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Radtouren in Bayern
     

Romantische Straße

Streckenlänge: ca. 420 km

Eine romantische Radtour vom Main zu den Alpen mit ca. 420 km führt Sie von der Residenzstadt Würzburg nach Füssen am Alpenrand.

Attraktive Orte entlang der Route sind Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim, Weikersheim, Creglingen und das malerische Rothenburg o.d. Tauber.

Weiter geht es nach Feuchtwangen, Dinkelsbühl, Nördlingen, Donauwörth, Augsburg, Friedberg, Landsberg am Lech, Hohenfurch, Schongau, Peiting, Rottenbuch, Steingaden, Wieskirche, Schwangau, Füssen.

 


 

Unterkunft:

Sehenswürdigkeiten:
Wieskirche
die Königsschlösser

Bücher:
Bikeline Romantische Straße
Von Würzburg nach Füssen. Ein original bikeline-Radtourenbuch € 11,90


Karten:
Bildatlas Tauber und Neckar.
Stuttgart, Heilbronn, Rothenburg. Entlang der Romantischen Straße, durchs Hohenloher Land, in den Schwäbischen Wald.
Erschienen: 09.1998 € 8,50

 

Tourismusbüro:
Touristik-Arbeitsgemeinschaft Romantische Straße
Marktplatz, D- 91550 Dinkelsbühl
Tel. 09851-90271
Fax :09851-90281

E-Mail: tourismus@romantischestrasse.btl.de
www.romantischestrasse.de


Fünf-Seen-Tour

Starnberger See - Ammersee - Wörthsee - Pilsensee - Wesslinger See
 


Sehenswürdigkeiten:

Bücher:

 

Herbke, Stefan
Die schönsten Tagesausflüge im Fünfseenland.
Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Wesslinger See. Baden - Wandern - Segeln - Einkehr - Kultur
Erschienen: 07.2005
€ 12,95

Karten:
Fünfseenland, Ammersee, Starnberger See
Wander-, Rad- und Freizeitkarte. Radtouren, Wanderwege, Beih. 'Touristische Informationen'. 1 : 75.000
Erschienen: 01.2005 € 6,80

 

Tourismusbüro:
Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land
Postfach 1607, D- 82306 Starnberg
Tel. 08151-9060-0
Fax: 08151-9060-90

E-Mail: tourist-info@starnberger-fuenf-seen-land.de
www.starnberger-fuenf-seen-land.de


Altmühl-Radweg

Streckenlänge: ca. 166 km

Streckenführung: flach

Der Altmühl-Radweg zählt zu Recht zu den beliebtesten Radwegen in Deutschland. Aufgrund der absolut flachen Wegführung ist er auch für Kinder bestens geeignet.

Es erwartet Sie eine herrliche Landschaft, wo Sie von der Hektik des Alltags einmal so richtig ausspannen können.

Die Strecke führt meistens nah an der gemächlich dahinfließenden Altmühl entlang. Es geht vorbei an herrlich saftigen Wiesen- und Uferlandschaften.

Beeindruckend sind die mächtigen Felsen der Juraalb. In den zahlreichen netten Orten entlang des Radweges finden Sie Entspannung und Stärkung.

Wer nicht das eigene Rad mitbringen kann, findet eine Vielzahl von Radvermietstationen mit bestens ausgestatteten Rädern. Fahrradfreundliche Häuser längs der Strecke verwöhnen den Radtouristen.

Für die 166 km lange Strecke sollten Sie sich Zeit gönnen, denn die malerischen Orte laden immer wieder gern zum Verweilen ein und es gibt überall Nettes zu entdecken.

In Eichstätt ist das Juramuseum eine gute Gelegenheit sich mit der Flora und Fauna vor rund 150 Mio. Jahren zu beschäftigen.

Falls Sie von der Mühlbachquellhöhle hören : dieses neu entdeckte Naturwunder ist für die Öffentlichkeit verschlossen und nur für Spezialisten zugänglich)


Dietfurt nennt sich auch die Siebentälerstadt. und wartet mit einem mittelalterlichen Stadtbild auf

Kehlheim mit Wallhalla
In Kehlheim angekommen können Sie auf das Schiff wechseln und die gemütliche Fahrt zum Donaudurchbruch und zum malerischen Kloster Weltenburg antreten.

 



 


Unterkunft:
vom Campingplatz über Gasthöfe, Privatunterkünfte, Bauernhöfe bis zu Hotels reicht die Angebotspalette
Beilngries:
Hotel Fuchsbräu, Beilngries
Landidyll-Hotel Fuchsbräu in Beilngries,
Tel. 08461-6520


 

Sehenswürdigkeiten:
Gunzenhausen: historische Altstadt mit fränkischem Fachwerkstadel, Altmühlsee
Treuchtlingen: Thermalquelle
Pappenheim: Burg Pappenheim, Ende Juni Ritterfest
Solnhofen: Sola Basilika - rom. Überreste eines Klosters
Dollnstein: mittelalterliche Stadtmauer
Eichstätt: Bischofs- und Universitätsstadt, der Residenzplatz gilt als schönstes Barockensemble in Süddeutschland, Eichstätter Juramuseum (Urvogel Archaeopteryx)
Walting: Bergfried d. ehem. Wasserschlosses Rieshofen (etwas außerhalb von Walting)
Kipfenberg: im August Limes-Fest
Kinding: Wehrkirche mit 3 Wehrtürmen
Beilngries: historische Altstadt mit Tortürmen aus 15. Jh.
Dietfurt: Altmühltaler Mühlenmuseum mit 500 Jahre alte, funktionsfähige Mühle, Chinesenbrunnen, Schloß Töging, Wallfahrtskirche Griesstetten
Riedenburg: Kristallmuseum, Jagdfalkenhof auf der Rosenburg
Essing : Burgruine Randeck, Holzbrücke über Main-Donau-Kanal ist mit 193 m die längste in Europa
Kehlheim: Befreiungshalle auf dem Michelsberg, Archäologisches Museum

Bücher:
Bikeline Altmühl-Radweg.
Von Rothenburg o. d. T. nach Kelheim an der Donau. Original bikeline-Radtourenbuch € 10,90

Die Altmühl
Schrenk, Johann
Bilder einer Landschaft zwischen Rothenburg und Regensburg € 24,90

 

 

 

 

Karten:

Deutsche Radtourenkarte 41. Altmühltal, Hallertau 1 : 100 000.
Donauwörth, Ingolstadt, Regensburg.
€ 7,90

 

 

Tourismusbüro:
Informationszentrum Naturpark Altmühl
Notre Dame 1, D-85072 Eichstätt
Tel. 08421-98760
Fax 08421-9876-54
www.naturpark-altmuehltal.de

Tourist Information Dietfurt
Hauptstrasse 26, D-92345 Dietfurt

Tel. 08464-640019
Fax 08464-640035

www.dietfurt.de


Bayerischer Wald

   

Rund um den Tegernsee

Streckenführung: flach
Rundtour

Tegernsee - Rottach-Egern - Bad Wiessee - Gmund

Umgeben von sanften Hügeln und bewaldeten Bergen liegt der Tegernsee nur etwa 50 km südlich von München entfernt in einem breiten und sonnigen Tal. Vor der herrlichen Kulisse des Alpenrandes gelegen, bietet der Tegernsee eine wunderbare Gelegenheit zu einer Tour ohne Steigungen.

Zur Einkehr lädt das u.a. das bekannte Braustüberl in Tegernsee, aber auch viele andere urige Gaststuben warten mit deftigen Gerichten und einer kühlen Maß Bier ein.

 

Radwandern mit der Bayerischen Oberlandbahn

21 Radtouren, 96 Seiten, Kartographie 1:50.000
Sehenswürdigkeiten, Radwegebeschreibung, Streckenbeurteilung, Wissenswertes und Einkehrmöglichkeiten.
ISBN: 3-931944-60-3
€ 10,00

Erhältlich bei :
Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Tegernseer Str. 20a
83734 Hausham

E-mail : info@tegernsee-schliersee.de
www.tegernsee-schliersee.de

 



Unterkunft:
etliche Hotels, Pensionen und Privatunterkünfte stehen zur Verfügung
Sehenswürdigkeiten:
Tegernsee: ehemaliges Benediktinerkloster mit der berühmten Klosterkirche St. Quirin
Museen, Ganghofer-Haus, Stieler-Haus, Ludwig-Thoma-Haus.
Rottach-Egern: Kutschen-, Wagen- und Schlittenmuseum
Gmund: die barocke Pfarrkirche St. Ägidius, Heimatmuseum im ehemaligen Jagerhaus
Bad Wiessee: Spielcasino, Deutschlands stärkste Jodschwefelquellen, Quirinusöl-Kapelle, die Wiesseer Friedenstaube, der alte Troad-Stadl, die Kirche Maria-Himmelfahrt

Bücher:
Wander- und Schmankerlführer Tegernsee und Umgebung.
Die 10 schönsten Rundwanderwege mit Schmankerloasen, Sehenswürdigkeiten und Naturtips.
Erschienen: 01.0001 € 5,00

 

Karten:

Listl, Martha; Listl, Werner
Tegernsee und Schliersee. Rother Radführer.
44 Radwanderungen für Genießer zwischen Isar und Inn.
Erschienen: 10.1996 €9,90


Tegernsee / Schliersee 1 : 50 000.
Wander- und Radtourenkarte.
Erschienen: 08.2004
Kurzbeschreibung:Faszination InformationKOMPASS-Wanderkarten enthalten alles Wissenswerte für Wanderer wie aktuelle Wanderwege mit Markierungen, empfehlenswerte Radrouten und wichtige touristische Informationen € 6,95

Radwandern mit der Bayerischen Oberlandbahn erhältlich beim u.g. Tourismusbüro

Tourismusbüro:
Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Tegernseer Str. 20a, D- 83734 Hausham

E-mail : info@tegernsee-schliersee.de
www.tegernsee-schliersee.de


Radeln im Landkreis Pfaffenhofen - im Land des Hopfens


Herrliche Radtouren im Hopfenland auf flachen und wenig befahrenen Feldwegen oder Nebenstraßen bietet der Landkreis Pfaffenhofen.

Die "Ilmtal-Tour" führt von Jetzendorf bis Vohburg.

Die "Paartal-Tour" leitet durch das Schrobenhausener und Pfaffenhofener Spargelland von Hohenwart nach Manching.

Beide Touren haben Anschluß an den Donauradweg.

Eine detaillierte Tourenbeschreibung finden Sie unter www.landkreis-pfaffenhofen.de unter dem Menüpnkt Freizeit & Tourismus/ Radeln

 

Hinweis :
Hallertauer Hopfenspargelwochen (Ende März bis Anfang April)
Hallertauer Spargelwochen
(Ende April bis Mitte Juni)

Hallertauer Hopfenwochen
(Anfang August bis Mitte September)

Hallertauer Wildwochen
(Ende Oktober bis Ende November)

 

 

Info

Sehenswürdigkeiten:
Kloster Scheyern
Kloster Hohenwart
St. Kastl Langenbruck
Burgberg Vohburg

Lehrpfad Wolnzach (4 km lang, Info über Hopfen, Landwirtschaft, Wald und Landschaft der Hallertau)
Wolnzach: Dt. Hopfenmuseum
Geisenfeld: Hallertauer Hopfen - u. Heimatmuseum
Manching: Keltisch-Römisches Museum
Pfaffenhofen: Trabrennbahn Hopfenmeile, Erlebnis-Schwimmbad, Heimatmuseum, histor. Werkstatt mit Lebzelterei u. Wachsziehermuseum

Bücher:

Die Hallertau.
Heimatbuch.
Herausgegeben von, Red. von: Vogel, Dieter/Rettenmeier, Christine/Schötz, Manfred €19,80

 

Karten :

Freizeit- und Radelspaß im Hopfenland Pfaffenhofen, Fahrradkarte m. Führer
Willkommen im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm. Der Landkreis, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Gastronomie, Übernachtung, Radeln und noch vieles mehr. 1 : 75.000
Erschienen: 01.2003 € 7,90

Radlspass und Freizeitkarte
Hallertau 1 : 100.000.
Sehenswürdigkeiten in der Hallertau, Radwege: Rund um die Hallertau, Hopfentour, Abens-Radweg, Große Laaber Radweg, Ilmtaltour, Paartaltour und weitere Radtouren, erschienen im Galli-Verlag € 6,90

Tourismusbüro :
Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm - Tourismus
Hauptplatz 22, D- 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm
Tel. 08441-27-259
E-Mail :
tourismus@landratsamt-paf.de
www.landkreis-pfaffenhofen.de


 

Via Bavarica Tyrolensis - von Bayerns Hauptstadt nach Tirol

Streckenlänge : ca. 220 km

München - Holzkirchen - Rottach-Egern - Fall - Achenkirch - Maurach - (Jenbach) - Lengries - Bad Tölz - Geretsried - Wolfratshausen - München

Die Via Bavarica Tyrolensis verbindet auf eindrucksvolle Weise das bayerische Voralpenland mit dem Tiroler Inntal. Die Tour wird über mehrere Tage ganz nach Belieben entweder im Uhrzeigersinn über das Tegernseer Tal Richtung Achensee gefahren, oder aber von München aus über das Tölzer Land südwärts. Wir entscheiden uns in der Beschreibung für die erste Variante.
Die Isar leitet hinaus aus der Großstadt. Auf asphaltiertem Sträßchen rollen die Räder leicht Richtung Oberhaching und weiter durch das Münchner Voralpenland mit Holzkirchen. Etappenziel ist der Tegernsee, welcher beidseitig gut zu befahren ist. Das Westufer mit dem mondänen Bad Wiessee ist mit seinen 20 km Uferlänge 5 km länge als die Ostseite. Am Südende des Sees lädt Rottach-Egern zum Verweilen ein. Nur wenige Kilometer trennen uns von Wildbad Kreuth. Die Weissach begleitet uns weiter zum Achenpaß. An der Kaiserwacht ist die deutsch-österreichische Grenze erreicht. Die Räder rollen hinab nach Achenkirch. Jetzt begleitet uns das türkisfarbene Wasser des Achensees. Dicht am Ufer vorbei radeln wir bequem bis Maurach. Hier muß eine Entscheidung getroffen werden : soll die rasante Abfahrt hinunter nach Jenbach gewagt werden ? Der Weg hinauf zum Achensee ist steil, jedoch könnten die 400 m Höhenunterschied mithilfe der Achensee-Dampfbahn überwunden werden.

Wer die Rundreise zurück bis München geplant hat, radelt den gleichen Weg bis zur ehemaligen Grenzstation zurück und wendet sich dann entlang der Walchen zum fjordartigen Sylvensteinstausee. Die Auffahrt zur Dammkrone wartet mit einem eigenen Radtunnel auf. Über Fall (Ludwig Ganghofers "Der Jäger von Fall") gelangen wir nach Lenggries in den Isarwinkel. Die Isar wird nun Wegbegleiter und wir folgen dem Isarradweg nach Bad Tölz mit seiner historischen Marktstrasse. Weiter durch den sogenannten Malerwinkel radeln wir durch kleine Ortschaften nach Geretsried und dann dicht am Isarufer entlang nach Wolfratshausen. Weiter von der Isar begleitet radeln wir Richtung München, wo eine abwechslungsreiche Tour leider zu Ende geht.


 

Tourismusbüro:
Tölzer Land Tourismus
Prof.-Max-Lange-Platz 1, D- 83646 Bad Tölz
Tel. 08041-505206
E-Mail : info@toelzer-land.de
www.toelzer-land.de
www.radeln.info

Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Tegernseer Strasse 20a, D- 83734 Hausham
Tel. 08026-920700
E-Mail : info@tegernsee-schliersee.de
www.tegernsee-schliersee.de

Achensee Tourismus
Rathaus 387, A-6215 Achenkirch
Tel. +43-(0) 5246-5300
E-Mail : info@achensee.info
www.achensee.info

Tourismusamt München
Sendlinger Str. 1, D-80331 München
Tel: 089-233 96 500
Fax: 089-233 30 233
E-Mail: tourismus@muenchen.de
www.muenchen.de

Radweg-Info und die kostenlose Broschüre sowie das Ringbuch (€ 7,90) erhältlich über die Internetseite oder die offiziellen Infostellen

www.via-bavarica-tyrolensis.com


Benedikt-Radweg - auf den Spuren von Papst Benedikt XVI zwischen Inn und Salzach

Streckenlänge : ca. 235 km
Rundkurs

Streckenführung: überwiegend flach
Streckenbeschaffenheit: Der Radweg ist über weite Strecken asphaltiert, jedoch auch einige Schottertrecken. Nicht komplett autofrei

Altötting - 2 km- Neuötting 16 km - Marktl am Inn - 8 km - Hohenwart -7 km - Burghausen - 2 km - Raitenhaslach - 19 km - Tittmoning - 8 km - Waging am See - 12 km - Traunstein - 10 km - Chieming - 7 km - Seebruck - 8 km - Seeon - 17 km - Gstadt - 17 km - Amerang - 20 km - Wasserburg - 21 km - Gars - 5 km - Kloster Au - 5 km - Aschau am Inn - 14 km - Mühldorf - 6 km - Tüßling - 7 km - Altötting

Mit dem Benedikt-Radweg werden die biografischen Stationen von Papst Benedikt erradelt.

Da es sich um einen Rundkurs handelt, kann der Radler an vielen Punkten des Radweges einsteigen. Für die Bahnanreise bieten sich folgende Orte an : Altötting, Marktl am Inn, Burghausen, Traunstein, Wasserburg, Mühldorf am Inn.

Wir wählen die Wallfahrtsstadt Altötting als Ausgangsort. Johannes Paul II pflanzte hier 1980 die Papstlinde am Bruder-Konrad-Platz. Jahr für Jahr pilgern rund eine Million Besucher zum Marienheiligtum der Stadt. Im Rahmen seiner Pastoralreise nach Bayern im September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. am 11. September 2006 auch den Wallfahrtsort Altötting und feierte mit tausenden Gläubigen eine Heilige Messe auf dem Kapellplatz.

Durch das Landschaftsschutzgebiet „Gries" geht es das 2 km entfernte Neuötting. Der Ort wurde bereits im 13. Jh. von den Wittelsbachern gegründet. Am Stadtplatz reihen sich die Bürger- und Geschäftshäuser im typischen Inn-Salzach-Stil dicht aneinander. Sie überqueren die Innbrücke und radeln durch Auwald und weiter vorbei an zwei Badeseen zum 16 km entfernten Marktl am Inn.

Marktl am Inn wurde bekannt, da es Geburtsort von Josef Ratzinger ist. Hier wurde der heutige Papst 1927 geboren. Es geht über die Innbrücke und weiter auf der Alten Poststrasse. Nach 8 km ist Hohenwart erreicht. Weiter durch den idyllischen Ort Mehring radeln Sie nach Burghausen mit seiner überaus markanten Burganlage, die die längste Burg Europas ist. Sehenswert und eine Pause wert ist die Altstadt, die sich zwischen Burgrücken und Fluss zwängt. Der Salzhandel verschaffte Burghausen Reichtum. Noch heute kann man auf den "Plätten", den nachgebauten Kähnen des Salzhandels, den Fluss von Tittmoning nach Burghausen bereisen.

Doch zurück auf's Rad. In Raitenhaslach wartet die 1146 gegründete Zisterzienserabtei auf Ihren Besuch. Die Klosterkunstschätze und die weitläufige Anlage mit Gasthaus laden zum Verweilen ein. Ein weiteres Highlight ist die Rokoko-Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ von 1764 in Marienberg.

Tittmoning, das nächste Etappenziel, war ab 1929 Wohnort der Familie Ratzinger.

“Tittmoning – schreibt Joseph Ratzinger in seiner zweiten Biografie von 1998 – ist das Traumland meiner Kindheit geblieben. Da ist der große, ja, majestätische Stadtplatz mit seinem noblen Brunnen, begrenzt vom Laufener und vom Burghausener Tor, von stolzen alten Bürgerhäusern umschlossen – wahrhaftig ein Platz, der größeren Städten Ehre machen würde.“ Und einige Zeilen weiter: „Am meisten aber liebten wir die schöne alte barocke Klosterkirche, die einst den Augustiner-Chorherren gehört hatte...“

 

Sehenswertes :
Wallfahrtsstadt Altötting: Gnadenkapelle, Schatzkammer und Panorama
Neuötting: Stadtmuseum
Marktl am Inn: Geburtshaus Papst Benedikts XVI, Heimatmuseum
Burghausen: Burg, Altstadt, Kloster Raitenhaslach
Salzachstadt Tittmoning: Burg, Stadtplatz
Waging: Bajuwarenmuseum
Traunstein: hist. Stadtplatz, Salinenviertel, Heimatmuseum
Seebruck: Römermuseum
Kloster Seeon
Chiemsee: Herreninsel, Fraueninsel
Wasserburg: Kirche St. Jakob, hist. Rathaus
Klöster Gars und Au am Inn
Aschau am Inn: Wallfahrtskirche Pürten
Mühldorf am Inn: Stadtplatz, hist. Rathaus und Museum Lodronhaus

Tourismusbüro :
Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach e.V.
Kapellplatz 2a, D-84503 Altötting
Tel. 08671-506228
Fax 08671-85858
E-Mail : info@inn-salzach.com
www.benediktweg.info
www.inn-salzach.com

www.klosterwelten.com


Chiemsee

Streckenlänge : ca. 60 km
Streckenführung : leicht
Rundkurs

Eine Rundtour für Genießer mit herrlichen See- und Alpenpanoramen!

Der Chiemsee Uferweg führt einmal rund um den Chiemsee, meist direkt am Ufer entlang.

Die Radroute rund um den Chiemsee hat nur wenige kurze und sanfte Steigungen und ist deshalb auch für Untrainierte, Kinder und Senioren bestens geeignet.

 

Sehenswertes:

Herrenchiemsee
Fraueninsel

Tourismusbüro:
Chiemsee Tourismus e.V. & Co.KG.
Chiemsee Infocenter
Felden 10, D-83233 Bernau a. Chiemsee
Tel 08051-96555-0
Fax 08051-96555-30
E-Mail : info@chiemsee.de

Chambtal-Radweg

Streckenlänge: 22 km
Streckenführung : bis auf wenige Ausnahmen auf asphaltiertem Weg, meist in Flußnähe
Beschilderung: durchgehend mit einheitlichem Logo
Cham - 22 km - Furth im Wald

Der Chambtal-Radweg startet am Radpavillon in Cham-Stadellohe. Hier können Räder kostenlos (!) in abschliessbaren Boxen untergebracht werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Stadt ohne Rad und Gepäck zu erkunden.

Sie folgen zunächst dem Regental-Radweg, der bis Kammerdorf deckungsgleich mit dem Chambtal-Radweg läuft. Hierbei folgen Sie zunächst dem Regen und nicht dem Champ, der ein Nebenfluss des Regen ist. Am ehemaligen Bahnhofsgebäude trennen sich die beiden Radwege und es geht in nordöstlicher Richtung weiter. Auch wenn die Berge zum Greifen nah erscheinen, radeln Sie ohne Steigung locker dahin. Der Hohenbogen ist leicht durch die markanten Doppel-Radartürme zu identifizieren, während auf dem Schwarzriegel ein Fernsehturm zu erkennen ist. Weiter östlich liegt der 742 m hohe Haidstein.

In Arnschwang, dem Tor zum Hohenbogenwinkel, lädt der Jubiläumspark nach knapp 16 geradelten Kilometern zum Rasten ein. Auf dem idyllisch zwischen Teichen und Bachläufen angelegten Rundweg informieren Tafeln über seltene Vogelarten, die im Frühjahr an den Ufern des Chamb brüten.

Hinter Arnschwang müssen Sie für rund 300 m auf die Strasse ausweichen, doch dann geht es schon auf dem ruhigen Radweg, eingebettet zwischen Chamb und Oberpfalzbahn, weiter nach Furth im Wald. Bei Km 19 finden Sie nochmal einen idyllisch gelegenen Rastplatz direkt am Fluss gelegen. Von hier ist der letzte Kilometer bis zum Stadtrand von Furth im Wald ohne asphaltierte Decke zu radeln. Die einzige Steigung erwartet Sie am Zielort, denn die Burgstrasse wartet mit einer 12 %igen Steigung bis zum Rathaus und dem Further Stadtplatz auf. Furth im Wald, die Drachenstadt, wartet mit etlichen Sehen

 



Sehenswertes:

Cham: Biertor, Straubinger Turm, Kirchen, Marktplatz mit Brunnen, Rathaus, Museum SPUR, Cordonhaus, Stadtmauer
Weiding: altes Bauernhaus
Arnschwang: Jubiläumpark unweit der Kirche mit Kräuter- und Gewürzgarten, Rundweg
Furth im Wald:
Deutsches Drachenmuseum u. Further Landestormuseum
Further Stadtturm (Besteigung möglich)
Further Drachen, Further Waffen- bzw. Hammerschmiede (Voithenberghammer),
Further Glockenspiel (Am Schloßplatz), Täglich 11 Uhr u. 18 Uhr,
Further Felsengänge

Tourismusbüro:
Tourismusbüro Cham
Propsteistr. 46 (im Cordonhaus), D- 93413 Cham
Tel. 09971–8034–93
Fax 09971-79842
E-Mail : tourismus@cham.de
www.cham.de

Tourist-Info Furth im Wald
Schloßplatz 1, D-93437 Furth im Wald
Tel. 09973-50980
Fax 09973-50985
E-Mail: tourist@furth.de
www.furth-hohenbogenwinkel.de


Rottal-Radweg

Streckenlänge: ca. 94 km
Streckenführung: zum größten Teil asphaltiert
Beschilderung: durchgehend beschildert, weißes Schild mit grüner Schrift

Neumarkt St. Veit – 12 km - Massing – 14 km - Eggenfelden – 14 km - Postmünster – 3 km - Pfarrkirchen – 13 km– Bad Birnbach – 11 km – Bad Griesbach – 8 km - Pocking –7km - Ruhstorf an der Rott – 12 km – Neuhaus am Inn

Der Radweg folgt der Rott von der Quelle bis zur Mündung in den Inn.

Mit Erreichen des Inn läßt sich die Tour auf dem Inntal-Radweg fortsetzen.


 

Sehenswertes:
Neumarkt-Sankt Veit: Stadtplatz und Klosteranlage Sankt Veit
Massing: Freilicht-Bauernhof-Museum, Wallfahrtskirche
Eggenfelden: Stadtplatz im Inn - Salzach - Baustil, spätgotische Kirche, Heimatmuseum, Theater
Postmünster: Großes Sport- und Freizeitgelände am Rottauensee, spätgotische Pfarrkirche Sankt Benedikt
Pfarrkirchen: Stadtplatz im Inn - Salzach - Baustil, gotisches Rathaus, Wallfahrtskirche Gartlberg
Bad Birnbach: Rottal-Therme „Vitarium" mit verschiedenen Bädern
Bad Griesbach (3 km entfernt): Thermalbad
Kurz vor Ruhstorf an der Rott: Siebenschläferkirche
Neuhaus am Inn: Hölzerne überdachte Rottbrücke, Burg Neuhaus

Tourismusbüro :
Tourist-Information Rottal-Inn
Ringstraße 4, D-84347 Pfarrkirchen
Tel: 08561-20268
Fax: 08561-963814
E-Mail : ferienregion@rottal-inn.de
www.rottal-inn.de


Ammersee-Radweg
Vom Allgäu in die bayerische Hauptstadt

Streckenlänge: ca. 96 km
Streckenbeschaffenheit: asphaltierte und verkehrsarme Wege und Strassen sowie befestigte Wege und strassenbegleitende Radwege
Streckenführung: leicht mit geringen Steigungen

Bad Wörishofen - 26 km - Landsberg am Lech - 20 km - Eching am Ammersee - 50 km - München

Vom Kneipp-Kurort Bad Wörishofen leitet der Radweg über verkehrsarme Straßen und Wege vom Allgäu durch das oberbayerische Voralpenland zum Ammersee und weiter in die bayrische Hauptstadt München.

Auf den insgesamt 96 Radkilometern geht es circa 500 m bergauf, aber auch rund 400 m bergab.

Zwischen dem Startpunkt Bad Wörishofen und am malerisch am Lech gelegenen Landsberg am LechLandsberg am Lech wird der Marktflecken Waal besucht. Die Passions- und Heiligenspiele zählen zu den ältesten Spielen in Bayerisch-Schwaben und stammen aus der Zeit der schrecklichen Pestjahre um das Jahr. 1626. Als nächstes Etappenziel lockt Landsberg, wo die die romantische Altstadt zur Pause einlädt.

Die 20 km bis zum Nordufer des Ammersees werden meist auf befestigten Wegen zurückgelegt, die durch Wälder und Felder führen. Das mit circa 1500 Einwohnern recht kleine Eching am Ammersee grenzt an das Naturschutzgebiet Ampermoos.

Auf straßenbegleitenden Radwegen wird die Landeshauptstadt München erreicht.

 


 

Sehenswertes:
Bad Wörishofen: Sebastian-Kneipp-Museum, Stadtpfarrkirche Sankt Justina
Landsberg am Lech: Romantische Altstadt mit Mauern und Türmen, Bayertor, Rathaus, Färbertor, Bäckertor, Lechwehr, Hist. Schuhmuseum
Eching am Ammersee: Erholungsgebiet am Ammersee
München: Frühere Residenzstadt, Bayerns Landeshauptstadt, zahlreiche Museen, Schlösser, Kirchen und Wirtshäuser von internationalem Rang

Unterkunft:
Ammersee : www.ammersee-region.de

Tourismusbüro:
Tourismusverband Ammersee-Lech e.V.
Hauptplatz 152, D-86899 Landsberg am Lech
Tel. 08191-128-247
Fax 08191-128-160
E-Mail: info@ammerseelech.de
www.ammerseelech.de

Kultur- und Fremdenverkehrsamt Landsberg am Lech
Hauptplatz 152, D-86899 Landsberg am Lech
Tel. 08191-128 246
Fax 08191-128-160
E-Mail : info@landsberg.de
www.landsberg.de


Rund um den Ammersee

Eine wunderschöne Tagestour ist die Umrundung des Ammersees.

Eine detaillierte Beschreibung bietet www.bayregio-ammersee.de

 

   

Ammer-Amper-Radweg

Streckenlänge: ca. 200 km
Streckenbeschaffenheit: befestigte Wege meist am Fluss entlang sowie wenig befahrene Nebenstrassen, wenige Steigungen (insgesamt 800 m bergauf und 1200 m bergab)

Oberammergau - Rottenbuch - Peiting - Peißenberg - Polling - Weilheim i. OB - Raisting - Dießen a. Ammersee - Eching a. Ammersee - Schöngeising - Fürstenfeldbruck - Dachau - Allershausen - Zölling - Moosburg a.d. Isar


Der familienfreundliche Ammer-Amper-Radweg führt von den Ammerquellen südlich von Oberammergau bis zur Mündung der Amper in die Isar bei Moosburg.

Der landschaftlich sehr schöne flussbegleitende Radweg verlässt die Alpen bei Wildsteig/Rottenbuch, führt durch den zauberhaften Pfaffenwinkel, begleitet die Romantische Straße, nutzt einen Teil des König-Ludwig-Weges und verläuft entlang der Ammer über das Mittelzentrum Weilheim i.OB zum Ammersee.

Wir radeln das westliche Ammerseeufer nach Norden, berühren das einzigartige Naturschutzgebiet Ampermoos, durchfahren die alte römische Raststation Schöngeising entlang der Amper zum Kloster Fürstenfeld. Über Dachau geht es dann die Amper entlang auf z.T. noch ausbaufähigen Feldwegen nach Haimhausen, Allershausen, und wir radeln weiter nach Osten Richtung Zolling und Moosburg a.d.Isar, wo wir den Isarradweg erreichen.

Der Radweg nutzt in großen Teilen flussbegleitende befestigte Wege sowie schwach befahrene Straßen mit gutem Belag. Ein Teilstück zwischen Hebertshausen und Haimhausen (Lkr. Dachau) befindet sich noch in schlechtem Zustand und wird demnächst ausgebaut.

Hinweis : Südlich von Oberammergau sind das bekannte Kloster Ettal und das sehenswerte König-Ludwig-Schloss Linderhof auf straßenbegleitenden Radwegen schnell erreichbar (ca. 10 km)

Nördlich von Moosburg a.d. Isar führt eine ca. 6 km lange Variante über Wang zum Isarradweg

 

Sehenswertes:
Oberammergau: International bekannter Passionsspielort, Holzschnitzereien, Lüftelmalereien, Bergbahnen, Wellenbad, Heimatmuseum
Unterammergau: Historischer Ort für Wetzsteinherstellung
Rottenbuch: Augustiner-Chorherrenstift
Peißenberg: Bergbaumuseum , beheiztes Freibad, St. Georgskapelle mit gotischen Fresken
Polling: Sehenswerte Klosterkirche mit Bibliothekssaal, historischer Tuffsteinabbau, Heimatmuseum
Weilheim i.OB: Kreisstadt im Pfaffenwinkel, teilw. erhaltene Stadtmauer, spätgotische Kirche, Stadtmuseum , Schützenmuseum , Mariensäule
Raisting: Erdefunkstelle der Dt. Telekom (Führungen)
Dießen a.Ammersee: Marienmünster, barocke Klosterkirche, Schiffsanlegestelle
Grafrath: Kloster- und Wallfahrtskirche St. Rasso
Schöngeising: Jexhofmuseum, ältestes Elektrizitätswerk an der Amper
Fürstenfeldbruck: Klosterkirche, Energiemuseum, Stadtmuseum , Hallenbad
Dachau: Schloss , schöne Altstadt, KZ-Gedenkstätte , Bezirksmuseum , Gemäldegalerie , Hallenbad
Haimhausen: Schloss
Zolling: Modernstes Kohlekraftwerk Süddeutschlands (Führungen)
Moosburg a.d.Isar: Historisches Stadtbild, reich an Sakralbauten

Unterkunft:
Jugendherbergen: Oberammergau , Dachau

Tourismusbüro:
Oberammergau Tourismus
Eugen-Papst-Str. 9a, D-82487 Oberammergau
Tel. 08822-94136
Fax 08822-923190
www.oberammergau.de


Main-Radweg
Von Aschaffenburg nach Würzburg

Streckenlänge: ca. 170 km
Streckenbeschaffenheit: fast ausnahmslos durchgehend asphaltiert
Beschilderung: mit dem Logo Main-Radweg

Aschaffenburg - 16,5 km - Obernburg
Obernburg - 9 km - Klingenberg
Klingenberg - 12,5 km - Miltenberg
Miltenberg - 34,5 km - Wertheim
Wertheim - 24 - Marktheidenfeld
Marktheidenfeld - 30 km - Gemünden
Gemünden - 15 km - Karlstadt
Karlstadt - 27,5 km - Würzburg

AschaffenburgStart in Aschaffenburg. Mit Blick auf das Schloß überqueren wir die Willigisbrücke. Dicht am Ufer entlang geht es gemütlich vorwärts.

Klingenberg

MiltenbergStein

Wertheim

Gemünden

Würzburg

 

Beschilderung Miltenberg-Wörth

 

 

 

 

 

 

 

 

. die Tour wird noch ausgearbeitet

 

Info

Sehenswertes:
Aschaffenburg:
Schloss Johannisburg, Stiftsbasilika St. Peter u. Alexander, Stiftsmuseum, Pompejanum großzügige Parklandschaften mit Park Schöntal und Hofgarten Kabarett in der ehemaligen Orangerie, mit Park Schönbusch, einem der größten englischen Landschaftsgärten in Bayern

Tourismusbüro:
Tourismusverband Franken e.V.

Wilhelminenstr. 6, D-90402 Nürnberg
Tel.: 0911-94151-0
Fax: 0911-94151-10

E-Mail: info@frankentourismus.de

Tourist-Information Aschaffenburg
Schlossplatz 1, D-63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021-395800
Fax: 06021-395802


www.mainradweg.com


Von Donauwörth über Augsburg nach Königsbrunn

Streckenlänge: ca. 70,5 km
Streckenbeschaffenheit: flach, fast durchgehend asphaltiert, Radwegbeschilderung (verschiedene Radwege, Via-Claudia-Augusta, 7-Schwaben-Radweg)

Donauwörth - 10 km - Mertingen - 3,5 km - Druisheim - 4 km - Kloster Holzen - 5 km - Kühlenthal - 6 km- Biberbach - 5 km - Langweid -3 km - Stettenhofen - 6 km - Gersthofen - 8 km - Augsburg - 4 km - Augsburg - 8 km - Siebenbrunn - 8 km - Königsbrunn

Donauwörth mit dem MünsterWir beginnen die Tour mit einer Besichtigung Donauwörths. So pilgern wir durch die Reichsstraße mit den gut erhaltenen Bürgerhäusern, dem Rathaus und Fuggerhaus und dem Münster Zu Unserer lieben Frau. Diese gotische Kirche besitzt eine 131 Zentner schwere Turmglocke. Durch die Heilig-Kreuz-Strasse gelangen wir zur Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz. Die Kreuzreliquie wurde einst aus Byzanz mitgebracht. Das Kircheninnere ist von der Wessobrunner Schule geprägt. Wir verlassen das angenehm kühle Kircheninnere und radeln ein Stück zurück zur Altstadt-Insel Ried.

Wir durchqueren das Rieder Tor, welches als einziges von vier Toren der Stadtmauer erhalten blieb. Die Wörnitz ist im Sommer meist nur ein dünnes Rinnsal. Es geht vorbei an Geschäften und einladenden Straßencafés. Rieder Tor Donauwörth

Um Donauworth zu verlassen, müssen wir die Donau auf der Augsburger Straße verlassen und folgen dem Radweg auf der linken Seite bis nach Nordheim. Der Radweg der Via Claudia Augusta ist von Nordheim bis Höhe Asbach-Bäumenheim nicht asphaltiert, sodass man alternativ der Hauptstrasse auf straßenbegleitende Radwegen folgen kann. Hinter Nordheim überqueren wir die Eisenbahnlinie und die B16 und radeln Richtung Asbach-Bäumenheim. Auf der Donauwörther Straße fahren wir bis zur querlaufenden Josef-Dunau-Ring und folgen diesem rechts hinein. Wir gelangen auf den Alois-Tenscherp-Ring. Am Ortsende von Asbach-Bäumenheim müssen wir an der Kreuzung rechts. Weiter geht es Richtung Mertingen, das wir durchqueren. Der Radweg beginnt wieder am Ortsende und leitet entlang der Kreisstraße leicht ansteigend nach Druisheim.

Kirche DruisheimWir folgen nun nicht mehr dem Via-Claudia-Augusta-Weg, sondern folgen an der Kirche von Druisheim rechts dem 7-Schwaben-Weg. Links erstreckt sich ein Waldstück, während rechts Felder liegen. Ein Hochsitz am Waldrand taucht auf. Die ruhige Straße steigt leicht an, denn es geht am Schatzberg vorbei und dann über eine Querstraße hinweg geradeaus nach Allmannshofen. Mit dem Anstieg sind die Naturparkhöhen erreicht. Wenige Kilometer weiter finden wir ein Holzschild, das den Weg zum sorgfältig renovierten Kloster Holzen zeigt. Kloster HolzenKlosterkirche HolzeDen kurzen Abstecher sollte man nicht auslassen. Es gibt auch eine Einkehrmöglichkeit (Klostergasthof und Biergarten) aber vor allem lohnt sich der Besuch der Kirche. Das Kloster wurde der Legende nach 1150 von einem Grafen von Donnersberg gestiftet. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt das Kloster etliche Beschädigungen und in den Folgejahren zerfiel die Anlage. 1698 ist das Jahr der Grundsteinlegung für eine neue Kirche und Kloster. 1825 starb die letzte Äbtissin. Die Anlage beherbergt heute Werkstätten und Wohnungen für Behinderte.

Zurück auf dem Radweg ist unser nächstes Ziel die Wallfahrtskirche St. Jakobus und Laurentius in Biberbach. Doch zunächst lassen wir das Rad hinunter ins Tal der Schmutter rollen. Kurz nach Holzen haben wir eine Straße gequert und sind immer geradeaus auf ruhigen Sträßchen über Blankenburg und Kühlenthal geradelt. Rechts erstreckt sich Wald, während zur Linken weite Getreidefelder das Landschaftsbiild bestimmen. Dann kommen wir nach Markt, wo auf einem Felssporn kurz die Burgkirche und Reste der Burgmauer zu erkennen sind. Nun ist es nicht mehr weit bis Biberbach. Leider ist die Straße über circa 2 km im Sommer 2011 nicht asphaltiert. Wir erreichen Biberbach und orientieren uns zur Wallfahrtskirche, wobei wir nochmal in die Pedale treten müssen, denn die Straße steigt an. An der Kirche begrüßt uns am Kalvarienberg ein römischer Reiter aus Zinkguß. Biberbach WallfahrtskircheIm anliegenden Gasthof läßt sich eine Mittagspause einlegen. Oder wir machen ein zünftiges Picknick auf einer der Bänke vor der sehenswerten Wallfahrtskirche, deren Grundstein 1684 gelegt wurde. Doch vergessen Sie auf keinen Fall, das Innere anzuschauen.

Für den Nachmittag ist Augsburg unser Ziel. Es geht zunächst nach Langweid. Wer den unasphaltierten Weg bis Augsburg nicht scheut, kann den Via Claudia Augusta-Radweg wählen. Dieser Radweg verläuft entlang des Lechs direkt bis Augsburg. Sie müssen in Langweid an der Kirche vorbei und dann kurz danach über die B2 zum Gedenkstein zum Lechufer.

Wer nicht die Via Claudia Augusta fahren will, sucht den Weg von Langweid nach Foret und Stettenhofen und durch das endlos erscheinende Gersthofen. Die Straße führt schnurgeradeaus. Sie radeln bis Mediamarkt und dort links. Auf straßenbegleitendem Radweg folgen Sie der Straßenbeschilderung ins Augsburger Zentrum.

Der Weg am Lech entlang ist m. E. die entschieden bessere bzw. schönere Alternative.

Für die Besichtigung von Augsburg nehmen wir uns Zeit. AugsburgKaiser Tiberius gründete um die Jahrtausendwende Augusta Vindelica, das Hauptstadt der Provinz Raetien war. Die Fugger brachten Reichtum in die Stadt, die eine günstige Lage an Wertach und Lech hat. Wohlstand fördert Kunst und Wissenschaft. Albrecht Dürer, die Holbeins oder Elias Holl arbeiteten in der Stadt. Martin Luther begeisterte Augsburg für die Reformation. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurde viel verloren. Seit 1806 gehörte Augsburg zum Bayerischen Königsreich. am Augsburger Dom

Am Dom lassen sich Ausgrabungsstücke aus römischer Zeit begutachten. Vorher schieben wir durch den Fronhof mit der Residenz und blumengeschmücktem Hofgarten. Dies ist der ehemalige Sitz der Augsburger Bischöfe. Vom Hofgarten gelangen wir direkt zum Hohen Dom, der im Laufe der Jahrhunderte oft umgebaut wurde und sich jetzt im neugotischen Stil präsentiert. Vom Hohen Weg radeln wir geradeaus in die Karolinenstraße. Hier sind wir am großen Rathausplatz mit dem Fuggerdenkmal. Weiter folgen wir der Karolinenstraße und biegen dann etwas links in die Wintergasse, welche dann zur Dominikanergasse wird. Hier befindet sich das Römermuseum. Durch die Afrawaldstraße kommen wir zur Basilika St. Ulrich und Afra. Hier schwenken wir nach links, die Milch-Marg.-Straße hinunter und folgen der Beschilderung zum Lech.

Wir radeln durch den Siebentischwald, den nördlichen Teil des Augsburger Stadtwaldes. Im 19. Jh. gab es eine beliebte Gaststätte, im Siebenbrunner Walddie angeblich 7 Tische hatte, jedoch aufgrund der Zerstörung im 2. Weltkrieg abgerissen wurde. 2005 hat man 7 Tische in Erinnerung an das damals beliebte Ausflugsziel aufgestellt.

Die Siebenbrunner Straße bringt uns nach Siebenbrunn und weiter geradeaus bis zur querlaufenden Krankenhaussstraße. Wir können hier links weiter dem Radweg folgen, der allerdings über Teilstücke nicht asphaltiert ist und im Süden von Königsbrunn auskommt. Alternativ können wir der Krankenhausstraße nach rechts folgen, bis wir auf die Königsbrunner Straße treffen. Entlang dieser Hauptstraße gibt es beiderseitig einen Radweg (entsprechende Seite benutzen), der uns durch das langgezogene Königsbrunn leitet. Wenn wir der Hauptstraße einige Kilometer folgen, finden wir zu beiden Seiten der Straße Hotels.

 

Info

Sehenswertes:
Donauwörth:
Münster Zu Unserer lieben Frau
Klosteranlage Heilig Kreuz
Käthe-Kruse-Puppen-Museum
Heimatmuseum auf der Insel Ried
Archäologisches Museum im Tanzhaus
Allmannshofen: Kloster Holzen
Biberbach: Wallfahrtskirche
Augsburg: Maximiliansmuseum (Stadtgeschichte, Kunstgewerbe etc.), Brechthaus, Staatsgalerie imehem. Dominikanerkoloster, Römermuseum, Fronhof und Hoher Dom, Fuggerstadtpalast, Fuggerei, Weberhaus

Tourismusbüro:
Tourismusinformation Donauwörth,
Rathausgasse 1, D-86609 Donauwörth
Tel. 0906-789-151
Fax: 0906-789-159
E-Mail:tourist-info@donauwoerth.de
www.donauwoerth.de

Regio Augsburg Tourismus GmbH, Schießgrabenstraße 14, D-86150 Augsburg
Tel. 0821-50207-0
Fax: 0821-50207-45
E-Mail: tourismus@regio-augsburg.dewww.augsburg-tourismus.de


Unterkunft:
Kloster Holzen (Neueröffnung Okt. 2011)
www.kloster-holzen.de


Durchs Lechfeld zum Tor des Pfaffenwinkels

Streckenlänge: 71 km
Streckenbeschaffenheit: überwiegend flach, asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege

Königsbrunn - 10 km - Graben -3 - Untermeitingen - 10,5 km - Unterigling - 10 km - Landsberg am Lech - 6 km - Erpfting - 8 km - Oberdießen - 4 km - Leeder - 3 km - Denklingen - 7 km - Epfach - 4,5 km - Kinsau - 5 km - Hohenfurch - 4 km - Schongau

Das Lechfeld wurde bereits vor über 4000 Jahren besiedelt. So findet sich auf dem Städtischen Friedhof von Königsbrunn ein Tuffsteinplattengrab aus der frühen Bronzezeit. 1917 war das Jahr dieses spektakulären Fundes. Die Ausgrabung der Villa Rustica dokumentiert die römische Besiedlung. Königsbrunn liegt direkt an der Via- Claudia-Augusta, dem römischen Handelsweg vom heutigen Bayern nach Norditalien. Wir folgen auf dieser Etappe dem Via-Claudia-Augusta-Radweg. Via Claudia Augusta-Schild

Wir starten die Etappe in Königsbrunn, das sich als langgezogene Stadt präsentiert. Die Fahrt geht ins äußerst flache LechfeldLechfeld. 955 n. Chr. tobte hier "die Schlacht auf dem Lechfeld", in welcher König Otto I. die Ungarn besiegte. Im Süden der Stadt, dort wo sich die alte Römerstraße mit der Hochstiftstraße kreuzt, kommen wir am Neuhaus vorbei. Das 1688 errichtete Haus war ursprünglich Vorspannstation und Verpflegungsort für die Fuhrleute, diente dabei aber gleichzeitig als Zollhaus auf Weisung des Bischofs.

Wir lassen Königsbrunn auf dem Radweg hinter uns. An der Kreuzung müssen wir rechts Richtung Schwabmünchen abbiegen und über die B17 nach Oberottmarshausen radeln. Nun halten wir auf Kleinaitingen zu und dann weiter geradeaus nach Graben. Hier zweigt eine schnurgerade Straße zum Lager Lechfeld ab. Dort ist der Fliegerhorst Lechfeld, ein Militärflughafen, beheimatet. Seit 1958 ist das Jagdbombergeschwader 32 stationiert. Die von Augsburg beabsichtigte Nutzung für die zivile Luftfahrt mußte nach hohen Forderungen wegen Verlagerung des Munitionsdepots gestrichen werden.

Wir fahren von Graben weiter geradeaus Richtung Untermeitingen. Es geht am Sportplatz vorbei und auf der Ungarnstraße in den Ort, dann rechts in die Wohnstraße. In Obermeitingen radeln wir an der Sportanlage vorbei und dann folgen wir dem Radweg auf der linken Straßenseite nach Hurlach. Die Räder rollen durch den Ort, dann dehnen sich wieder weite Felder zu beiden Seiten der Straße aus. Auf dem gut asphaltierten Radweg gleiten die Räder leicht dahin nach Unterigling.

Hauptplatz mit SchmalzturmAls Mittagsziel ist das nette Landsberg am Lech ausgelobt, und so folgen nach Querung der Bahnlinie bald dem Straßenschild nach links. Der Radweg verläuft neben der Straße durch ein Waldgebiet an der Welfen-Kaserne vorbei, wir überqueren die B17 und folgen der Straße in die Innenstadt. Auf der Augsburger Straße überqueren wir den Lech, radeln durch das Sandauer Tor in die Straße Vorderer Anger und gelangen so zum Hauptplatz. Lechwehr in Landsberg

Wehrtürme und ein Mauerring aus dem frühen 15. Jahrhundert umgeben Landsberg. Mittelpunkt der Stadt ist der Hauptplatz mit dem Marienbrunnen. Zwischen den bunt gestrichenen Häusern erhebt sich der Schmalzturm mit Stadtuhr und spitzer Glockenhaube. Von hier sind es nur wenige Meter zum Lechwehr.

Wir verlassen Landsberg über die Karolinenbrücke, die uns einen schönen Blick auf das Landwehr erlaubt. Wir folgen der ansteigenden Katharinenstraße und halten uns dann an der Kreuzung links auf der Erpftinger Straße nach Erpfting. Der Radweg schlägt einen Haken durch die Felder. MeilensteinKapelle am WiesbachIn Ellighofen liegt ein kleines Kapellchen idyllisch zwischen einem Maisfeld und dem Wiesbach. Etwas weiter finden wir einen Meilenstein und Infotafel der Via-Claudia-Augusta.

Über Ellighofen am Waaler Wald entlang gelangen wir nach Unterdießen. Das Maluara-Museum in Oberdießen zeigt Arbeiten von Oscar Malura, hat jedoch leider nur Samstag und Sonntag geöffnet.

Immer der Beschilderung folged kommen wir nach Asch, Haus in Aschdas wir durchqueren. Es geht weiter nach Leeder. Im Zentrum finden wir die Mariensäule.

Der nächste Ort Denklingen liegt 3 km weiter. Hier geht es ebenfalls ins Zentrum und an der Kreisstraße nach links. An der kleinen Kapelle biegen wir in die Mühlstraße hinein, überqueren die Gleise und folgen auf dem Radweg der Werner-von-Braun-Straße. Rechts lassen wir das Gewerbegebiet liegen und unterqueren dann die B17. An der kleinen Gabelung nehmen wir den rechten Weg. Weiter geradeaus geht es jetzt auf den Lech zu, auf den wir allerdings nur selten einen Blick erhaschen werden. Der Baumbewuchs verhindert immer wieder den lick auf den Fluß.

Wir folgen der ruhigen Lechrainstraße nach Epfach. Passenderweise heißt hier die Hauptstraße Claudia Augusta. RadschilderWir müssen kräftig in die Pedalen treten, denn die Straße steigt bis zum Ortsende an. Wenn wir die Höhe erreicht haben, wenden wir uns links, und auf ruhigem Sträßchen an Wiesen vorbei gelangen wir in das ehemalige Flößerdorf Kinsau, wo wir links in die Bahnhofstraße abbiegen. Achtung, der Radweg führt gleich wieder rechts weiter. Auf der Hohenfurcher Straße sind Sie richtig.

Wir lassen die Räder locker rollen. Es geht bergab nach Hohenfurch. Der "Via"-Weg verläuft über Altenstädt in einem Bogen nach Schongau. Wir nehmen einen kürzeren Weg. Schongau

Wir folgen der Kinsauer Straße, bis wir auf die Schönachstraße am Flüsschen treffen. Wir halten uns rechts, dem schmalen Wasserlauf folgend, bis zur B17. Hier halten wir uns links und nehmen den Radweg, der kurz nah entlang der Bundesstraße verläuft, dann etwas abweicht, bis wir zur Auffahrt auf die B17 kommen, wo wir uns wieder links richtung Schongau-Krankenhaus halten und der Augsburger Straße hinein nach Schongau folgen.

Im Zentrum, der Altstadt von Schongau finden sich Hotels. Schongau hat die alte Stadtmauer bis heute gut erhalten können. Auf unserer nächsten Etappe, die uns nach Österreich hineinführt, werden wir Schongau durch eines der gut erhaltenen Tore, dem Frauentor, verlassen. Doch dazu mehr in der nächsten Etappe.

 

Info

Sehenswertes:
Königsbrunn: Lecchfeldmuseum, Neuhaus und Nepumukkapelle, Königstherme (Bade- und Saunalandschaft)
Landsberg am Lech:
Lechwehr, Schmalzturm, Bayertor, Altes Rathaus, Lech- und Salzstadel
Unterdießen: Schloß Unterdießen, Malura-Museum
Epfach: Museum Abodiocum, Nymphäum (röm. Brunnenhaus in Schulnähe)
Hohenfurch: Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, St. Ursula Flößerkapelle
Schongau: Altstadt, Gotisches Ballenhaus, Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Schloß Schongau

Tourismusbüro:
Verkehrsverein Königsbrunn e.V.
- Stadt-Initiative - Rathaus,
Marktplatz 7, D-86343 Königsbrunn
Tel. 08231-90635
Fax: 08231- 90636
E-Mail: info (at) verkehrsverein-koenigsbrunn.de
www.koenigsbrunn.de

Kultur- und Fremdenverkehrsamt
Hauptplatz 152, D-86899 Landsberg am Lech
Tel. 08191-128-246
Fax 08191-128-160
E-Mail: info@landsberg.de
www.landsberg.de

Tourist Information,
Münzstr. 1-3, D-86956 Schongau
Tel. 08861-214-181
Fax 08861-214-881
E-Mail: touristinfo@schongau.de
www.schongau.de


Unterkunft:


Von Schongau nach Füssen

Streckenlänge: 42,5 km
Streckenbeschaffenheit: flach, teilweise wellig, asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege
Beschilderung: Via-Claudia-Augusta

Schongau - 9 km - Burggen -11 km - Lechbruck - 8 km - Roßhaupten - 6,5 km - Rieden am Forggensee - 8 km - Füssen

Dem weiß getünchten Ballenhaus auf dem Marienplatz sieht man sein Alter nicht an. Immerhin stammt es von 1515 und war einst das Rathaus und später Lagerhalle. Heute ist hier eine Gastronomie untergebracht. Vielleicht haben Sie am Vorabend die Gelegenheit genutzt und haben ein kühles Bier genossen ? Am Morgen ist das Ballenhaus Startpunkt der Tour.

Wir radeln über den Marienplatz bis zur querverlaufenden Weinstraße. An der linken Straßenecke liegt das Rathaus mit der Tourismusinformation. Wir biegen in die Weinstraße, fahren dann an der zweiten Querstraße, der Christophstraße wieder links. Das Frauentor liegt etwas weiter auf der rechten Seite. Frauentor Schongau

Es geht den Frauenberg steil hinunter auf die Bürgermeister-Lechenbauer-Straße, der wir bis zur Marktoberdorfer Straße, der Durchgangsstraße folgen. Wir wenden uns links und bewältigen auf dem straßenbegleitenden Radweg eine Steigung. Nun geht es ebener weiter, bis wir auf eine Hinweistafel der Via-Claudia-Augusta treffen. Hier müssen wir die Straße überqueren und gegenüber dem forstwirtschaftlichen Weg Richtung Wald folgen.

Der Radweg führt durch ein ausgedehntes Waldgebiet, und ist hier leider nicht asphaltiert. Es geht mal rauf und mal runter, dann am Waldrand entlang und leicht bergab auf nun festem Untergrund. Die Strecke nach Burggen bleibt wellig, ist jedoch nicht als schwierig zu bezeichnen. Auf der Schwarzkreuzstraße passieren wir die Sportplätze. Es geht links an der Kirche vorbei und wir folgen der Dessaustraße. Mal wieder heißt es in die Pedalen zu treten. Das Gut Dessau wird auf einer Privatstraße erreicht. Das Rad rollt flott zum Gutshof hinunter und darum herum. Kurz darauf wird auf dem ruhigen Sträßchen die Staustufe Vier des Lechs erreicht. Wir sind seit Verlassen Schongaus durch herrliche Natur geradelt, weitab vom Straßenverkehr. Wir radeln gemütlich auf unserem Radweg weiter, vorbei an dunklen Tannen und saftig grünen Wiesen geht die Fahrt. viel Natur

In der Ferne ist bereits die Kirche von Lechbruck zu sehen. Am Lechstausee entlang rollen die Räder an einem Campingplatz vorbei, und wir erreichen das Mittagsziel Lechbruck. Lechbruck

Gut gestärkt setzen wir den Weg fort. Wir folgen der Beschilderung. Unser Weg führt am Gruberbach entlang. Es ist wieder sehr ländlich. Weiden und Wiesen wechseln ab. Der Weg steigt etwas, dann geht es unter einer Straße hindurch und eben weiter. Unsere Richtung ist Roßhaupten, das wir allerdings nicht direkt berühren werden. EgelmosenDie Höfe von Egelmoosen liegen auf einer Anhöhe und es heißt kräftig in die Pedalen zu treten. Wir orientieren uns am Schild rechts hinab. Nun geht es hinunter zur Huttlermühle mit dem kleinen Weiher. An der Gabelung orientieren wir uns nach links Richtung Roßhaupten. Der offizielle Via-Weg leitet nicht zum Huttler-Weiher, sondern führt auf einem Kiesweg auf den Hartenberg, wo ein Meilenstein wartet.

Eine andere Alternative ist die Fahrt zum Schmutterweiher. Auch von hier gelangt man hinunter an den Lech. Diese Strecke geht über Tiefenbruck zum Kunstpark Roßhaupten. Lech bei Rosshaupten

Wir sind, wie oben geschrieben, am Hutter-Weiher vorbei, dann links hinunter Richtung Roßhaupten. Der Radweg geht linkerhand entlang der B16 weiter. Wir überqueren die Tiefentalbrücke. Da der Radweg, der dann zum Campingplatz hinter zeigt, unten nur geschottert weitergeht, bleiben wir zunächst noch oben entlang der B16. Wir biegen dann in die Seestraße zum Yachtclub und durchradeln Dietringen. An der Abzweigung folgen wir der Almstraße und biegen rechts ab. Der Radweg führt an Feldern vorbei, schlängelt sich um einen Seearm herum und wir gelangen in das nette Rieden. Rieden

Die Forggenseestraße leitet dicht an den See hinunter. So bietet sich hier ein wunderschöner Blick auf die Berge und die Königsschlösser. Der Weg ist schmal geworden und ähnelt mehr einem Wanderweg denn einem Radweg. Doch die Ruhe und der traumhafte Blick über den See und die gegenüberliegenden Allgäuer Berge lohnen allemal. Wir kommen am Cafe Maria vorbei, das übrigens auch Zimmer anbietet. Mit Erreichen der Ellwanger Straße ist nun wieder ein rascheres Vorwärtskommen gewährleistet. Das Ziel ist nun nicht mehr weit. Die Straße mündet in die Augsburger Straße, die B16. Vom Radweg aus erkennen wir bereits das imposante Musiktheater von Füssen. Forggensee mit Schloss

Es geht auf gerader Straße nach Füssen hinein. in FüssenDer Ort kann als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge dienen. Als Topziel gelten natürlich die Königsschlösser: Neuschwanstein und Hohenschwangau. Doch auch eine gemütliche Fahrradtour zum Hopfensee oder um den Forggensee herum sind erholsame und unvergessliche Ausflüge.

Unsere Tour auf den Spuren der Via-Claudia-Augusta setzen wir fort mit der Etappe zu den Lechfällen und dann weiter nach Österreich hinein mit Ziel Lermoos.

 

 

 

 

Info

Sehenswertes:
Schongau:
Altstadt, Gotisches Ballenhaus auf dem Marienplatz, Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Schloß Schongau
Lechbruck: Flößermuseum, Pfarrkirche
Füssen: Museum der Stadt Füssen, Barockkirche St. Mang, Hohes Schloss, Heilig-Geist-Spitalkirche, Festspielhaus

Tourismusbüro:
Tourist Information,
Münzstr. 1-3, D-86956 Schongau
Tel. 08861-214-181
Fax 08861-214-881
E-Mail: touristinfo@schongau.de
www.schongau.de

Tourist Information Lechbruck
Flösserstr. 1, D-86983 Lechbruck am See
Tel. 08862-987830
Fax 0 8862-987820
E-Mail: info@lechbruck.de
www.lechbruck-am-see.de

Gästeinformation Rieden
Lindenweg 4, D-87669 Rieden a.F.
Tel. 08362-37025
E-Mail: info@rieden.de
www.rieden.de

Füssen Tourismus & Marketing
Kaiser-Maximilian-Platz 1, D-87629 Füssen
Tel. 08362-93850
Fax 08362-938520 
E-Mail: tourismus@fuessen.de
www.fuessen.de


Lechfall

Streckenlänge:
Streckenbeschaffenheit: flach, teilweise wellig, asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege
Beschilderung: Via-Claudia-Augusta

Füssen - Lechfall - Unterpinswang

12 Meter stürzen die Wassermassen über 5 Stufen in die Tiefe. In Jahrtausenden hat der Lech eine tiefe Schlucht gegraben. Etliche Kubikmeter tosenden Wassers rauschen in die Tiefe.

Wir sind zunächst die Füssener Altstadt geradelt und folgen schließlich der Lechstraße Richtung Fluß. An der querenden Spitalstraße liegt das Heilig-Geist-Bürgerspital und die barocke Spitalkirche. Wir überqueren den Lech auf der Lechbrücke und biegen rechts in die Tiroler Straße. Bald macht die Straße einen Bogen und schon kündigt ein Parkplatz den Lechfall an.

Weisshaus LandesstraßeHeilig-Geist-Spitalkirche


 

Info

Sehenswertes:

Lechfall

Hopfensee

Streckenlänge: 14 km
Streckenbeschaffenheit:
flach, auf Radweg und Nebenstraßen, asphaltiert, am Westufer Sand-Kies

Füssen Bahnhof - Füssen West - Hopfensee Süd- und Westufer - Hopfen am See - Eschach - Hopfener Dreieck - Füssen Bahnhof

Diese kurze, aber genußvolle Tour startet in Füssen und führt zum idyllischen Hopfensee. Der Ort Hopfen am See am Nordostufer ist bereits seit 1968 ein anerkannter Kneipp-und Luftkurort. Auf unserer gemütlichen Tour am See vorbei genießen wir den fantastischen Blick in die Alpen. Der See ist mit maximal 10 m Wassertiefe relativ flach, sodass sich das Wasser gut erwärmt. So kann man ab einem bereits warmen Mai für diese Tour die Badesachen einpacken und zwischendurch ins Wasser springen.

 

Info

Sehenswertes:
der Hopfensee


Forggensee

Streckenlänge : 32 km
Streckenbeschaffenheit: flach, asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege
Beschilderung: durchgehend
Füssen Bootshafen - Festspielhaus - Rieden - Osterreinen - Dietringen - Roßhaupten - Illasbergsee - Kniebis

ForggenseeEine wunderschöne Tour führt uns um den idyllischen Forggensee.

Als Ausgangspunkt der recht leichten Tour wählen wir Füssen, das etliche auf den Radtourismus eingestellte Hotels bietet. Gefahren wird im Uhrzeigersinn.

Wer möchte, kombiniert die Tour mit einer Schifffahrt. Die Forggensee-Schifffahrt Füssen nimmt auch Räder mit, und so können Sie an folgenden Stationen ein- bzw. aussteigen: Bootshafen Füssen, Festspielhaus Füssen, Waltenhofen, Brunnen, Osterreinen, Dietringen, Roßhaupten.

  Info

Sehenswertes:
Füssen:
Museum der Stadt Füssen, Barockkirche St. Mang, Hohes Schloss, Heilig-Geist-Spitalkirche, Festspielhaus


Füssen Tourismus & Marketing
Kaiser-Maximilian-Platz 1, D-87629 Füssen
Tel. 08362-93850
Fax 08362-938520 
E-Mail: tourismus@fuessen.de
www.fuessen.de

    letztes Speicherdatum:
13-Sep-2011