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Touren in Niederösterreich    
     

Traisental-Radweg

Ein Mostviertler „Kraftweg“ von mild bis wild

Streckenlänge : 111 km
Streckenführung : leicht bis mittelschwierig, Radwege oder ruhige Nebenstrassen
Beschilderung : durchgängig
Traismauer a.d. Donau - 11 km - Herzogenburg - 12 km - St. Pölten - 14 km - Wilhelmsburg (321 m ) - 13 km - Lilienfeld - 24 km - St. Aegyd - 37 km - Mariazell



Seit seiner Eröffnung im Juni 2007 hat sich der Traisental-Radweg zu einer der beliebtesten Radrouten im niederösterreichischen Mostviertel entwickelt. Zunächst führte der Radweg über 50 km entlang der Traisen von Traismauer bis Lilienfeld. Seit Juni 2007 präsentiert nun sich der Weg um 61 km verlängert bis Mariazell. Die komplette Strecke wurde neu beschildert. Der Radweg bietet viele Facetten : von den sanften Hügeln um Traismauer radelt der Besucher bis in die Berge um Mariazell. Unterwegs erwarten den Radler gut vorbereitete Gasthöfe und Pensionen.

Das Untere Traisental ist das älteste Weinbaugebiet Österreichs. So verwundert es nicht, daß in Traismauer über 50 Heurige fast immer "ausg'steckt" haben, d.h. daß hier zum gemütlichen Beisammensitzen beim Wein und regionaltypischen Schmankerln eingeladen wird.

Der Radweg leitet vom Startort Traismauer nach Herzogenburg. In Einöd geht es über eine schmale Holzbrücke auf die andere Uferseite. Immer dicht am Wasser entlang radeln Sie weiter bis ins 12 km entfernte St. Pölten. Die Strecke ist flach, so dass dieses Stück gut für Familien mit Kindern zu befahren ist. Die Landeshauptstadt Niederösterreichs gilt als sehr fahrradfreundlich. So wurde 2005 die Fußgängerzone in der Innenstadt für Radfahrer geöffnet. Nach einer Umfrage werden rund 10 % aller Verkehrswege mit dem Rad erledigt.
Von der größten Stadt Niederösterreichs mit
seinen rund 51.500 Einwohnern führt der Radweg weiter auf asphaltierten Uferwegen und verkehrsarmen Nebenstrassen nach Wilhelmsburg, wo die Berge anfangen, und das man "das Tor zum Traisental" nennt.

Der nächste Ort Lilienfeld beheimatet das Stift Lilienfeld, das ein Kloster der Zisterzienser Mönche ist. Der Ursprung geht zurück in das Jahr 1202. Weiter geht die Fahrt auf idyllischen Uferwegen über Schramberg bis Freiland, wo Sie sich von einer der beiden Quellflüsse der Traisen, der Rechttraisen oder auch Türnitzer Traisen genannt, verabschieden. Jetzt folgen Sie der Unrechttraisen, die Sie über Hohenberg und dann leicht steigend nach St. Aegyd am Neuwalde begleitet. Dann sucht das Flüsschen seinen eigenen Weg.

Die Strecke wird nun auf dem letzten Teilstück anspruchsvoller. Es wird gebirgiger. Ein unerwartetes Erlebnis bietet das Kameltheater Kernhof. Kamele und auch andere Tiere als Schauspieler. Lassen Sie sich überraschen. Herbert und Dorli Eder verwirklichten einen Lebenstraum und machten aus einem wilden, felsigen Berghang ein Naturparadies."Don Camelo" öffnet den gesamten Park freitags, samstags, an Sonn- und Feiertagen bei jedem Wetter von 10 bis 20 Uhr von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.

Ab Kernhof wartet ein etwa 4 km langer Anstieg auf das Gscheid direkt an der Grenze zur Steiermark. Nun wechseln Sie auf eine wenig befahrene Landstrasse, die Sie über Ulreichsberg auf der Walsternstrasse zum Hubertussee leitet. Der See wurde 1906 angelegt und beheimatet verschiedene Forellenarten. Sie sind inzwischen auf Steiermarker Gebiet. Entlang der Walster gelangen Sie an Ihr Tourziel Mariazell mit der Basilika. Die Basilika Mariä Geburt ist ein wichtiger Wallfahrtsort. Der Legende nach geht die Gründung auf den 21. Dezember 1157 zurück. Urkundlich erstmals erwähnt wird Mariazell im Jahr 1243. Besondere Ehre wurde Mariazell im September 2007 erwiesen : Papst Benedikt XVI überreichte die "Goldene Rose", eine aus Gold geschmiedete Blüte, die mit duftenden Essenzen gefüllt ist und deren Schenkung eine besondere Auszeichnung darstellt.

Der Traisental-Radweg kann in beiden Fahrtrichtungen empfohlen werden. Die Strecken zwischen St. Pölten und Mariazell kann gemütlich mit der Mariazeller Bahn überbrückt werden.

Der Radweg kann durch die Fahrt auf dem Donauradweg ab dem imposanten Barockstift Melk mit der prachtvollen Bibliothek verlängert werden.


 

Sehenswertes :
Traismauer : hist. Stadtkern, Saurierpark "Jurassic Island"
St. Pölten : Altstadt, Rathaus, Dom mit Domkirche, Herrenplatz (Markt)
Lilienfeld :Stift Lilienfeld ist ein Kloster der Zisterzienser
Mariazell :Basilika, Mariazeller Europeum

Bücher : bikeline „Radatlas Mostviertel“ beschreibt im Detail den gesamten Traisental-Radweg und die schönsten Stationen an der Route (€ 9,90).


Karten :

Tourismusbüro :
Mostviertel Tourismus
Adalbert-Stifter-Straße 4
A-3250 Wieselburg
Tel. +43-7416-521 91
Fax +43-7416-530 87
E-Mail : office@most4tel.com
www.mostviertel.info

Gemeindeamt Traismauer
Tel. +43-2783-8555
E-Mail: info.traismauer@aon.at
www.traismauer.at

Tourismusinformation St.Pölten
Rathausplatz 1
A-3100 St.Pölten
Tel.: +43-2742-353354
Fax: +43-2742-333-2819
E-Mail: tourismus@st-poelten.gv.at
www. st-poelten.gv.at

Tourismusverband Mariazeller Land
Hauptplatz 13
A-8630 Mariazell
Tel.: +43-3882-2366
Fax: +43-3882-3945
E-Mail: tourismusverband@mariazellerland.at
www.mariazell.at



Rund um St. Pölten

Streckenlänge : 44 km
Streckenführung : ruhige Nebenstrassen und unbefestigte Wege, auch holprige Feldwege (ca. 1 km)


Die Rundtour startet am Bahnhof von St. Pölten. Auf einer Länge von 44 km geht es über Radlberg, Pottenbrunn, Windpassing und Schwadorf zurück nach St. Pölten.
Bahnhof St. Pölten. Meist wird auf ruhigen Landstrassen bzw. Nebenstrassen gefahren. Zwischendurch müssen die Räder über unbefestigte Wege gefahren werden. Zwischen Witzendorf und dem St. Pöltener Stadtwald ist auf circa 1 km Länge ein holpriger Feldweg zu nehmen.

 

 


Sehenswertes :
St. Pölten : Altstadt, Rathaus, Dom mit Domkirche, Herrenplatz (Markt)


Tourismusbüro :

Tourismusinformation St.Pölten
Rathausplatz 1
A-3100 St.Pölten
Tel.: +43-2742-353354
Fax: +43-2742-333-2819
E-Mail: tourismus@st-poelten.gv.at
www. st-poelten.gv.at