Ausblicke in die Bergwelt : das 3503 m hohe Sustenhorn und der 2900 m hohe Giglistock, dazwischen das 3420 m hohe Gwächtenhorn, um nur die höchsten zu nennen. Selbst im Hochsommer sind die Bergspitzen noch von Schnee bedeckt.Zwischen Steingletsch und der Paßhöhe liegt der milchig schimmernde Steinsee, der das Gadmer Wasser speist. In weiten Kehren müssen nochmals 9 % Steigung bewältigt werden. Ein 325 m langer Tunnel markiert die Passhöhe. Nach Wassen rollen die Räder über 18 km durch das Meiental. Begleitet werden wir bei der Fahrt von der Meienreuss, die am Susten entspringt und am Zielort dieser Etappe in Wassen in die Reuss mündet. Der Ort Wassen wurde durch den Bau der 1882 fertiggestellten Gotthardbahn bekannt. Markant liegt die Kirche von Wassen auf einem Hügel und ist von weitem sichtbar.

 

Info

 

Bahnverlad:
kein Bahnverlad
Postauto (nicht gangjährig)

Sehenswertes:
Meiringen:Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle
Susten: die Bergwelt

Unterkunft :
Meiringen: alle Kategorien

Susten: Alpin Center Sustenpass
Thomas und Jacqueline Michel
Hotel Steingletscher
CH-3863 Steingletscher
Tel. +41 33 975 12 22

Bücher:

Tourismusbüro:
Gemeindeverwaltung Gadmen
Postfach 100
3862 Innertkirchen BE
Tel. +41-33-972 1221

Tourist Information Meiringen
Bahnhofstrasse 22
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 5050
Fax +41-33-972 5055
E-Mail : info@haslital.ch

www.haslital.ch

Verkehrsverein Wassen
CH-6484 Wassen
E-Mail: verkehrsverein.wassen@bluewin.ch
www.wassen.ch

 


Brünigpaß - 1008 m

Entfernungen:
Giswil (485 m) - 35 km - Meiringen (595 m)

Mit der Überquerung des Brünigpasses verlassen Sie den Kanton Obwalden und gelangen ins sogenannte Berner Oberland im Kanton Bern.

Die Tour startet in Giswil und ist anstrengend, da der bei GiswilBrünigpaß mit einer Höhe von 1008 m aufwartet. Vorweg ist zu sagen, daß die Brünigpaßstrasse stark befahren ist und auch gern von Motorradfahrern genutzt wird. Das Waldegg ist jeden Freitag ab 18.00 h Biker-Treffpunkt.

Der Paß kann alternativ mit der Bahn von Giswil aus überquert werden. Es gibt vom Bahnhof Giswil stündliche Verbindungen. Die Tickets müssen am Automaten gezogen werden. Für das Rad benötigen Sie ebenfalls ein Ticket. Die Bahn begleitet die Hauptstrasse zum Kaiserstuhl, führt dann am östlichen Lungerer Seeufer entlang nach Lungern und dann hinauf zur Paßhöhe, wo sich der Bahnhof Brünig-Hasliberg befindet. Bei guter Wetterlage können Sie also auf der Höhe aussteigen und das Rad bergab rollen lassen.

Der Radweg geht von Giswil bald bergan nach Bürglen. Dann geht es auf einem Schotter-Waldweg gut 6 km am Ufer des schönen Lungerer Sees nach Lungern. Hier beginnt der steile Anstieg. Es gibt eine alternative Naturstrasse, die jedoch sehr steil und felsig ist und nicht empfehlenswert erscheint.

Die normale Autostrasse ist Teil der Nationalstrasse 8 und auch Hauptstrasse Nr. 4. Die maximale Steigung beträgt 8 % auf beiden Seiten. Gut in die Pedale treten muss man bis zum Kaiserstuhl, dann ist das Stück bis Lungern flacher, bevor es wieder steiler wird.

Auf dem Brünigpaß steht das Gasthaus Waldegg, welches nach der geschafften Höhe von 1008 m zu einer Rast einlädt. Unweit der Höhe verläuft die Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Sie haben die Wahl zwischen zwei Routen nach Meiringen. Der Radweg Nr. 9 des Velolandes führt in einem Bogen über Hohfluh nach Meiringen. Dabei geht es nochmal leicht bergan und auf asphaltiertem Weg durch die Bergwelt nach Meiringen. Die letzten circa 3 km der gesamten 8 km haben ein starkes Gefälle. Schild MeiringenDie andere Route folgt etwas weiter der Nationalstrasse bis zur Gabelung Brienz-Meiringen und geht dann über den Weiler Brünigen unweit der Bahnlinie Richtung Meiringen. Die Entfernung beträgt ebenfalls 8 km.

Meiringen wirkt fast städtisch nach unserer Tour durch kleine Dörfer und Weiler und bietet alle Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist Ausgangspunkt für etliche Pass-Fahrten.

Info

Bahnverlad:
Bahnhof Giswil

Sehenswertes:
Meiringen:

Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle, St. Michaelskirche mit Ausgrabungen, die wilde Gletscherschlucht Rosenlaui

Tourismusbüro:
Giswil-Mörlialp Tourismus
Brünigstr. 49, CH-6074 Giswil
Tel. +41-41-675 17 60
Fax +41-41-675 17 46
E-Mail : info@giswil-tourismus.ch
www.giswil-tourismus.ch

Tourist Information Meiringen
Bahnhofstrasse 22
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 50 50
Fax +41-33-972 50 55
info@haslital.ch



Unterkunft:
Restaurant Waldegg, Brünigpaß


Pässe in Italien  

Jaufenpass - 2094 m

Sterzing (Vipiteno) (948 m) - 15 km - Jaufenpasshöhe (Passo di Monte Giovo) (2094 m)
Passhöhe - St. Leonhard im Passeier (688 m)

Sterzing

Die Bergtour beginnt im malerischen Sterzing. Vor dem Start ist es ratsam, sich im Ort noch mit ausreichend Proviant zu versorgen.

Die recht schmale Strasse steigt konstant und mit durchschnittlich 7,6 Prozent an. Mischwald ist ein angenehmer Schattenbringer im Sommer. Die Serpentinen lassen uns rasch an Höhe gewinnen. Ungefähr 2 km vor der Passhöhe liegt das Jaufenhaus in exponierter Lage auf 1887 m ü. M. Hier oben ist schon längst die Baumgrenze überschritten. Die Pause hier oben ist verdient und gewährt außerdem einen herrlichen Blick auf das tief unten liegende Passeiertal und die imposante Bergwelt. Nach Süden erstreckt sich das schneebedeckte Ortlermassiv sowie die Ötztaler Alpen. Die leichte Steigung bis zum Schild Paßhöhe 2094 m ist nun rasch bewältigt. Eine schöne Abfahrt liegt vor uns, aber die Serpentinen sind aufmerksam zu fahren.

Der Paß ist über die Wintermonate gesperrt. Auskunft gibt das Tourismusbüro in Sterzing. Der Paß kann jedoch oft auch mit dem Rad befahren werden, wenn er noch für Autos und Busse gesperrt ist.

Info

Bahnverladung :
keine Bahnverladung

Bei Sperrung :
alternativ durch das Eisacktal über Brixen nach Bozen. Das Tourismusbüro Sterzing kann Auskunft über die aktuelle Situation geben

Unterkunft :
Sterzing verfügt über eine Vielzahl von Hotels

Sehenswertes :
Sterzing : Multschermuseum und Stadtmuseum im ehem. Deutschordenskommende

Bücher :

Tourismusbüro :
Tourismusverein Sterzing
Stadtplatz 3
I-39049 Sterzing
Tel.: +39-0472-765 325
Fax: +39-0472-765 441
E-Mail: info@infosterzing.com
www.sterzing.com

letztes Speicherdatum:
05-Dez-2010