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| Pässe in der Schweiz | |||
| St. Gotthard - 2.108 m Entfernungen : Ausgangspunkt für die Gotthard-Überquerung ist der Ski-Ort Andermatt. Die rund 3 km nach Hospenthal bieten ein gutes Warmradeln, da die Strecke relativ flach verläuft. Rund 650 m Höhenunterschied sind auf 10 km zurückzulegen.
Wer auf 'alten' Spuren den Weg zur Höhe einschlagen will, kann der
kopfsteingepflasterten alten Gotthardstrasse folgen. Die Höhe bietet ein eher trostloses Bild. Das Hospiz /Albergo San Gottardo (Hotel) liegt etwas abseits von der hier oben breit angelegten Straße. Vom Hospiz zweigt auch die Tremola ab. Es ist die alte, mit Pflastersteinen versehene sich stark windende Südrampe, welche allerdings bei nassem Wetter gemieden werden sollte. Nicht umsonst wird vom Tal des Zitterns gesprochen. Die neue, gut asphaltierte Straße führt durch Galerien bei nur ca. 7 % Gefälle. Weite Schlaufen bieten später einen großartigen Blick ins Ticino-Tal. Erster Ort im Valle Leventina ist Airolo, wo bereits Italienisch gesprochen wird, da wir uns jetzt im Kanton Tessin befinden. Airolo bietet ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten
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Bahnverlad: Unterkunft :
Bücher :
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| Oberalp-Pass - 2.044 m Entfernungen :
Von Andermatt ist der Anstieg zum Pass mit 11 km relativ
kurz und landschaftlich äusserst schön. In vielen Serpentinen
windet sich die Strasse höher hinauf und gibt dabei immer wieder
den Blick auf Andermatt frei. Rund 600 m Höhendifferenz sind es bis auf den 2044 m hohen Pass, wo die Grenzlinie zwischen Graubünden und dem Kanton Uri verläuft. Auch eine Sprachgrenze gibt es : bisher wurde Deutsch gesprochen, im Vorderrheintal hingegen Rätoromanisch. Mit dem See ist die Höhe geschafft, ein Gasthaus bietet warme Speisen und ein Kiosk das übliche Touristenangebot. Genießen Sie den Blick über den See und die umliegenden Dreitausender. Von der Höhe rollen die Räder nun ins schöne Val Tavetsch. Einen urigen Eindruck vermitteln die Ortschaften Tschamut, Selva und Rueras, bevor mit Sedrun ein Hauptort des Tals erreicht wird. Mutter- wie Amtssprache in Sedrun ist Räto-Romanisch/Sursilvan. Vielleicht machen Sie in Sedrun eine verdiente Pause und probieren einmal ein paar Bündner Spezialitäten wie Capuns alla tatta, Bizzochels oder Maluns. |
Unterkunft : Bücher :
Sedrun Disentis Tourismus |
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| Flüela-Pass - 2.383 m Entfernungen : Startpunkt dieser Passtour ist Zernez im Engadin. In teils steilen Serpentinen windet sich die Strasse über 13,5 km durch
das Val Susasca hinauf zur 2383 m hohen Passhöhe.
Die Steigung liegt bei fast durchgehend 11 %. Insgesamt 10 Kehren auf gut ausgebauter Straße bringen uns auf die Höhe. |
Bahnverlad: Unterkunft : Sehenswertes : Bücher : |
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Entfernungen : geöffnet : 1. Juni bis 31. Oktober Eines vorweg : der Albula gilt als einer der schönsten
Velopässe der Schweiz. Von Filisur in 1032 m Höhe windet sich die Straße dicht an der Albula entlang durch eine herrliche Landschaft, welche die Mühen des Anstiegs voll entschädigt. Zunächst geht es circa 5 km lang angenehm los, doch dann warten 2 Kehren, die uns rasch an Höhe gewinnen lassen. Die Steigung beträgt hier bis 12 %. Beim Bergüner Klamm hat sich die wild dahinschäumende Albula einen tiefen Durchbruch erarbeitet. Die Felswände wölben sich fast bedrohlich über die Straße. An manchen Stellen geht es auf der anderen Seite über 100 m steil in die Tiefe. Dann flacht die Straße etwas ab und der trutzige Turm von Bergün kommt in Sicht. Mit Bergün (1367m) ist nach rund 8 km ein weiteres Bilderbuchdorf
erreicht. In reicher Vielfalt reihen sich die alten Bürgerhäuser
im Engadiner Stil aneinander. Typisch die Sgraffiti-Malerei an den Hauswänden,
kunstvolle Fenstergitter und große geschnitzte Holztüren. Geschmückt
werden die Erker oft mit Nelken. Die folgenden Kilometer zwischen Bergün
und Preda sind im Winter eine einmalig schöne Rodelstrecke. Jetzt im Sommer nutzten wir die Strecke als Radweg. Wir kommen an der Versuchsalp für Tierproduktion Weißenstein vorbein. Höher hinauf wird die Landschaft nun karger, denn wir haben längst die Baumgrenze hinter uns gelassen. Wir kommen ins Teufelstal,
das Val digl Diavel. Auffallend sind die herabziehenden Schuttströme.
Diese trostlos wirkende Steinlandschaft entstand durch einen mächtigen Felssturz. Flankiert von den Gipfeln des Albulastocks rollen
die Räder hinab Richtung Oberengadin. Die Abfahrt durch das Val d`Alva
ins Oberengadin ist kurz, aber eindrucksvoll. Nur rund 9 km und 9 Kehren
trennen den Radler von La Punt. Anmerkung : die Bahn ist auch eine gute Alternative
bei schlechtem Wetter. Einstiegsmöglichkeiten in : Filisur, Bergün,
Preda - die Höhe wird von der Bahn umgangen ! |
Bahnverlad: Sehenswertes : Unterkunft :
Tourismusbüro: LaPunt Tourist Information |
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Susten-Pass - 2.224 m geöffnet : 15. Juni bis 15. Oktober Unter Radfahrern gilt der Susten als einer der schönsten und modernsten Pässe in der Schweiz. Nach 8jähriger Bauzeit konnte die heutige Paßstrasse 1945 fertiggestellt werden und ist, da noch jung an Jahren, mit breiten Fahrbahnen, möglichst wenig Kehren und etlichen Parkplätzen ausgestattet. Insgesamt müssen 14 Tunnel durchfahren werden, wobei der längste Tunnel mit 325 m auf der Höhe zu finden ist. Der Sustenpass verbindet die Kantone Uri mit Bern. Bereits seit dem Mittelalter existierte ein Saumpfad über den Susten, dessen Name von "sust" für Lagerplatz herstammt. Der Susten bietet Ausblicke auf mehrere Dreitausender und deren Gletscher.
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Bahnverlad: Sehenswertes: Unterkunft : Susten: Alpin Center Sustenpass Tourismusbüro: Tourist Information Meiringen
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Brünigpaß - 1008 m Entfernungen: Mit der Überquerung des Brünigpasses verlassen Sie den Kanton Obwalden und gelangen ins sogenannte Berner Oberland im Kanton Bern. Die Tour startet in Giswil und ist anstrengend, da der Der Paß kann alternativ mit der Bahn von Giswil aus überquert werden. Es gibt vom Bahnhof Giswil stündliche Verbindungen. Die Tickets müssen am Automaten gezogen werden. Für das Rad benötigen Sie ebenfalls ein Ticket. Die Bahn begleitet die Hauptstrasse zum Kaiserstuhl, führt dann am östlichen Lungerer Seeufer entlang nach Lungern und dann hinauf zur Paßhöhe, wo sich der Bahnhof Brünig-Hasliberg befindet. Bei guter Wetterlage können Sie also auf der Höhe aussteigen und das Rad bergab rollen lassen. Der Radweg geht von Giswil bald bergan nach Bürglen. Dann geht es auf einem Schotter-Waldweg gut 6 km am Ufer des schönen Lungerer Sees nach Lungern. Hier beginnt der steile Anstieg. Es gibt eine alternative Naturstrasse, die jedoch sehr steil und felsig ist und nicht empfehlenswert erscheint. Die normale Autostrasse ist Teil der Nationalstrasse 8 und auch Hauptstrasse Nr. 4. Die maximale Steigung beträgt 8 % auf beiden Seiten. Gut in die Pedale treten muss man bis zum Kaiserstuhl, dann ist das Stück bis Lungern flacher, bevor es wieder steiler wird. Auf dem Brünigpaß steht das Gasthaus Waldegg, welches nach der geschafften Höhe von 1008 m zu einer Rast einlädt. Unweit der Höhe verläuft die Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Sie haben die Wahl zwischen zwei Routen nach Meiringen. Der Radweg Nr. 9 des Velolandes führt in einem Bogen über Hohfluh nach Meiringen. Dabei geht es nochmal leicht bergan und auf asphaltiertem Weg durch die Bergwelt nach Meiringen. Die letzten circa 3 km der gesamten 8 km haben ein starkes Gefälle. Meiringen wirkt fast städtisch nach unserer Tour durch kleine Dörfer und Weiler und bietet alle Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist Ausgangspunkt für etliche Pass-Fahrten. |
Bahnverlad: Sehenswertes: Tourist Information Meiringen |
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| Pässe in Italien | ||
Jaufenpass - 2094 m Sterzing (Vipiteno) (948 m) - 15 km - Jaufenpasshöhe
(Passo di Monte Giovo) (2094 m)
Die Bergtour beginnt im malerischen Sterzing. Vor dem Start ist es ratsam, sich im Ort noch mit ausreichend Proviant zu versorgen. Die recht schmale Strasse steigt konstant und mit durchschnittlich 7,6 Prozent an. Mischwald ist ein angenehmer Schattenbringer im Sommer. Die Serpentinen lassen uns rasch an Höhe gewinnen. Ungefähr 2 km vor der Passhöhe liegt das Jaufenhaus in exponierter Lage auf 1887 m ü. M. Hier oben ist schon längst die Baumgrenze überschritten. Die Pause hier oben ist verdient und gewährt außerdem einen herrlichen Blick auf das tief unten liegende Passeiertal und die imposante Bergwelt. Nach Süden erstreckt sich das schneebedeckte Ortlermassiv sowie die Ötztaler Alpen. Die leichte Steigung bis zum Schild Paßhöhe 2094 m ist nun rasch bewältigt. Eine schöne Abfahrt liegt vor uns, aber die Serpentinen sind aufmerksam zu fahren. Der Paß ist über die Wintermonate gesperrt. Auskunft gibt das Tourismusbüro in Sterzing. Der Paß kann jedoch oft auch mit dem Rad befahren werden, wenn er noch für Autos und Busse gesperrt ist. |
Bahnverladung : Unterkunft : Sehenswertes : Bücher : Tourismusbüro : |
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| letztes Speicherdatum: 05-Dez-2010 |
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